Lieber Nirren, vielen Dank für deinen ehrlichen Beitrag. Ich bin bei jedem Punkt voll und ganz bei dir. 🙏🏻 Mein Kind ist aktuell 3 Jahre und Kindergarten kam und kommt für uns nicht in Frage.
Ein hervorragendes Video. Bin selbst Erzieherin und kann das nur bestätigen. Habe unsere Tochter selbst 3 Jahre Zuhause betreut. Dann erst Kita und würde es immer wieder so entscheiden. Leider wird der Gesellschaft erzählt das frühe Zeit in der Kita die Selbstständigkeit fördert.
Dankeschön! Ich bin Mutter von 3 Kindern und Erzieherin und stimme dir voll zu! Es ist tragisch xwas Kindern angetan wird.. und auchcdie Fachkräfte leiden... es ist ein vertücktes System...
Danke, deine aufklärende Arbeit ist so wichtig. Ich bin Mutter und Erzieherin... ich kenne beide Seiten und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder unter 3 Jahren nicht fremdbezreut werden sollten. Es schadet!
Das ist genau das was ich jeden Tag erleben muss bin selbst im u3 Bereich tätig und es ist wirklich so, das die Kinder in dem Alter noch nicht wissen was sein gegenüber möchte egal wie oft man es sagt es versteht garnicht worum es eigentlich geht. Kinder ab einem Jahr brauchen so viel nicht nur das kuscheln sondern auch die Interaktion mit Erwachsenen und anderen Kindern und das in Ruhe und mit Zeit.
Meine ersten beiden gingen normal mit drei in den Kindergarten, das ging gut, sie sind meistens gerne gegangen. Mein drittes kind ging erst kurz vor seinem 5. Geburtstag und das war jetzt nochmal ganz anders, er geht wirklich gerne hin und freut sich auf die kinder. Jedoch sind die meisten kinder im kindergarten nicht so offen und fröhlich wie er, auch viel weniger kommunikativ, das frustriert ihn. Ich muss sagen, die meisten kiga kinder wirken auf mich unglücklich. Ich glaube daher auch mit drei jahren ist es noch zu früh. Meine nummer vier wird auch erst vier, vlt sogar fünf gehen. Und wenn er nicht möchte darf er auch gerne zu hause bleiben.
Das ist der Grund, das ich meinem Job gekündigt habe und bei meinem Kind Zuhause bleibe. Mein Sohn ist mein ein und alles! Ich habe es selber gesehen wie die unter 3 jährigem darunter leiden, die in die Gruppe müssen. Ich finde das wirklich psychische Gewalt, wenn das Kind weint und es trotzdem in die Grippe muss, weil Mama und Papa arbeiten muss.
Das bricht mir auch das Herz, wenn ich die kleinen weinen sehe, weil die Mama weg ist. Das ist wirklich psyschiche Gewalt. Es ist nicht normal und nicht menschlich.
Meine große Tochter ging gerne hin, aber sie war mit 2 kurz davor trocken zu werden. Mit Krippenstart war das Projekt völlig vergessen. Sie hat bis 3.5 gebraucht wieder damit anzufangen und es erst mit 4.5 gelernt. Die jüngere hat sich sofort mit 2 verweigert. Hab sie auch nie gegen ihren Willlen dort gelassen. Jetzt mit 2.5 ist sie komplett trocken ohne Training meinerseits ich hab soe einfach auf toilette gesetzt wenn sie musste bis die windel 24/7 trocken blieb. Die große war sprachlich gut weit als sie 3 wurde. Das wurde mir als Erfolg der Krippe verkauft. Die Kleine hat heute am Esstisch gesagt. "Ich möchte ebenfalls ein Würstchen" ohne Krippe.
Die ersten 3 Lebensjahre sind einfach so fundamental für die Entwicklung des Kindes und haben einen großen Einfluss auf das gesamte Leben. Leider wird in unserer heutigen Gesellschaft die Arbeit der Mutter nicht mehr wertgeschätzt. Dabei gibt es nichts Bedeutenderes.
Danke, kann ich allem nur zustimmen. Ein Jahr Krippenarbeit als Erzieherin hat mit gereicht. Vorher habe ich jahrelang als Tagesmutter gearbeitet. Das ist für mich immer noch die bestmögliche Form der Fremdbetreuung, wenn es schon sein muss. Ich hatte nie zu viele Kinder gleichzeitig, in der Regel waren es drei. Der Vorteil ist, daß man seinen Tagesablauf individuell auf die Kinder einstellen kann, weil es keine äußeren Zwänge gibt. Ich erinnere mich an viele Tage an denen ich mit allen Kindern nur gekuschelt habe: auf jedem Bein eins und das dritte in der Mitte. Essens- und Schlafenszeiten konnte ich immer an die Bedürfnisse der Kinder anpassen. Ich wollte das in der Krippe auch so machen, aber da gibt es zu viele äussere Zwänge die es einem unmöglich machen die Kinder so zu betreuen wie man für pädagogisch sinnvoll hält.
Ja... kuscheln steht an in diesem Alter.. nicht ständige Lernspiele oder Input.. aber wenn man dies dann in einer Krippe durchziehen will, dann wird es Widerstand geben.. selbst von manchen Eltern, die eine unbestimmte Erwartungshaltung aufbauen.. sie wollen, dass irgendetwas quantifizierbares mit ihrem Kind "gemacht" wird.. wenn man ihnen dann erzählen würde, dass man im Grunde stundenlang gekuschelt hat.. dann würden sie gleich fürchten, dass das Kind verdummt und später unbeschulbar wird, obgleich die Wirklichkeit genau anders herum funktioniert. Die ungekuschelten entwickeln Problematiken, die gekuschelten entwickeln sich selbst..
So ein wertvolles Video! ❤️ Wir sind in meinem Umfeld die einzigen, bei denen das Kind nicht in der Krippe ist. Dachte schon, wir wären die Komischen. 😅
Das hast du auf den Punkt gebracht und gut erklärt. Meine Kinder sind schon groß, sie waren in der Krippe. Das hätte ich rückblickend auch anders gemacht. Damals wusste ich noch nicht, dass die Krippe nicht gut ist.
Ich arbeite seit Jahren in der Krippe und kann euch sagen, ich hab mehr Respekt vor Menschen die ihre kleinen zu Hause behalten und ihnen guten Start für den Kindergarten geben. Viele Krippen sind überfüllt z.B. meine Gruppe hat 19Kinder und ständigen Wechsel das heißt wenn ein Kind 2,5 Jahre wird kommt er sofort in Kita und auf sein Platz kommt wieder eine neue Eingewöhnung. Wir sind vier Pädagogin, aber Gruppenleitung ist nie am Kind hat immer was anders zu tun, eine Mitarbeiterin ist sehr stark Übergewichtig und bewegt sich nur wenn nötig ist. Und dann bleiben wir zwei meine Kollegin und ich, wir sind nur am rennen und machen so das mehr als Grundversorgung können wir nicht anbieten. Deswegen werde ich diesem Beruf aufgeben.
Leider ist das die Realität . Habe selber im Krippenbereich gearbeitet und weiß ehrlich nicht wie ich es so lange ertragen habe . Die Kinder können einem schon leid tun. Weil unter diesen Bedingungen auch nicht die liebste Erzieherin ihnen gegenüber gerecht werden kann.
Meine Kinder sind erst mit 4 Jahren in den Kindergarten gegangen und sie haben sich nicht wohl gefühlt. Die Erzieherinnen haben es nicht mal mitbekommen, dass 4 Kinder regelmäßig die Schwächsten in der Gruppe drangsaliert und gelegentlich verprügelt haben. Schöne Spielzeiten hatten meine Kinder in häuslicher Umgebung in kleinen Gruppen, wenn Freunde mit ihren Kindern zu Besuch kamen.
Ich habe auch im Kindergarten gesehen (ich habe 12 Jahre gearbeitet bevor ich schwanger geworden bin) und die Entwicklung finde nicht nur ich sehr besorgniserregend. Die Kinder können immer weniger und haben immer weniger Freude. Und das ist schlimm genug. Vor 12 Jahren war es noch ganz anders. Da fing es erst an. Da waren noch wenige in der Krippe. Die letzten Jahre sind s immer mehr gewesen. Die Arbeit macht immer weniger spaß weil man das an den Kindern merkt. Die Emotionslosigkeit ist auch sehr krass. Und Lehrer bestätigen das gleiche. Es redet niemand darüber wie die Kinder leiden
Nach fast 10 Jahren in der Krippe kann ich nicht mehr. Ich bin jetzt in den Kindergarten gewechselt und das Elend geht weiter. Ich kann dieses System nicht mehr vertreten. Je älter ich wurde, desto mehr Zweifel machten sich breit. Ich setze mich daran jetzt eine Alternative zu finden. Ich steige aus, obwohl ich meinen Beruf sehr sehr mag.
Ich bin vor 10 Jahren aus dem Beruf ausgestiegen aus den gleichen Gründen und habe es nie bereut. Das ist so traurig, weil das bei den meisten Aussteigern irgendwann mal der Traumberuf war. Ich hoffe du hast eine Alternative gefunden die dich glücklich macht.
@@Melisendre genau, wenn alle aussteigen wird es bestimmt besser. Vor allem wenn man die Schuld von sich weißt obwohl man die Möglichkeit gehabt hätte im Betrieb etwas zu verändern, wenn man sich trauen würde den Mund aufzumachen.
Ein lehrreiches video,echt gut!die familienpolitik aktell ist daneben.es wäre wirklich besser,wieder zu dem modell zurückzukehren ,elementargruppe ab 3jahren..erziehungsurlaub bis zu 3 jahren,teilzeitbeschäftigung ist ja ggf.möglich..,wenn man sich arrangiert in der familie...heutzutage baden oft die ohne oder mit erwachsenen kindern die kikra und selber kranktage der volkzeitbeschäftigten !mütter -eltern aus.man bekommt am rande mit ,dass die kinder mit 3 immer noch nichtsauber u. trocken sind (war früher bedingung)..
