Kommt vor der Heizsaison noch ein Video mit einer Checkliste was man alles vor und über den Winter machen sollte? Ein Paar dinge sollte man ja eher vor dem Winter machen, wie z.B. Fenster Dichtungen überprüfen. Und zum Testen, wie tief die Vorlauftemperatur herunter gestellt werden kann, kamen Videos von vielen Kanälen nachdem die richtig kalten Wochen schon vorbei waren.
Grüße vom Kanal Energie&Hobby Top Video 🙂👍 Dann betrachte ich schon immer die Bilanzgrenze 4.... werde das in Zukunft in meine Videos einbauen.... danke =)
Praxiswerte: Altbau Baujahr 1964, saniert, Heizkörper, keine Fußbodenheizung, 200 m2, Lambda Luftwasserwärmepumpe EU13 L, 500 L Pufferspeicher und 500 L Warmwasserspeicher, Frischwasseranlage, JAZ Heizen: 6,0; JAZ Warmwasser 5,22; JAZ gesamt 5,79 (Werte nach 2 Jahren Betrieb). Jahrestiefsttemperatur jeweils -10,9 °C; in Verbindung mit 16,5 kWp PV (50 % Nord-Ost und 50% Südwestdach) und 10,7 kWh Stromspeicher netto ein Plusenergiehaus! Jahresverbrauch Wärmepumpe: 2.500 kWh; Komfortstrom: 4.000 kWh = 6.500 kWh; PV-Strom 14.500 kWh; Stromzukauf: 2.000 kWh; Stromverkauf: 9.500 kWh. Das ergibt netto ein Plus von 7.500 kWh was ziemlich genau auf 0 Betriebskosten pro Jahr hinausläuft!
@@deineMudda150 nee- ist volle Wahrheit. Gute Nachricht ist die Produkte sind alle schon verfügbar und werden ständig preiswerter - also bitte kein Neid!
Bei den riesiegen Summen, die man da reingesteckt hat, sollte man auch erwarten dürfen nur noch sehr geringe oder gar keine Betriebskosten mehr zu haben. Sonst wäre das ja ein unfassbar schlechtes Geschäft. So ist es schon ein drastischer Kapitalverlust. Andere bezahlen von den Kapitalerträgen der Kosten ihre Betriebskosten und haben dann auch keine Betriebskosten und ihr Geld behalten ;)
@@T0NY73-qy1lk Die haben aber weder einen Komfortgewinn, noch eine Wertsteigerung, die die Investition locker ausgleicht und erst recht keine CO2- Minderung und Energieunabhängigkeit, welches die beiden Hauptziele waren. Also erstens es rechnet sich (Rendite höher als die Hausinvestition selbst), zweitens erheblicher Beitrag fürs Klima und für den eigenen Spaß. Ja, mit Aktien usw. erziele ich im Schnitt höhere finanzielle Renditen, aber dann sollte man sowieso keine Immobilien erwerben. Hauptziele sind Klimaschutz und Energieunabhängigkeit und das geht, ob man das will oder nicht, alle etwas an. Und wie immer, sollten die, die es sich leisten können, voran gehen.
2000 hab ich mich für WP entschieden, damals kaum Vergleiche möglich. Im Kurort Bad Sassendorf das gekauft, was es gerade gab. Habe jeden Raum mit Wandthermostat ausgebaut - nie genutzt. Alle Räume gleich warm ist gut für uns. Ich verfeure rechnerisch 3 Liter Heizöl pro Jahr / qm. Erdwärme im Sauerland Felsen - immer gute 7 Grad in 50m Tiefe. Wenn ich mal an plötzlich kalten/warmen Tagen etwas justieren muss, um gewünschte 24 Grad zu halten , dann am Steuerpult direkt und gering die Heizkurve verbiegen. Auch beim Autokauf sind Zahlen unwichtig - für mich. Ich und das Gaspedal entscheiden über den Verbrauch.
Gemäss der Datenauswertung hat meine Lambda LW-WP in Kombi mit Fussboden-Heizung (35° VL im Schnitt ) mit selbst programmierten Energie-Mgmnt. via Iobroker eine JAZ von 5.2 rausgeholt. Dabei sind die Verluste des Heizsystems selbst natürlich nicht dabei aber die Stossrichtung stimmt. Dank einer 37.5 kWp PV kann ich im Winter 60% für Strom und Heizung selbst produzieren, muss also nur 1600kWh/a zukaufen, schiebe aber 18.000kWh/a ins Netz. Derzeit flicke ich die Dachzwischendecke mit Damofbremse und Flumrock, mal sehen, wie viel das bringt.
....alles super erklärt was das Heizen betriff, ganz toll. Beim Kühlen mit WP fehlt mir jedoch ein ganz entscheidender Hinweis. Die Luft-Wasser WP kann nicht entfeuchten was ein ganz erheblicher Faktor für den Wohlfühleffekt ist das kann eben nur eine Splitklima.
Der Energiesparkommissar zusammen mit den "Fantastischen Vier" könnten als "Die 5 fantastischen Energiesparer" zusammen ein Lied mit den ganzen Abkürzungen singen - frei nach "MfG - Mit freundlichen Grüßen" von den Fantastischen Vier. ✌️😂🤘
Um mit WP mit Verbrennerheizungen zu vergleichen müsste man deren Stromverbrauch(Steuerung und integrierte Pumpe) ermitteln, was fast nie geschieht, bei der WP aber im Bilanzkreis 3 enthalten ist.
Es wird oft behauptet, durch die erneuerbaren Energien wird auf lange Sicht der Strompreis signifikant sinken. Haben dann wasserbasierte Heizsysteme noch eine Zukunft oder werden es mehr die wartungsarmen Stromdirektheizungen werden, e.g Infrarotpaneele etc...?
Hallo lieber Energiesparkommissar, wo ist das Video zum Gasthermentausch durch eine Wärmepumpe. Ich habe in nächster Zeit das Problem solch einen Tausch durchführen zu müssen. Habe leider die Emailadresse nicht notiert. Wohin kann ich mich wenden. Danke im Voraus und viele Grüße
@@enricodrill3885 Hi, wir mussten nach gut einem Tag die Bewerbungsphase schon beenden, da unser Postfach überquoll. Das Interesse war weitaus größer als erwartet.
Hallo, danke für Rückinfo. Könnten sie mir bitte eine Info geben um welches Wärmepumpensystem es sich handelt oder gibt es bald ein Video darüber? Danke und viele Grüße
Jaz und Heizstab Angst wäre ein Interessantes Thema. Ganz in Bezug zum auf Einbauort dieselbigen im vor-in Pufferspeicher oder Heizkreis. Wieso verringert Sich der Tagesverbrauch bei Einbau im Heizkreis? Was Passiert in 24 h im Haus Temperaturtechnisch! Wieso verringert Sich die Leistungsaufnahme der WP um 25% mit Folgen für den Tagesverbrauch? Heizstab Richtig eingebaut senkt Kosten ist mein Persönliches Fazit da mir die Parameter für diese Begründung Bekannt sind als 1 Beispiel ; wann sm Tag haben wir die kältesten Temperaturen ?
Wie immer ein gutes video. Problem das ich sehe iss das es viel zu viele variablen gibt um den waermebedarf eines hauses oder die waerme abgabe einer split klima zu berechnen. Egal was man da berechne is bestenfalls ne schaetzung. Allein bei mir, oel heizung sie auch warm wasser macht, pellet ofen im wohnzimmer und 2 mini split and einem aussengeraet. Die pro qm2 waerme bedarfsrechnung waere unmoeglich
Ach ja, eine Sole WP ist bei mir fest geplant. Leider haben diese Wärmepumpen immer noch R410A als Kältemittel, was m. E. ab 01.01.2025 verboten sein soll. Hast Du da Informationen?