Ganz genau, so sehe ich das auch. Mich nervt das ich mich andauernd rechtfertigen muss warum ich mein Kind nicht zu Krippe abgeben möchte. Die Kinderärztin behauptet das ab 3 Jahren sollte ich sie zu Krippe geben weil sonst wird sie keine soziale Kompetenzen entwickeln können. Ich sehe die Bedürftigkeit das mein Kind mein Schutz und Nähe braucht um mit inneren Ruhe und Sicherheit zu spielen und lernen. Die Erzieher sind oft krank oder im Urlaub und dann kommen fremde Erzieher als Springer und deshalb ist stabile Bindung zu der Betreuer/in nicht möglich. Dan viele Erzieher gehen mehrmals raus zum rauchen, sind schlecht gelaunt und manche haben kein Bock auf die Arbeit und sind von dem Lärm der Kinder genervt. Manche Erzieher üben autoritären Erziehung Stil was sich die Eltern nicht vorstellen können welche unfassbare Situationen die Kinder aushalten müssen. In diversen Studien ist es nachgewiesen das die Kinder leiden unter zu hohen Stressspiegel wie bei einem Manager. Die Stress Hormone schaden dem Kind und führen zu vielen weiteren seelischen und körperlichen Problemen. Zu Not besser eignet sich eine einfühlsame Tagesmutter vom Jugendamt für die auf fremd Betreuung angewiesen sind. 🧸🌸☀️😊☝🏻
@@Nirren ein Kind mit 2-3 Jahren kann keine sozialen Kompetenzen entwickeln sondern aufgezwungene Anpassung die zum Stress führt. So wie du sagst , ein Kind agiert aus dem Ego und braucht Bindung , Bezugsperson und Sicherheit. In den ersten Jahren brauchen die Kinder emotionale Stabilität und Behütung. Wir machen Ausflüge, gehen einkaufen, machen Erledigungen oder Haushalt, wir singen Alphabet, lernen spielerisch Zahlen , Formen, und sie kann schon einige Tier Geräusche und Buchstaben auswendig. Und das ohne Stress 😀🌸
Ich hatte meinen Enkel an 2 Tagen und musste mich in München immer wieder rechtfertigen, warum das Kind nicht in der Krippe ist. Wir hatten zwei wunderbare Tage mit sehr viel Zeit. Diese wunderbaren Tage werden wir nicht vergessen. Es war wertvoll
Es wird politisch alles getan um junge Mütter so schnell wie möglich wieder in den Job zu zwingen, äh aus dem Patriachart zu befreien. Wenn der Kinderwunsch da ist rechnen sich viele alles schön. Aber dann ist das Kind da und braucht Kindrrwägen und schnuller und tragehilfen und Laufrad und und das Geld langt plötzlich hintenbund vorne nicht und Mama merkt zwar das 1 jahr alt doch noch nicht so groß ist woe gedacht aber das Elterngeld ist aufgebraucht und das Essen muss auf den Tisch.
Das Problem ist das ganze System. Viele sind aus finanziellen Gründen dazu gezwungen. Ich nehme bei jedem Kind 3 Jahre Elrernzeit und bin froh das wir es uns finanziell erlauben können. Der Fiscj stinkt vom Kopfe her. Es sollte 3 Jahre Elterngeld geben, sodass jeder die Möglichkeit hat. Ich kenne viele, die aus der Not heraus ihr Kind in die frühe Fremdbetreuung geben müssen. Das ist einfach nur traurig.
Ich habe auch dafür gekämpft, dass meine beiden Töchter nicht unter 3 Jahre in die Kita gehen. Weil mein Mann anderer Meinung war aber der liebe Gott hat mir geholfen.
@@meinennamensagichnetDie Regierungen sind dafür, dass sie Familien zerstört werden. Dass die Liebe und das Vertrauen zwischen Eltern und Kindern vom Anfang an zerstört wird. Ich weiß ganz genau aus welchem Grund. Weil sie gegen Gott sind.
Mir als junge Erzieherin wurde gesagt ich solle die Kinder nicht so viel tragen, weil sie sich sonst auf mich fixieren würden...🤦🏻♀️ Ich habe mir das alles liebevoller vorgestellt. Es ist sehr reglementiert weil es bei so vielen Kindern und wenigen Erziehern sonst nicht funktionieren würde...krank..
...ja.. es ist schlimm... Kinder in diesem Alter MÜSSEN sich fixieren können, sie brauchen emotional/mentalen Halt sonst fühlen sie sich verloren und zerissen.. das geht dann bis in das Erwachsenenalter... Verlustängste... abhängige Persönlichkeiten... usw..
@@Nirrengenau so habe ich das als Praktikantin in Ausbildung in einer Krippe auch gerade beobachtet. Und dann wird den Kindern noch das Übergangsobjekt abtrainiert damit es lernt sich selbst zu regulieren. Schlimm ....
Danke für dieses sehr aufschlussreiche Video. Ich hätte mein Kind damals nie in eine Krippe gegeben, obwohl es in der ehemaligen DDR gang und gäbe war und habe es nie bereut.
Es heißt immer, man könne von einem Gehalt nicht mehr leben. In manchen Fällen stimmt das sicher. Aber das Problem fängt schon viel früher an. Wenn man als Frau Kinder will, beginnt es bereits bei der Berufswahl. Habe ich einen familienfreundlichen Beruf, der auch Teilzeit möglich machen würde? Dann das nächste: Die meisten Paare bauen ihr Leben von Anfang an auf zwei Gehältern auf (zwei Autos, Urlaube, Hausbau, teure große Wohnung teure Hobbys, Essen gehen etc). Man könnte auch lernen von einem Gehalt zu leben, das zweite Gehalt zu sparen (oder wenigstens Anteile davon), damit man als Frau dann drei Jahre zu Hause beim Kind bleiben kann. Klar kann man dann nicht mithalten und man muss sehr viele Opfer bringen und vielleicht muss man viele Jahre auf den Urlaub verzichten etc. Aber das ist dann auch eine Frage der Prioritäten. Es ist sicher nicht leicht und es wird immer schwieriger, aber das muss es uns wert sein. Die Politik wird nichts ändern, denn die will Frauen so schnell wie möglich auf dem Arbeitsmarkt haben um Steuern zu kassieren. Das hat mit Befreiung der Frau absolut nichts zu tun. Aber wo lernen wir Frauen denn noch unser Leben von Anfang an so aufzubauen, dass Familie möglich ist? Wenn es die eigenen Eltern nicht machen, wird es keiner sagen. Meiner Generation hat man das Märchen von Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufgetischt und das nur zu Lasten der Kinder.
Familienfreundliches Unternehmen muss es heißen - es kommt auf die Firma/Unternehmen drauf an und nicht auf den Beruf. Die Firma muss da mitspielen und Eltern von Anfang an unterstützen.
@@befreelaura da gibt es sicher viel Luft nach oben. Aber auch die Firmen haben ihre Grenzen und müssen das alles erstmal erwirtschaften, womit sie die Eltern unterstützen sollen. Große Unternehmen können das sicher leicht, aber kleine Familienunternehmen haben es da schwerer. Wir müssen unser Glück solange selbst in die Hand nehmen.
Das wäre noch ein ganz anderes Problem, welches ich auch ab und zu erlebt hatte. Wie in jedem Beruf gibt es auch hier immer einige, bei denen man sich fragt, was sie hier her verschlagen hat...
Man kann sich Vieles schön reden... Aber Leidtragende sind die Kinder. U3 Betreuung hat nicht mit Sozialisierung zu tun. Bis zum 3. Lebensjahr spielen Kinder meist alleine und brauchen eine Mama, einen Papa nur für sich.
Starker Beitrag, stark ausgedrückt, starker Bizeps. Eine Frage hätte ich noch: Ab welchen alter würdest du eine Kita empfehlen? Habe 2 Töchter und wir schieben die Kita immer wieder auf. Mein plan ist ab 4.
Danke. Ich kann - dies als Disclaimer - natürlich nichts "empfehlen", da ich auf diesem Gebiet keine Expertise habe. Jedoch eine persönliche Haltung. Je länger man wartet, das Kind in eine Kita zu geben, desto besser. Es ist z.B. ein himmelweiter Unterschied, ob das Kind 3 oder 4 Jahre alt ist. Wenn man wirklich die Option hat, etwas zu warten, dann halte ich es für vertretbar, dass das Kind eine solche Kita-Lebensphase erlebt, die theoretisch zu einer sehr schönen Zeit werden kann. Leider gibt es auch in der Kita viele systemimmanente Entwicklungen, die bedenklich sind. Dies hängt dann auch von der einzelnen Kita, bzw. der Leitung oder auch der einzelnen Gruppenleitung ab. Ich hatte vor längerem geplant, noch ein Video zum Kitabetrieb zu machen, hatte das dann aber ersteinmal wieder auf Eis gelegt. Viele Grüße!
Danke für deine Zeit und ausführliche antwort. Wir werden warten. Zum Glück haben wir dir möglichkeit. Die sollten wir nutzen. Lg und danke dir für andere Blickwinkel auf ein so wichtiges Thema.