Das Kältemittel bleibt doch die gesamte Betriebszeit der Wärmepumpe im System! Soviel ich weiß, ist das R410A für den Temperaturbereich einer Sole auch wirtschaftlicher, da nie Temperaturen unter Frosttemperaturen verarbeitet werden müssen.
Habe genau aus diesen Gründen mir dieses Jahr noch keine Sole Wärmepumpe einbauen lassen. Der Heizungsbauer verwieß immer nur auf den Bestandsschutz, aber ich geh doch auf eine Wärmpepumpe um Zukunftssicher zu sein, egal ob nur politisch oder auch aus Klimagründen. Teilweise würde bei großen Industrieanlagen nun auch bei einer Sole-WP ein Kasten vor der Tür stehen, ähnlich einer LWWP, damit die Technik außerhalb des Gebäudes steht und kein Propan ins Haus kommt. Ich fürchte das gleiche wird auch demnächst für Private Häuser kommen. Von einer Änderung der Brandschutzverordnung ist jedenfalls nirgends was zu lesen, was aber natürlich das einfachste wäre.
Wozu eine SoleWp? Teuer, schlechtes Kältemittel, Risiko, dass Sole weg ist, schlechtere JAZ als gute LWWP, gerade, wenn das Haus saniert ist, da der Warmwasseranteil ggü. dem Heizbedarf relativ steigt und die LWWP im Übergang und Sommer der SoleWP immer überlegen ist. Aber selbst im Winter sind Lambda, Ovum, Heliotherm, LG etc. der Sole-WP zumindest ebenbürtig
@@andip.8131 Mein Haus ist an den massiven Außenwänden mit Unger Holzweichfaser (wird von Pavatex produziert) gedämmt. Außerdem haben wir die Platten auch als Putzträger in die Gefache des Holzfachwerks eingebaut. Das ist jetzt 17 Jahre her und sieht noch aus wie neu. Selbst im Grenzbereich zwischen Fachwerk und Gefach gibt es kaum Risse, was bei Fachwerk eher ungewöhnlich ist.
Gude Carsten, wirrer mol e scheee Video, wobei ich den B0 tatsächlich nicht nachvollziehen kann, das Erdreich hat im Winter je nach Tiefe konstante 5 Grad K, warum man da 0 heran zieht ist mir schleierhaft. Ich will ja kombinieren später Luft und Erdreich anzapfen, bei einem milden Wintertag ist die Luft die bessere Quelle, Nachts oder bei zwei, drei Tagen Frost der Boden die bessere Quelle. Und warum bei Wasser 10K genommen wird ist auch merkwürdig, bei einem Brunnen mit Schluckbrunnen habe ich im mittel 7 bis 8 K. Strange. Naja was soll's. Grüße aus Pungscht de Carsten
Der Vorlauf unserer Sonde (100m) sinkt im Winter schon auf 0°. Es wird ja der 5-10° Erde Energie entzogen. Das hängt natürlich vom Gestein und der Sondenlänge (W/m) ab.
@@willywood3369 Bei einer Erdsonde kann das sein, da ich im Wasserschutzgebiet bin geht das bei mir nicht. Ich setze eh eher auf Ringrabenkollektor oder Direktverdampfer wahrscheinlich wird es letzteres, da brauche ich keinen Wärmetauscher bzw. nur einen der vom KM auf's Heizwasser übergeht. Idealerweise legt man das Feld (Platz voraus gesetzt) in einem Bereich an, wo im Winter auch die Sonne scheint (sofern sie scheint) und den Bereich wieder etwas aufwärmt. Meine Fläche ist ja im Verhältnis größer als an dem Punkt wo z.B. nur die Erdsonde sitzt, klar strömt da wärme nach aber ich glaube physikalisch ist die Fläche im Vorteil wenn dann auch noch die Sonne etwas auf den Bereich scheint noch besser. Mal schauen, es ist noch etwas hin irgendwann kann ich davon berichten.