Tolles und spannendes Video! Ich würde gerne wissen, was für Literatur du zu dem Thema empfehlen kannst, insbesondere die Egostruktur betreffend, weil ich diesen Begriff so noch nicht gehört habe. Ansonsten habe ich ein paar Ergänzungen, die ich gerne teilen würde, weil ich mich aktuell selbst mit diesem Thema recht intensiv beschäftige. Ich bin selbst pädagogische Fachkraft, seit nun fast 10 Jahren. Ich betrachte die Thematik aktuell aus der Perspektive des Neuroaffektiven Beziehungsmodells (NARM) nach Laurence Heller. In diesem Modell werden 5 wesentliche Bedürfnisse im frühkindlichen Alter differenziert: Kontakt, Einstimmung (können meine Bezugsperson angemessen meine Bedürfnisse wahrnehmen und auf diese eingehen), Autonomie, Vertrauen und Liebe/Sexualität (natürlich auf kindgerechter Ebene). Man erkennt eigentlich ziemlich schnell, dass die ersten 3 Bedürfnisse in der Regel nicht ausreichend gut in einer Kita erfüllt werden können. Wie du es ja selbst gesagt hast, ich kann kein einzelnes Kleinkind den Großteil des Tages mit mir herumtragen - sein Bedürfnis nach Kontakt wird hier schon verletzt. Genauso wenig kann ich in Kitastrukturen die kindlichen Bedürfnisse in einem angemessenen Maß wahrnehmen geschweige denn erfüllen. Das Autonomiebedürfnis muss sich den engen zeitlichen Strukturen des Kitaalltags und der Gruppendynamik (z.B. den Grenzverletzungen durch andere Kinder, so wie du es auch geschildert hast) unterordnen. Das Ergebnis sind Anpassungsstrukturen, die ALLE Kinder entwickeln. Einige gehen in eine Art chronischen Protest, sind ständig reizbar, emotional labil, andere beginnen ihre Bedürfnisse zu unterdrücken, weil es zu schmerzhaft wäre, etwas zu wollen, das man sowieso nicht bekommt. Sie verlieren den Zugang zu bestimmten Gefühlen und dem eigenen Körper. Bei all diesen Anpassungsstrukturen geht es im Kern darum, ein Mindestmaß an Bindung zu sichern, denn dieser Anhaftungsimpuls (vom englischen Wort Attachement abgeleitet) dient der Überlebenssicherung des Kindes, denn ohne Bindung zu den Bezugspersonen wäre das Kind, auf sich allein gestellt, nicht überlebensfähig. Einige Kinder sind sicherlich von Natur aus resilienter als andere. Jesper Juul habe ich in einem Interview sagen hören, dass er davon ausgeht, dass 20-24% der 1jährigen Kinder in Kitas traumatisiert werden. Wenn man nun nicht unbedingt nur von Trauma spricht sondern von Überlebensstrukturen, wird es wahrscheinlich annährend jedes Kind betreffen - so hat es mir auch mal eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin bestätigt. Die Folge davon ist immer eine Einschränkung der Beziehungsfähigkeit im Erwachsenenalter, je nach Struktur mehr oder weniger weitgreifend bzw. "nur" bestimmte Themen betreffend. Fairerweise muss man dazu sagen, dass natürlich nicht alle Kinder automatisch besser zu Hause aufgehoben sind, weil es eben Eltern gibt, denen selbst aufgrund der eigenen Kindheit diese Kompetenzen fehlen. Und weil wir als Menschen natürlich alle begrenzt sind. Ob Kita oder nicht, ich glaube, wir werden als Eltern alle, unsere Kinder in der einen oder anderen Weise verletzen und unsere Kinder werden entsprechende Kompensationsmechanismen dafür entwickeln. Wir können nur unser Bestes tun, das soweit es geht zu vermeiden, unsere Begrenztheit wahr- und anzunehmen und an unseren Themen zu arbeiten. Nichtsdestotrotz denke auch ich, dass das aktuelle System den Kindern insgesamt deutlich mehr schadet als nutzt und mir wird regelmäßig schlecht, wenn ich höre, wie es schön geredet wird und diese Einwände weggewischt werden. Mal ganz davon abgesehen, dass es ja noch weitere schädliche Folgen hat, z.B. für die Fachkräfte, die in diesem System arbeiten - es gibt afaik wenig Berufe mit höherer Burnoutquote. Vielleicht ist ein Grund dafür, dass die Fachkräfte auf einer gewissen Ebene realisieren, dass egal wie viel sie geben, es nicht ausreicht.
Meine momentan kanpp bemessene Zeit ermöglicht es mir leider nicht, ihre interessanten Ausführungen angemessen zu würdigen (gelesen habe ich alles!..lach) doch ich empfehel das Buch "Von Larven und Puppen" von Midas Dekkers. LG
Wenn man Kinder in die Welt setzt sollte man seinen Lebensstil schon frühzeitig so anpassen, dass man sich dann richtig um das Kind kümmern kann uns die Frau oder der Mann zuhause bleiben kann. Wir haben immer sparsam gelebt, obwohl wir beide super gut verdient haben. Waren kaum essen. Habe immer selbst gekocht und es hat eh viel besser geschmeckt. Wir haben Urlaub gemacht, aber nie Luxusurlaub und das Hotel musste auch nicht das Teuerste sein, da wir eh immer draußen unterwegs waren. Der Vorteil ist dass ich nun zuhause bleiben kann ohne Probleme.
Erstmal Tausend Dank für dieses Video . Es gibt dieses Buch Seelenprügel was unseren Kindern in den KITAS passiert . Würden sie vielleicht darüber mal ein Video machen und ihre Meinung und Erfahrungen mit uns teilen?
Ich finde es ehrlich sehr sehr traurig welche Erfahrungen hier gemacht wurden. Ich finde es toll dass ihr darüber redet. Aber bitte denkt auch daran, das es Krippen gibt, die das echt toll machen und wo es allen gut geht. So wohl den Kindern als auch den Erzieherinnen. Meiner Krippe ist sehr klein und bei uns ist es so, dass die Stammbelegschaft mehr als 20 Jahren da ist und die jungen Kollegen gehen nur, weil sie umziehen oder mehr Verantwortung wollen in Form von Leitungen. Bei uns gibt es 14 Erzieher, 3 Auszubildende und eine Praktikantin für 30 Kinder Das finde ich in Ordnung. Die Kinder werden jeweils in 3 Gruppen eingeteilt. Im Krankheitsfälle und Urlaubszeiten wird sehr transparent über die Personalsituation mit den Eltern gesprochen und statt dauerhafte Überstunden wird die Kita dann geschlossen. Je nach Situation. Das finde ich als Elternteil zwar nicht so toll, aber es verhindert einfach das alle frustriert sind und auch die Krankentage der Erzieher sind zurück gegangen. Dadurch haben wiederum weniger Schließtage als die Kitas in der Umgebung. Ich selbst habe meine Kinder in eine staatliche geführt Krippe für die ganze Woche gegeben, weil ich arbeiten wollte. Ja, ich habe viel erste Male verpasst, für mich ist das aber nicht schlimm. Ich habe mich dann trotzdem zu Hause dann gefreut als die ersten Schritt, er Worte passiert sind. Zum Punkt der Persönlichkeitsbildung bei so kleinen Kindern. Ich stimme da nicht zu, das die kinder emotional mehr belastet sind nur weil sie im spielen von anderen Kindern gestört werden, in welcher Form auch immer, als Zuhause. Sobald eine Familie mehr als ein Kind hat, erleben diese Kinder solche Situationen auch Zuhause. Also müsste das ja dann auch genauso schädlich sein und hier höre ich nur, das sei aber was anderes. Ich finde das ist vergleichbar. Ich bin der Meinung wer sein kind Fremdbetreuen lassen möchte/muss, muss sich immer mit den unterschiedlichen Qualität auseinander setzen (leider )und wir als Gesellschaft sollten alle zusammen sicherstellen, das kein Erzieher der Welt den Job aufgibt, weil er keine Kraft hat. Wir sollten Anfang die Umgebung zu schaffen, das es keinen Unterschied macht in welcher Einrichtung gearbeitet wird und das es den Kindern sowie den Erwachsenen gut geht.
Naive Einstellung. Bei diesem wie auch jedem anderen Thema, muss man sich die Fragen stellen, wieso gibt es sowas wie Kindergrippen überhaupt und wem nützt es? Wieso gibt es sowas erst seit ein paar Jahrzehnten? Wie hat sich die Gesellschaft so entwickelt insbesondere Jugendliche die letzten Jahrzehnte? Zum Positiven?Sicher nicht!😂 Die wissen heute nicht mehr ob sie Männlein oder Weiblein sind, usw. usw. Dieser Staat hat garantiert nicht das Wohl der Kinder im Sinne. Das ist völlig Selbsterklärend. Dafür gibts unzählige Beispiele. Dieser Staat hat allgemein nicht das Wohl der Bevölkerung im Sinne. Es sollte also eine Red Flag für alle Eltern sein, wenn diesert Staat will, dass alle Kinder in einer Krippe landen. Finde es allein schon erschreckend, dass man bei dem Thema überhaupt unterschiedlicher Meinung sein kann. Eine Mutter die ihr Kleinstkind ohne schlechtes Gewissen in fremde Hände gibt, ich finde es grauenhaft. Ich würde nichtmals meinen Hund in fremde Hände geben. Wenn man sieht wie anhänglich so ein Hund schon ist. Und wie manche Hunde regelrecht Leiden wenn die Bezugsperson aus dem Haus ist. Da will ich nicht wissen was in so nem kleinen Kind vorgeht. Das Argument, dass es auch ne Handvoll Kitas mit mehr Personal gibt, ist kein Argument. Ausnahmen bestätigen...
Danke für dieses tolle Video. Ich hab 4 Jahre in Kindrrkrippen gearbeitet. Unser Sohn ist 14 Monate und ich bleibe 3 Jahre zu Hause. Ich würde ihn niemals in eine Kinderkrippe geben. Es ist schlimm für die Kinder. Die meisten Eltern wollen das auch nicht hören. Die Kinder sind viel zu früh weg von den Eltern. Sie haben einen wahnsinnig hohen Stresspegel, sie müssen funktionieren. Auch wenn da erzählt wird die Kinder werden „individuell“ gefördert. Das ist so ein Quatsch das ist nicht mal möglich. Die Kinder werden auch andauernd krank. Und so werden sie auch gebracht immer jünger und immer länger. Es ist sehr interessant wie du das erklärst mit dem Ego.
mir gefällt dass Video auch sehr, bravo. Aber dass wissen eigentlich bis zu 90% alle, dass die Elternliebe durch keine Krippe ersetzt werden kann, ohne pädagogische Ausbildung.
In der Krippe war es oft so, dass wir alleine mit 12 Kindern waren in den Gruppen. Das Personal ist in Krippen sehr oft krank der Stress ist sehr groß. Die Kinder haben so viel Stress sie sind sehr oft krank und werden kaum nen Tag zu Hause lassen. Mir wurde auch gesagt man darf die Kinder nicht tragen oder man muss die Kinder zu diesem und jenem zwingen. Jeder der sich da was vormacht die Kinder müssen funktionieren. Egal wie nett vielleicht manche Erzieher wirken. Es gibt Kinder die schreien den ganzen Tag die anderen müssen das aushalten. Kinder werden von Leuten gezwungen zum Beispiel zum schlafen, von manchen zum Essen oder auf s Töpfchen zu gehen. Und die Kinder können es nicht einmal verstehen oder erzählen. Es tut mir weh, dass so getan wird als wäre das so toll sein Kind in eine Krippe zu geben. Dabei geht es nicht um die Kinder. Fremde lieben auch die Kinder nicht wie Mutter und Vater. Fehlende Liebe ist ganz schlimm. Danke für die wahren Worte. Verhaltensauffälligkeiten sieht man schon im Kindergarten bei den Krippenkindern
Ein gutes Video. Meine Erfahrungen im Kita Bereich bestätigen dies. Der Personalmangel führt sogar noch zu schwierigeren Situationen weit ab der Hochglanzdarstellung der Kitabetreiber.
Vielen Dank für deine Darlegung und Erklärung. Bin auch ganz deiner Ansicht. Solange kein Zwang besteht, das Kind abgeben zu müssen, sollte das eigene Kind solange wie möglich bei seinen Eltern bleiben. Liebe, Nähe und Zeit ist doch rein optisch schon gesehen, wie bei Naturvölkern, elementar. Es heißt doch auch, dass vorallem die ersten Monate/Jahre die wichtigsten sind? Dein Video verlink ich gleich weiter, falls ich wieder ein Gespräch mit jemandem hab, der ungewiss ist, wie er sich entschieden soll bei seinem Kind. 🙏🏽❤ Hast du vielleicht ein Tipp, wie man einen vierjährigen Jungen dazu bring, früher Schlafen zu gehen😅 Danke im Voraus, die Frage ist wirklich ernst gemeint.... :)))
Krippenbetreuung ist ein brisantes Thema... so viele Meinungen... da sticht man in ein Wespennest. Das mit dem früher schlafen... ohne mehr Daten ist es schwierig, die Sache verlangt nach einer sehr Individuellen Lösung. Ist der kleine zwar körperlich müde aber eben noch "aufgedreht"? Dann braucht er ein Ritual zum runterfahren. Geht er morgens in den Kindergarten, muss er überhaupt früh aufstehen? Hat er Angst, Abends etwas zu "verpassen", wenn er ins Bett geht? Dann sollte (zumindest "offiziell". dh wenn er noch auf ist) nichts aufregendes mehr im Haus passieren, was seine Neugierde wecken könnte. Gibt es Abendrituale? Will er aus Trotz nicht schlafen gehen? Droht die Situation in Streit zu erodieren? (Darf nicht passieren, Abends herrscht Harmonie) Ist es vielleicht schlichtweg zu früh für ihn, ins Bett zu gehen? Es gäbe so viele Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die oftmals erstaunlich simpel sind und dann funktionieren. Das können Tricks und Kniffe sein oder elaborierte Vorgehensweisen. Man muss herausfinden, warum er von selbst nicht früher schlafen mag. Man kann ihn einfach fragen. Auf keinen Fall ein großes Thema draus machen. Ich selbst bin ganz einfach vorgegangen: Ich habe meinem Sohn erlaubt, Abends zu spielen, im Grunde, so lange er wollte! Ich habe mich mit auf den Teppich gesetzt, manchmal mitgespielt oder meditiert, während er müde wurde. Manchmal habe ich ihn alleine spielen lassen. Er ist dann von selbst willig ins Bett gegangen, ich habe ihm noch eine Gutenacht Geschichte vorgelesen wenn es nicht zu spät war. ( ein Muss! Sollte Standard sein.) Letztlich war er fast zu der Zeit im Bett, zu der ich ihn da ohnehin gerne haben wollte. Es war niemals ein Thema bei uns. Vielleicht hatte ich einfach Glück, was das betrifft. Er hatte aber die Gewissheit, dass er sich freiwillig entscheiden konnte. Sicher passt das nicht für jedes Kind... Wie wäre es mit dem Hardcore-Programm: Am Wochenende mit ihm Abends spielen im Zimmer ohne Limit bis ihm die Augen zufallen. Ihn dann necken, dass es zu früh ist, zum Schlafengehen und er doch noch den Turm zu Ende bauen muss, weil sonst die Playmobil-Ritter der Nacht ungeschützt ausgeliefert sind (Sind sie in Sicherheit, wird er dieses beruhigende Bild als Bonus mit ins Bett nehmen und "mit den Rittern" einschlafen.) Mit ihm darüber lachen, wie ihm die Augen zufallen. Ihn kaputtspielen - quasi unter den Tisch saufen ohne Alkohol. Vielleicht geht er ab da die nächsten Male freiwillig ins Bett und weiß die Möglichkeit, sich endlich zu erholen zu schätzen. Vielleicht am späten Nachmittag noch einmal im Garten ordentlich auspowern lassen... laserschwert-Duelle schulen die Reflexe und machen müde... lach... (ich gestehe mein kenjutsu hat mir immer einen Vorteil verschafft - man braucht jeden schmutzigen Trick gegen einen Jedi...) ... das wichtigste ist: Kinder meinen nichts böse... sie haben für alles sehr gute Gründe, auch wenn uns das manchmal an die Grenzen bringt. Sie kennen gut unsere Schwächen... lach... und führen uns diese vor Augen. Das kann ein Schrei nach mehr Aufmerksamkeit sein.. Verlustängste.. Angst vor der Nacht.. Dem Jungen sagen, das man auch schon schrecklich müde sei (man ist es oft wirklich, nicht wahr) und dabei gähnen und seine Spiegelneuronen aktivieren, auf das er auch aanfängt zu Gähnen (da sind sie wieder, die schmutzigen Tricks)...
@@Nirren Vielen herzlichen Dank für deine Antwort und den vielen Tipps zur Frage. Ich hab sie erstmal ausführlich mit meiner Frau besprochen. Wir werden sicher einiges davon ausprobieren und versuchen mit Gedult positive Ergebnise zu erreichen!
Alternativ kann ich Tagesmuttis/Tagesväter empfehlen, die nur bis 5 Kinder aufnehmen dürfen. Ab 1 bis 3 Jahren, wenn die Eltern arbeiten gehen müssen. Es gibt nur EINE konstante Bezugsperson, kleine familäre Gruppe, nicht so ein Geräuschpegel wie in der Kita, keine Reizüberflutung, flexible Zeiten und und und..... da dürfen die Kinder sein wie sie sind, Spielen, Spielen, Spielen, Erforschen, Bücher anschauen etc. Am besten ist es natürlich, wenn die Kinder bis zum 3. Lebensjahr zu Hause bleiben können aber leider in unserer Gesellschaft und vom Staat nicht gewollt.
Kind in der Krippe: 3 -12 Kinder, eine Betreuungsperson ( vielleicht Prakikantin? ) 1-3 Räume. Feste Struktur: Anziehn wickeln füttern Garten Plastikspielzeug. Nach 7-10 Stunden im Raum mit 3 - 10 Kindern, extremer Lautstärke Eltern, Autofahrt waschen Film Bett. Hoffentlich Familienbett. Kind in Familie: 3 Geschwister unterschiedlichen Alters 20 mal Ortswechsel: küche bad dachboden verschiedene Kinderzimmer flur einkaufswägen freuninnen wohnungen 3 läden, rolltreppen wälder seen oma 0pa schaf hund igel vogel kinderwagen wasserpfütze spiegelung der babysprache, freudenträne über erste Schritte musik kuchen backen kleckern ausprobieren schmecken hören mama singt mama tanzt mama papa schwester bruder nachbar freundin renovieren fahren fahrrad flicken fahrrad ärgern sich diskutieren. Der Erlebnisraum eines Kleinkinder bildet sich im Gehirn ab
Ich hoffe Sie haben mit diesem Video viellen Müttern die Augen eröffnet! Vielen dank für Ihren Bericht ❤
Vielleicht auch vielen Vätern denn sie haben genauso die Verantwortung für das Kind.
Lieber Nirren,
vielen Dank für deinen ehrlichen Beitrag. Ich bin bei jedem Punkt voll und ganz bei dir. 🙏🏻
Mein Kind ist aktuell 3 Jahre und Kindergarten kam und kommt für uns nicht in Frage.
Ein hervorragendes Video. Bin selbst Erzieherin und kann das nur bestätigen. Habe unsere Tochter selbst 3 Jahre Zuhause betreut. Dann erst Kita und würde es immer wieder so entscheiden. Leider wird der Gesellschaft erzählt das frühe Zeit in der Kita die Selbstständigkeit fördert.
Dankeschön! Ich bin Mutter von 3 Kindern und Erzieherin und stimme dir voll zu! Es ist tragisch xwas Kindern angetan wird.. und auchcdie Fachkräfte leiden... es ist ein vertücktes System...
Danke, deine aufklärende Arbeit ist so wichtig.
Ich bin Mutter und Erzieherin... ich kenne beide Seiten und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder unter 3 Jahren nicht fremdbezreut werden sollten. Es schadet!
Danke ❤️❤️❤️ für deinen Beitrag. Zum Glück habe so was nie erlebt. Ich bin Jahrgang 69. Namaste
Das ist genau das was ich jeden Tag erleben muss bin selbst im u3 Bereich tätig und es ist wirklich so, das die Kinder in dem Alter noch nicht wissen was sein gegenüber möchte egal wie oft man es sagt es versteht garnicht worum es eigentlich geht. Kinder ab einem Jahr brauchen so viel nicht nur das kuscheln sondern auch die Interaktion mit Erwachsenen und anderen Kindern und das in Ruhe und mit Zeit.
Meine ersten beiden gingen normal mit drei in den Kindergarten, das ging gut, sie sind meistens gerne gegangen.
Mein drittes kind ging erst kurz vor seinem 5. Geburtstag und das war jetzt nochmal ganz anders, er geht wirklich gerne hin und freut sich auf die kinder.
Jedoch sind die meisten kinder im kindergarten nicht so offen und fröhlich wie er, auch viel weniger kommunikativ, das frustriert ihn.
Ich muss sagen, die meisten kiga kinder wirken auf mich unglücklich.
Ich glaube daher auch mit drei jahren ist es noch zu früh.
Meine nummer vier wird auch erst vier, vlt sogar fünf gehen.
Und wenn er nicht möchte darf er auch gerne zu hause bleiben.
Das ist der Grund, das ich meinem Job gekündigt habe und bei meinem Kind Zuhause bleibe. Mein Sohn ist mein ein und alles! Ich habe es selber gesehen wie die unter 3 jährigem darunter leiden, die in die Gruppe müssen. Ich finde das wirklich psychische Gewalt, wenn das Kind weint und es trotzdem in die Grippe muss, weil Mama und Papa arbeiten muss.
Das bricht mir auch das Herz, wenn ich die kleinen weinen sehe, weil die Mama weg ist. Das ist wirklich psyschiche Gewalt. Es ist nicht normal und nicht menschlich.
Wird Krippe geschrieben
Meine große Tochter ging gerne hin, aber sie war mit 2 kurz davor trocken zu werden. Mit Krippenstart war das Projekt völlig vergessen.
Sie hat bis 3.5 gebraucht wieder damit anzufangen und es erst mit 4.5 gelernt.
Die jüngere hat sich sofort mit 2 verweigert. Hab sie auch nie gegen ihren Willlen dort gelassen. Jetzt mit 2.5 ist sie komplett trocken ohne Training meinerseits ich hab soe einfach auf toilette gesetzt wenn sie musste bis die windel 24/7 trocken blieb.
Die große war sprachlich gut weit als sie 3 wurde. Das wurde mir als Erfolg der Krippe verkauft. Die Kleine hat heute am Esstisch gesagt. "Ich möchte ebenfalls ein Würstchen" ohne Krippe.
Danke! Ich hatte überlegt, meine Tochter in die Kita zu tun, aber ich werde es bleiben lassen.
Danke... Soooo hilfreich. Gottes Segen!
Die ersten 3 Lebensjahre sind einfach so fundamental für die Entwicklung des Kindes und haben einen großen Einfluss auf das gesamte Leben. Leider wird in unserer heutigen Gesellschaft die Arbeit der Mutter nicht mehr wertgeschätzt. Dabei gibt es nichts Bedeutenderes.
Da hast du recht.
Danke, kann ich allem nur zustimmen. Ein Jahr Krippenarbeit als Erzieherin hat mit gereicht. Vorher habe ich jahrelang als Tagesmutter gearbeitet. Das ist für mich immer noch die bestmögliche Form der Fremdbetreuung, wenn es schon sein muss. Ich hatte nie zu viele Kinder gleichzeitig, in der Regel waren es drei. Der Vorteil ist, daß man seinen Tagesablauf individuell auf die Kinder einstellen kann, weil es keine äußeren Zwänge gibt. Ich erinnere mich an viele Tage an denen ich mit allen Kindern nur gekuschelt habe: auf jedem Bein eins und das dritte in der Mitte. Essens- und Schlafenszeiten konnte ich immer an die Bedürfnisse der Kinder anpassen.
Ich wollte das in der Krippe auch so machen, aber da gibt es zu viele äussere Zwänge die es einem unmöglich machen die Kinder so zu betreuen wie man für pädagogisch sinnvoll hält.
Ja... kuscheln steht an in diesem Alter.. nicht ständige Lernspiele oder Input.. aber wenn man dies dann in einer Krippe durchziehen will, dann wird es Widerstand geben.. selbst von manchen Eltern, die eine unbestimmte Erwartungshaltung aufbauen.. sie wollen, dass irgendetwas quantifizierbares mit ihrem Kind "gemacht" wird..
wenn man ihnen dann erzählen würde, dass man im Grunde stundenlang gekuschelt hat.. dann würden sie gleich fürchten, dass das Kind verdummt und später unbeschulbar wird, obgleich die Wirklichkeit genau anders herum funktioniert. Die ungekuschelten entwickeln Problematiken, die
gekuschelten entwickeln sich selbst..
So ein wertvolles Video! ❤️ Wir sind in meinem Umfeld die einzigen, bei denen das Kind nicht in der Krippe ist. Dachte schon, wir wären die Komischen. 😅
Nun ja... ihr seid es! ...lach... in positivem Sinne...LG
Nein,ihr macht alles richtig....ich bin Erzieherin und mir bricht das Herz wie verloren und überfordert die Kleinen sind....es ist traurig.
Wir sind auch die einzigen von unseren Freunden mit einer Ausnahme.
Vielen Dank für dieses video😊
LG
Das hast du auf den Punkt gebracht und gut erklärt. Meine Kinder sind schon groß, sie waren in der Krippe. Das hätte ich rückblickend auch anders gemacht. Damals wusste ich noch nicht, dass die Krippe nicht gut ist.
Ich arbeite seit Jahren in der Krippe und kann euch sagen, ich hab mehr Respekt vor Menschen die ihre kleinen zu Hause behalten und ihnen guten Start für den Kindergarten geben. Viele Krippen sind überfüllt z.B. meine Gruppe hat 19Kinder und ständigen Wechsel das heißt wenn ein Kind 2,5 Jahre wird kommt er sofort in Kita und auf sein Platz kommt wieder eine neue Eingewöhnung. Wir sind vier Pädagogin, aber Gruppenleitung ist nie am Kind hat immer was anders zu tun, eine Mitarbeiterin ist sehr stark Übergewichtig und bewegt sich nur wenn nötig ist. Und dann bleiben wir zwei meine Kollegin und ich, wir sind nur am rennen und machen so das mehr als Grundversorgung können wir nicht anbieten. Deswegen werde ich diesem Beruf aufgeben.
Leider ist das die Realität . Habe selber im Krippenbereich gearbeitet und weiß ehrlich nicht wie ich es so lange ertragen habe . Die Kinder können einem schon leid tun.
Weil unter diesen Bedingungen auch nicht die liebste Erzieherin ihnen gegenüber gerecht werden kann.
Meine Kinder sind erst mit 4 Jahren in den Kindergarten gegangen und sie haben sich nicht wohl gefühlt. Die Erzieherinnen haben es nicht mal mitbekommen, dass 4 Kinder regelmäßig die Schwächsten in der Gruppe drangsaliert und gelegentlich verprügelt haben. Schöne Spielzeiten hatten meine Kinder in häuslicher Umgebung in kleinen Gruppen, wenn Freunde mit ihren Kindern zu Besuch kamen.
Ich habe auch im Kindergarten gesehen (ich habe 12 Jahre gearbeitet bevor ich schwanger geworden bin) und die Entwicklung finde nicht nur ich sehr besorgniserregend. Die Kinder können immer weniger und haben immer weniger Freude. Und das ist schlimm genug. Vor 12 Jahren war es noch ganz anders. Da fing es erst an. Da waren noch wenige in der Krippe. Die letzten Jahre sind s immer mehr gewesen. Die Arbeit macht immer weniger spaß weil man das an den Kindern merkt. Die Emotionslosigkeit ist auch sehr krass. Und Lehrer bestätigen das gleiche. Es redet niemand darüber wie die Kinder leiden
Nach fast 10 Jahren in der Krippe kann ich nicht mehr. Ich bin jetzt in den Kindergarten gewechselt und das Elend geht weiter. Ich kann dieses System nicht mehr vertreten. Je älter ich wurde, desto mehr Zweifel machten sich breit. Ich setze mich daran jetzt eine Alternative zu finden. Ich steige aus, obwohl ich meinen Beruf sehr sehr mag.
Das kann ich gut verstehen.
Ich bin vor 10 Jahren aus dem Beruf ausgestiegen aus den gleichen Gründen und habe es nie bereut. Das ist so traurig, weil das bei den meisten Aussteigern irgendwann mal der Traumberuf war. Ich hoffe du hast eine Alternative gefunden die dich glücklich macht.
@@Melisendre genau, wenn alle aussteigen wird es bestimmt besser. Vor allem wenn man die Schuld von sich weißt obwohl man die Möglichkeit gehabt hätte im Betrieb etwas zu verändern, wenn man sich trauen würde den Mund aufzumachen.
@@einmenschderandersgleichis9567 Und woher schließt du das aus dem was ich geschrieben habe?
Ein lehrreiches video,echt gut!die familienpolitik aktell ist daneben.es wäre wirklich besser,wieder zu dem modell zurückzukehren ,elementargruppe ab 3jahren..erziehungsurlaub bis zu 3 jahren,teilzeitbeschäftigung ist ja ggf.möglich..,wenn man sich arrangiert in der familie...heutzutage baden oft die ohne oder mit erwachsenen kindern die kikra und selber kranktage der volkzeitbeschäftigten !mütter -eltern aus.man bekommt am rande mit ,dass die kinder mit 3 immer noch nichtsauber u. trocken sind (war früher bedingung)..
Ganz genau, so sehe ich das auch. Mich nervt das ich mich andauernd rechtfertigen muss warum ich mein Kind nicht zu Krippe abgeben möchte. Die Kinderärztin behauptet das ab 3 Jahren sollte ich sie zu Krippe geben weil sonst wird sie keine soziale Kompetenzen entwickeln können. Ich sehe die Bedürftigkeit das mein Kind mein Schutz und Nähe braucht um mit inneren Ruhe und Sicherheit zu spielen und lernen. Die Erzieher sind oft krank oder im Urlaub und dann kommen fremde Erzieher als Springer und deshalb ist stabile Bindung zu der Betreuer/in nicht möglich. Dan viele Erzieher gehen mehrmals raus zum rauchen, sind schlecht gelaunt und manche haben kein Bock auf die Arbeit und sind von dem Lärm der Kinder genervt. Manche Erzieher üben autoritären Erziehung Stil was sich die Eltern nicht vorstellen können welche unfassbare Situationen die Kinder aushalten müssen. In diversen Studien ist es nachgewiesen das die Kinder leiden unter zu hohen Stressspiegel wie bei einem Manager. Die Stress Hormone schaden dem Kind und führen zu vielen weiteren seelischen und körperlichen Problemen. Zu Not besser eignet sich eine einfühlsame Tagesmutter vom Jugendamt für die auf fremd Betreuung angewiesen sind. 🧸🌸☀️😊☝🏻
So ist es!
@@Nirren ein Kind mit 2-3 Jahren kann keine sozialen Kompetenzen entwickeln sondern aufgezwungene Anpassung die zum Stress führt. So wie du sagst , ein Kind agiert aus dem Ego und braucht Bindung , Bezugsperson und Sicherheit. In den ersten Jahren brauchen die Kinder emotionale Stabilität und Behütung. Wir machen Ausflüge, gehen einkaufen, machen Erledigungen oder Haushalt, wir singen Alphabet, lernen spielerisch Zahlen , Formen, und sie kann schon einige Tier Geräusche und Buchstaben auswendig. Und das ohne Stress 😀🌸
Sehr gut auf den Punkt gebracht👍
Ich hatte meinen Enkel an 2 Tagen und musste mich in München immer wieder rechtfertigen, warum das Kind nicht in der Krippe ist.
Wir hatten zwei wunderbare Tage mit sehr viel Zeit.
Diese wunderbaren Tage werden wir nicht vergessen. Es war wertvoll
Du sprichst meine Gedanken aus
Würde niemals ein Kind unter 3 Jahren in Kindergarten bringen. Wofür hat man Kinder?
Ja, wofür? Die Krippen sind voll - Tendenz steigend....
Es wird politisch alles getan um junge Mütter so schnell wie möglich wieder in den Job zu zwingen, äh aus dem Patriachart zu befreien.
Wenn der Kinderwunsch da ist rechnen sich viele alles schön. Aber dann ist das Kind da und braucht Kindrrwägen und schnuller und tragehilfen und Laufrad und und das Geld langt plötzlich hintenbund vorne nicht und Mama merkt zwar das 1 jahr alt doch noch nicht so groß ist woe gedacht aber das Elterngeld ist aufgebraucht und das Essen muss auf den Tisch.
Das Problem ist das ganze System. Viele sind aus finanziellen Gründen dazu gezwungen. Ich nehme bei jedem Kind 3 Jahre Elrernzeit und bin froh das wir es uns finanziell erlauben können.
Der Fiscj stinkt vom Kopfe her. Es sollte 3 Jahre Elterngeld geben, sodass jeder die Möglichkeit hat.
Ich kenne viele, die aus der Not heraus ihr Kind in die frühe Fremdbetreuung geben müssen. Das ist einfach nur traurig.
Ich habe auch dafür gekämpft, dass meine beiden Töchter nicht unter 3 Jahre in die Kita gehen. Weil mein Mann anderer Meinung war aber der liebe Gott hat mir geholfen.
@@meinennamensagichnetDie Regierungen sind dafür, dass sie Familien zerstört werden. Dass die Liebe und das Vertrauen zwischen Eltern und Kindern vom Anfang an zerstört wird. Ich weiß ganz genau aus welchem Grund. Weil sie gegen Gott sind.
Was für eine unmenschliche Gesellschaft sind wir doch geworden,Entsetzlich😢😢😢
Noch ist es nicht zu spät. Jeder kann auch im Kleinen beitragen, zu dieser menschlichkeit zurückzufinden. Deshalb z.B. dieses Video oder dieser Kanal.
Mir als junge Erzieherin wurde gesagt ich solle die Kinder nicht so viel tragen, weil sie sich sonst auf mich fixieren würden...🤦🏻♀️ Ich habe mir das alles liebevoller vorgestellt. Es ist sehr reglementiert weil es bei so vielen Kindern und wenigen Erziehern sonst nicht funktionieren würde...krank..
...ja.. es ist schlimm... Kinder in diesem Alter MÜSSEN sich fixieren können, sie brauchen emotional/mentalen Halt sonst fühlen sie sich verloren und zerissen.. das geht dann bis in das Erwachsenenalter... Verlustängste... abhängige Persönlichkeiten... usw..
Sehe und fühle ich genauso
@@Nirrengenau so habe ich das als Praktikantin in Ausbildung in einer Krippe auch gerade beobachtet. Und dann wird den Kindern noch das Übergangsobjekt abtrainiert damit es lernt sich selbst zu regulieren. Schlimm ....
Danke für dieses sehr aufschlussreiche Video. Ich hätte mein Kind damals nie in eine Krippe gegeben, obwohl es in der ehemaligen DDR gang und gäbe war und habe es nie bereut.
Dann war es eine gute Entscheidung. LG
Gut erklärt! Wichtige Aufklärung - danke!
Genauso sehe ich das auch 😊 darum bin ich bei meiner kleinen 😊
Es heißt immer, man könne von einem Gehalt nicht mehr leben. In manchen Fällen stimmt das sicher. Aber das Problem fängt schon viel früher an. Wenn man als Frau Kinder will, beginnt es bereits bei der Berufswahl. Habe ich einen familienfreundlichen Beruf, der auch Teilzeit möglich machen würde?
Dann das nächste: Die meisten Paare bauen ihr Leben von Anfang an auf zwei Gehältern auf (zwei Autos, Urlaube, Hausbau, teure große Wohnung teure Hobbys, Essen gehen etc). Man könnte auch lernen von einem Gehalt zu leben, das zweite Gehalt zu sparen (oder wenigstens Anteile davon), damit man als Frau dann drei Jahre zu Hause beim Kind bleiben kann. Klar kann man dann nicht mithalten und man muss sehr viele Opfer bringen und vielleicht muss man viele Jahre auf den Urlaub verzichten etc. Aber das ist dann auch eine Frage der Prioritäten.
Es ist sicher nicht leicht und es wird immer schwieriger, aber das muss es uns wert sein. Die Politik wird nichts ändern, denn die will Frauen so schnell wie möglich auf dem Arbeitsmarkt haben um Steuern zu kassieren. Das hat mit Befreiung der Frau absolut nichts zu tun.
Aber wo lernen wir Frauen denn noch unser Leben von Anfang an so aufzubauen, dass Familie möglich ist? Wenn es die eigenen Eltern nicht machen, wird es keiner sagen.
Meiner Generation hat man das Märchen von Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufgetischt und das nur zu Lasten der Kinder.
die megamaschine verschlingt ihre kinder..
Familienfreundliches Unternehmen muss es heißen - es kommt auf die Firma/Unternehmen drauf an und nicht auf den Beruf. Die Firma muss da mitspielen und Eltern von Anfang an unterstützen.
@@befreelaura da gibt es sicher viel Luft nach oben. Aber auch die Firmen haben ihre Grenzen und müssen das alles erstmal erwirtschaften, womit sie die Eltern unterstützen sollen. Große Unternehmen können das sicher leicht, aber kleine Familienunternehmen haben es da schwerer. Wir müssen unser Glück solange selbst in die Hand nehmen.
Leider fehlen pädagogische Fachkräfte die nicht nur "anwesend sind" sondern auch kindgerechtes Einfühlungsvermögen besitzen.
Das wäre noch ein ganz anderes Problem, welches ich auch ab und zu erlebt hatte. Wie in jedem Beruf gibt es auch hier immer einige, bei denen man sich fragt, was sie hier her verschlagen hat...
Wow, sehr interessant.
Man kann sich Vieles schön reden...
Aber Leidtragende sind die Kinder.
U3 Betreuung hat nicht mit Sozialisierung zu tun. Bis zum 3. Lebensjahr spielen Kinder meist alleine und brauchen eine Mama, einen Papa nur für sich.
Funktionalismus und die Folge der Deprivation. Das ist lange bekannt und untersucht worden an Heimkindern.
Es ist sehr traurig
Und wir haben ja schon das Resultat. Eine Ellbogengesellschaft.
Ja.. es geht auch anders..
Starker Beitrag,
stark ausgedrückt,
starker Bizeps.
Eine Frage hätte ich noch:
Ab welchen alter würdest du eine Kita empfehlen?
Habe 2 Töchter und wir schieben die Kita immer wieder auf. Mein plan ist ab 4.
Danke. Ich kann - dies als Disclaimer - natürlich nichts "empfehlen", da ich auf
diesem Gebiet keine Expertise habe. Jedoch eine persönliche Haltung. Je länger man
wartet, das Kind in eine Kita zu geben, desto besser. Es ist z.B. ein himmelweiter Unterschied, ob
das Kind 3 oder 4 Jahre alt ist. Wenn man wirklich die Option hat, etwas zu warten,
dann halte ich es für vertretbar, dass das Kind eine solche Kita-Lebensphase erlebt, die
theoretisch zu einer sehr schönen Zeit werden kann. Leider gibt es auch in der Kita viele
systemimmanente Entwicklungen, die bedenklich sind. Dies hängt dann auch von der einzelnen
Kita, bzw. der Leitung oder auch der einzelnen Gruppenleitung ab.
Ich hatte vor längerem geplant, noch ein Video zum Kitabetrieb zu machen, hatte das dann
aber ersteinmal wieder auf Eis gelegt.
Viele Grüße!
Danke für deine Zeit und ausführliche antwort. Wir werden warten. Zum Glück haben wir dir möglichkeit. Die sollten wir nutzen.
Lg und danke dir für andere Blickwinkel auf ein so wichtiges Thema.
Tolles und spannendes Video! Ich würde gerne wissen, was für Literatur du zu dem Thema empfehlen kannst, insbesondere die Egostruktur betreffend, weil ich diesen Begriff so noch nicht gehört habe. Ansonsten habe ich ein paar Ergänzungen, die ich gerne teilen würde, weil ich mich aktuell selbst mit diesem Thema recht intensiv beschäftige. Ich bin selbst pädagogische Fachkraft, seit nun fast 10 Jahren. Ich betrachte die Thematik aktuell aus der Perspektive des Neuroaffektiven Beziehungsmodells (NARM) nach Laurence Heller. In diesem Modell werden 5 wesentliche Bedürfnisse im frühkindlichen Alter differenziert: Kontakt, Einstimmung (können meine Bezugsperson angemessen meine Bedürfnisse wahrnehmen und auf diese eingehen), Autonomie, Vertrauen und Liebe/Sexualität (natürlich auf kindgerechter Ebene). Man erkennt eigentlich ziemlich schnell, dass die ersten 3 Bedürfnisse in der Regel nicht ausreichend gut in einer Kita erfüllt werden können. Wie du es ja selbst gesagt hast, ich kann kein einzelnes Kleinkind den Großteil des Tages mit mir herumtragen - sein Bedürfnis nach Kontakt wird hier schon verletzt. Genauso wenig kann ich in Kitastrukturen die kindlichen Bedürfnisse in einem angemessenen Maß wahrnehmen geschweige denn erfüllen. Das Autonomiebedürfnis muss sich den engen zeitlichen Strukturen des Kitaalltags und der Gruppendynamik (z.B. den Grenzverletzungen durch andere Kinder, so wie du es auch geschildert hast) unterordnen. Das Ergebnis sind Anpassungsstrukturen, die ALLE Kinder entwickeln. Einige gehen in eine Art chronischen Protest, sind ständig reizbar, emotional labil, andere beginnen ihre Bedürfnisse zu unterdrücken, weil es zu schmerzhaft wäre, etwas zu wollen, das man sowieso nicht bekommt. Sie verlieren den Zugang zu bestimmten Gefühlen und dem eigenen Körper. Bei all diesen Anpassungsstrukturen geht es im Kern darum, ein Mindestmaß an Bindung zu sichern, denn dieser Anhaftungsimpuls (vom englischen Wort Attachement abgeleitet) dient der Überlebenssicherung des Kindes, denn ohne Bindung zu den Bezugspersonen wäre das Kind, auf sich allein gestellt, nicht überlebensfähig. Einige Kinder sind sicherlich von Natur aus resilienter als andere. Jesper Juul habe ich in einem Interview sagen hören, dass er davon ausgeht, dass 20-24% der 1jährigen Kinder in Kitas traumatisiert werden. Wenn man nun nicht unbedingt nur von Trauma spricht sondern von Überlebensstrukturen, wird es wahrscheinlich annährend jedes Kind betreffen - so hat es mir auch mal eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin bestätigt. Die Folge davon ist immer eine Einschränkung der Beziehungsfähigkeit im Erwachsenenalter, je nach Struktur mehr oder weniger weitgreifend bzw. "nur" bestimmte Themen betreffend. Fairerweise muss man dazu sagen, dass natürlich nicht alle Kinder automatisch besser zu Hause aufgehoben sind, weil es eben Eltern gibt, denen selbst aufgrund der eigenen Kindheit diese Kompetenzen fehlen. Und weil wir als Menschen natürlich alle begrenzt sind. Ob Kita oder nicht, ich glaube, wir werden als Eltern alle, unsere Kinder in der einen oder anderen Weise verletzen und unsere Kinder werden entsprechende Kompensationsmechanismen dafür entwickeln. Wir können nur unser Bestes tun, das soweit es geht zu vermeiden, unsere Begrenztheit wahr- und anzunehmen und an unseren Themen zu arbeiten. Nichtsdestotrotz denke auch ich, dass das aktuelle System den Kindern insgesamt deutlich mehr schadet als nutzt und mir wird regelmäßig schlecht, wenn ich höre, wie es schön geredet wird und diese Einwände weggewischt werden. Mal ganz davon abgesehen, dass es ja noch weitere schädliche Folgen hat, z.B. für die Fachkräfte, die in diesem System arbeiten - es gibt afaik wenig Berufe mit höherer Burnoutquote. Vielleicht ist ein Grund dafür, dass die Fachkräfte auf einer gewissen Ebene realisieren, dass egal wie viel sie geben, es nicht ausreicht.
Meine momentan kanpp bemessene Zeit ermöglicht es mir leider nicht, ihre interessanten Ausführungen angemessen zu würdigen (gelesen habe ich alles!..lach) doch ich empfehel das Buch "Von Larven und Puppen" von Midas Dekkers. LG
Wenn man Kinder in die Welt setzt sollte man seinen Lebensstil schon frühzeitig so anpassen, dass man sich dann richtig um das Kind kümmern kann uns die Frau oder der Mann zuhause bleiben kann. Wir haben immer sparsam gelebt, obwohl wir beide super gut verdient haben. Waren kaum essen. Habe immer selbst gekocht und es hat eh viel besser geschmeckt. Wir haben Urlaub gemacht, aber nie Luxusurlaub und das Hotel musste auch nicht das Teuerste sein, da wir eh immer draußen unterwegs waren. Der Vorteil ist dass ich nun zuhause bleiben kann ohne Probleme.
Erstmal Tausend Dank für dieses Video . Es gibt dieses Buch Seelenprügel was unseren Kindern in den KITAS passiert . Würden sie vielleicht darüber mal ein Video machen und ihre Meinung und Erfahrungen mit uns teilen?
Danke für das feedback. Meine Meinung zum Thema Kindergarten.. Oh weh... meinen Sie wirklich...?
Ich finde es ehrlich sehr sehr traurig welche Erfahrungen hier gemacht wurden. Ich finde es toll dass ihr darüber redet.
Aber bitte denkt auch daran, das es Krippen gibt, die das echt toll machen und wo es allen gut geht. So wohl den Kindern als auch den Erzieherinnen.
Meiner Krippe ist sehr klein und bei uns ist es so, dass die Stammbelegschaft mehr als 20 Jahren da ist und die jungen Kollegen gehen nur, weil sie umziehen oder mehr Verantwortung wollen in Form von Leitungen.
Bei uns gibt es 14 Erzieher, 3 Auszubildende und eine Praktikantin für 30 Kinder Das finde ich in Ordnung. Die Kinder werden jeweils in 3 Gruppen eingeteilt.
Im Krankheitsfälle und Urlaubszeiten wird sehr transparent über die Personalsituation mit den Eltern gesprochen und statt dauerhafte Überstunden wird die Kita dann geschlossen. Je nach Situation. Das finde ich als Elternteil zwar nicht so toll, aber es verhindert einfach das alle frustriert sind und auch die Krankentage der Erzieher sind zurück gegangen. Dadurch haben wiederum weniger Schließtage als die Kitas in der Umgebung.
Ich selbst habe meine Kinder in eine staatliche geführt Krippe für die ganze Woche gegeben, weil ich arbeiten wollte. Ja, ich habe viel erste Male verpasst, für mich ist das aber nicht schlimm. Ich habe mich dann trotzdem zu Hause dann gefreut als die ersten Schritt, er Worte passiert sind.
Zum Punkt der Persönlichkeitsbildung bei so kleinen Kindern. Ich stimme da nicht zu, das die kinder emotional mehr belastet sind nur weil sie im spielen von anderen Kindern gestört werden, in welcher Form auch immer, als Zuhause. Sobald eine Familie mehr als ein Kind hat, erleben diese Kinder solche Situationen auch Zuhause. Also müsste das ja dann auch genauso schädlich sein und hier höre ich nur, das sei aber was anderes. Ich finde das ist vergleichbar.
Ich bin der Meinung wer sein kind Fremdbetreuen lassen möchte/muss, muss sich immer mit den unterschiedlichen Qualität auseinander setzen (leider )und wir als Gesellschaft sollten alle zusammen sicherstellen, das kein Erzieher der Welt den Job aufgibt, weil er keine Kraft hat. Wir sollten Anfang die Umgebung zu schaffen, das es keinen Unterschied macht in welcher Einrichtung gearbeitet wird und das es den Kindern sowie den Erwachsenen gut geht.
Naive Einstellung. Bei diesem wie auch jedem anderen Thema, muss man sich die Fragen stellen, wieso gibt es sowas wie Kindergrippen überhaupt und wem nützt es? Wieso gibt es sowas erst seit ein paar Jahrzehnten? Wie hat sich die Gesellschaft so entwickelt insbesondere Jugendliche die letzten Jahrzehnte? Zum Positiven?Sicher nicht!😂 Die wissen heute nicht mehr ob sie Männlein oder Weiblein sind, usw. usw. Dieser Staat hat garantiert nicht das Wohl der Kinder im Sinne. Das ist völlig Selbsterklärend. Dafür gibts unzählige Beispiele. Dieser Staat hat allgemein nicht das Wohl der Bevölkerung im Sinne. Es sollte also eine Red Flag für alle Eltern sein, wenn diesert Staat will, dass alle Kinder in einer Krippe landen. Finde es allein schon erschreckend, dass man bei dem Thema überhaupt unterschiedlicher Meinung sein kann. Eine Mutter die ihr Kleinstkind ohne schlechtes Gewissen in fremde Hände gibt, ich finde es grauenhaft. Ich würde nichtmals meinen Hund in fremde Hände geben. Wenn man sieht wie anhänglich so ein Hund schon ist. Und wie manche Hunde regelrecht Leiden wenn die Bezugsperson aus dem Haus ist. Da will ich nicht wissen was in so nem kleinen Kind vorgeht. Das Argument, dass es auch ne Handvoll Kitas mit mehr Personal gibt, ist kein Argument. Ausnahmen bestätigen...
Danke für dieses tolle Video. Ich hab 4 Jahre in Kindrrkrippen gearbeitet. Unser Sohn ist 14 Monate und ich bleibe 3 Jahre zu Hause. Ich würde ihn niemals in eine Kinderkrippe geben. Es ist schlimm für die Kinder. Die meisten Eltern wollen das auch nicht hören. Die Kinder sind viel zu früh weg von den Eltern. Sie haben einen wahnsinnig hohen Stresspegel, sie müssen funktionieren. Auch wenn da erzählt wird die Kinder werden „individuell“ gefördert. Das ist so ein Quatsch das ist nicht mal möglich. Die Kinder werden auch andauernd krank. Und so werden sie auch gebracht immer jünger und immer länger. Es ist sehr interessant wie du das erklärst mit dem Ego.
mir gefällt dass Video auch sehr, bravo.
Aber dass wissen eigentlich bis zu 90% alle, dass die Elternliebe durch keine Krippe ersetzt werden kann, ohne pädagogische Ausbildung.
In der Krippe war es oft so, dass wir alleine mit 12 Kindern waren in den Gruppen. Das Personal ist in Krippen sehr oft krank der Stress ist sehr groß. Die Kinder haben so viel Stress sie sind sehr oft krank und werden kaum nen Tag zu Hause lassen. Mir wurde auch gesagt man darf die Kinder nicht tragen oder man muss die Kinder zu diesem und jenem zwingen. Jeder der sich da was vormacht die Kinder müssen funktionieren. Egal wie nett vielleicht manche Erzieher wirken. Es gibt Kinder die schreien den ganzen Tag die anderen müssen das aushalten. Kinder werden von Leuten gezwungen zum Beispiel zum schlafen, von manchen zum Essen oder auf s Töpfchen zu gehen. Und die Kinder können es nicht einmal verstehen oder erzählen. Es tut mir weh, dass so getan wird als wäre das so toll sein Kind in eine Krippe zu geben. Dabei geht es nicht um die Kinder. Fremde lieben auch die Kinder nicht wie Mutter und Vater. Fehlende Liebe ist ganz schlimm. Danke für die wahren Worte. Verhaltensauffälligkeiten sieht man schon im Kindergarten bei den Krippenkindern
Ein gutes Video. Meine Erfahrungen im Kita Bereich bestätigen dies. Der Personalmangel führt sogar noch zu schwierigeren Situationen weit ab der Hochglanzdarstellung der Kitabetreiber.
Ja...Schein und Wirklichkeit. Bis zum bitteren Ende.
Allein schon das Wort "funktionieren" im Bezug auf Kinder...einfach furchtbar😫
Vielen Dank für deine Darlegung und Erklärung. Bin auch ganz deiner Ansicht. Solange kein Zwang besteht, das Kind abgeben zu müssen, sollte das eigene Kind solange wie möglich bei seinen Eltern bleiben.
Liebe, Nähe und Zeit ist doch rein optisch schon gesehen, wie bei Naturvölkern, elementar.
Es heißt doch auch, dass vorallem die ersten Monate/Jahre die wichtigsten sind?
Dein Video verlink ich gleich weiter, falls ich wieder ein Gespräch mit jemandem hab, der ungewiss ist, wie er sich entschieden soll bei seinem Kind. 🙏🏽❤
Hast du vielleicht ein Tipp, wie man einen vierjährigen Jungen dazu bring, früher Schlafen zu gehen😅 Danke im Voraus, die Frage ist wirklich ernst gemeint.... :)))
Krippenbetreuung ist ein brisantes Thema... so viele Meinungen... da sticht man in ein
Wespennest. Das mit dem früher schlafen... ohne mehr Daten ist es schwierig, die Sache verlangt nach einer sehr Individuellen Lösung.
Ist der kleine zwar körperlich müde aber eben noch "aufgedreht"? Dann braucht er ein Ritual zum runterfahren. Geht er morgens in den Kindergarten, muss er überhaupt früh aufstehen? Hat er Angst, Abends etwas zu "verpassen", wenn er ins Bett geht? Dann sollte (zumindest "offiziell". dh wenn er noch auf ist) nichts aufregendes mehr im Haus passieren, was seine Neugierde wecken könnte. Gibt es Abendrituale? Will er aus Trotz nicht schlafen gehen? Droht die Situation in Streit zu erodieren? (Darf nicht passieren, Abends herrscht Harmonie) Ist es vielleicht schlichtweg zu früh für ihn, ins Bett zu gehen? Es gäbe so viele Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die oftmals erstaunlich simpel sind und dann funktionieren. Das können Tricks und Kniffe sein oder elaborierte Vorgehensweisen. Man muss herausfinden, warum er von selbst nicht früher schlafen mag. Man kann ihn einfach fragen. Auf keinen Fall ein großes Thema draus machen. Ich selbst bin ganz einfach vorgegangen: Ich habe meinem Sohn erlaubt, Abends zu spielen, im Grunde, so lange er wollte! Ich habe mich mit auf den Teppich gesetzt, manchmal mitgespielt oder meditiert, während er müde wurde. Manchmal habe ich ihn alleine spielen lassen. Er ist dann von selbst willig ins Bett gegangen, ich habe ihm noch eine Gutenacht Geschichte vorgelesen wenn es nicht zu spät war. ( ein Muss! Sollte Standard sein.) Letztlich war er fast zu der Zeit im Bett, zu der ich ihn da ohnehin gerne haben wollte. Es war niemals ein Thema bei uns. Vielleicht hatte ich einfach Glück, was das betrifft. Er hatte aber die Gewissheit, dass er sich freiwillig entscheiden konnte. Sicher passt das nicht für jedes Kind...
Wie wäre es mit dem Hardcore-Programm: Am Wochenende mit ihm Abends spielen im Zimmer ohne Limit bis ihm die Augen zufallen. Ihn dann necken, dass es zu früh ist, zum Schlafengehen und er doch noch den Turm zu Ende bauen muss, weil sonst die Playmobil-Ritter der Nacht ungeschützt ausgeliefert sind (Sind sie in Sicherheit, wird er dieses beruhigende Bild als Bonus mit ins Bett nehmen und "mit den Rittern" einschlafen.) Mit ihm darüber lachen, wie ihm die Augen zufallen. Ihn kaputtspielen - quasi unter den Tisch saufen ohne Alkohol. Vielleicht geht er ab da die nächsten Male freiwillig ins Bett und weiß die Möglichkeit, sich endlich zu erholen zu schätzen.
Vielleicht am späten Nachmittag noch einmal im Garten ordentlich auspowern lassen... laserschwert-Duelle schulen die Reflexe und machen müde... lach... (ich gestehe mein kenjutsu hat mir immer einen Vorteil verschafft - man braucht jeden schmutzigen Trick gegen einen Jedi...) ... das wichtigste ist: Kinder meinen nichts böse... sie haben für alles sehr gute Gründe, auch wenn uns das manchmal an die Grenzen bringt. Sie kennen gut unsere Schwächen... lach... und führen uns diese vor Augen. Das kann ein Schrei nach mehr Aufmerksamkeit sein.. Verlustängste.. Angst vor der Nacht.. Dem Jungen sagen, das man auch schon schrecklich müde sei (man ist es oft wirklich, nicht wahr) und dabei gähnen und seine Spiegelneuronen aktivieren, auf das er auch aanfängt zu Gähnen (da sind sie wieder, die schmutzigen Tricks)...
@@Nirren Vielen herzlichen Dank für deine Antwort und den vielen Tipps zur Frage. Ich hab sie erstmal ausführlich mit meiner Frau besprochen. Wir werden sicher einiges davon ausprobieren und versuchen mit Gedult positive Ergebnise zu erreichen!
Alternativ kann ich Tagesmuttis/Tagesväter empfehlen, die nur bis 5 Kinder aufnehmen dürfen.
Ab 1 bis 3 Jahren, wenn die Eltern arbeiten gehen müssen.
Es gibt nur EINE konstante Bezugsperson, kleine familäre Gruppe, nicht so ein Geräuschpegel wie in der Kita, keine Reizüberflutung, flexible Zeiten und und und..... da dürfen die Kinder sein wie sie sind, Spielen, Spielen, Spielen, Erforschen, Bücher anschauen etc.
Am besten ist es natürlich, wenn die Kinder bis zum 3. Lebensjahr zu Hause bleiben können aber leider in unserer Gesellschaft und vom Staat nicht gewollt.
Kind in der Krippe: 3 -12 Kinder, eine Betreuungsperson ( vielleicht Prakikantin? ) 1-3 Räume. Feste Struktur: Anziehn wickeln füttern Garten Plastikspielzeug. Nach 7-10 Stunden im Raum mit 3 - 10 Kindern, extremer Lautstärke Eltern, Autofahrt waschen Film Bett. Hoffentlich Familienbett. Kind in Familie: 3 Geschwister unterschiedlichen Alters 20 mal Ortswechsel: küche bad dachboden verschiedene Kinderzimmer flur einkaufswägen freuninnen wohnungen 3 läden, rolltreppen wälder seen oma 0pa schaf hund igel vogel kinderwagen wasserpfütze spiegelung der babysprache, freudenträne über erste Schritte musik kuchen backen kleckern ausprobieren schmecken hören mama singt mama tanzt mama papa schwester bruder nachbar freundin renovieren fahren fahrrad flicken fahrrad ärgern sich diskutieren. Der Erlebnisraum eines Kleinkinder bildet sich im Gehirn ab