Großer Vorteil von B0/W35: Auch für Eisspeicherheizungen heranziehbar und im feuchten Erdreich gleichzeitig der Worst Case. Dass das Erdreich wirklich mal gefriert und dann unterkühlt passiert eigentlich nur bei falscher Auslegung oder irrsinnigem Heizverhalten. Allerdings wäre wie @willywood3369 sagt die Vorlauftemperatur der Sole dann vermutlich - X°C.
Moin, wie immer gut, aber auch du stützt den Anschein das eine WP im Altbau schlechtere JAZ als im Neubau hat, und das ist so doch zu kurz gedacht. Wie du selber dargestellt hast ist die VL Temp der entscheidende Einflussfaktor und nicht die Heizlast (weniger Dämmung ==> höhere Heizlast) aber wenn ich mit Flächenheizung die Bude trotzdem warm bekomme kann ich doch eine genau so gute JAZ erreichen wie im Neubau
@@dnoermann Stimmt, nur ist der Anteil an Fußbodenheizungen in Albauten doch eher nicht die Regel. Meine Aussagen betreffen stets den Regelfall. Über andere Videos kläre ich ja über die Zusammenhänge der Volauftemperatur bereits auf. Das war in dieser Folge aber nicht das Thema.
Endlich mal geballte Infos zu den ganzen Spinnern, bei denen eine LWWP im ungedämmten Altbau angeblich wirtschaftlich ist. Ein Kollege von Dir und 3 Heizungsbauer haben es bei mir sogar abgelehnt ein Angebot zu schreiben, wenn ich nicht energetisch saniere. Bei einem REH aus 1971 soll ich von mehr als 250 kWh/qm/a auf unter 50 kWh/q m/a kommen, sodass sich eine Sole WP rechnet. Super Video, Danke und LG
Respekt an deine Heizungsbauer, dass sie es grundauf abgelehnt haben, ein Angebot zu schreiben. Bzgl deines Hauses würde ich allerdings genau hinschauen… 250 kW/m2 ist sehr hoch. Zuerst müsstest du die Verluste deiner Heizung abschätzen, dann bist du vlt schon
Einfach auf die kWh/qm/a zu schauen ist auch zu kurz gedacht. Welche Vorlauftemperatur ist bei der Normaußentemperatur (NAT) erforderlich? Ich hatte nur einen Energieberater zum Erstgespräch hier. Eine Wärmepumpe hat er aus dem Stand aufgrund unseres Gasverbrauchs ausgeschlossen und wollte uns Anfang 2021 eine neue Gasheizung empfehlen. Dass ich aus eigenen Tests mit der Heizkurve wußte das ein Vorlauf von 52 Grad bei -10Grad (unsere NAT) ausreicht hat ihn gar nicht interessiert. Inzwischen hat die Wärmepumpe ihr erstes volles Jahr geschafft, die JAZ liegt bei 3,9 in einem Haus aus dem Jahr 1965 mit rund 160 qm. Die energetische Sanierung belief sich auf die Dämmung von 6 Heizkörpernischen. Vorher lag der Gasverbrauch bei rund 34.000 kWh/Jahr, die Wärmepumpe musste nur rund 24.000 kWh Wärme erzeugen. Vielleicht war der Winter etwas milder, der Knackpunkt dürfte aber die sehr ineffiziente alte Gasheizung gewesen sein. Bei der Dämmung stellt sich mir immer die Frage wie teuer die Maßnahme ist und wann sie sich "rechnet". Bis eine aufwendige Fassadendämmung bei uns Ihre Kosten wieder einspielt müsste ich wohl 40+ Jahren warten. Eine verhältnismäßig günstige Einblasdämmung hätte ich gemacht wenn es möglich gewesen wäre.
@@canadianpoweredcamp2781 Auch dann kommt es auf die Ursache für den hohen Bedarf an? Gehen 30% der Energie ungenutzt zum Schornstein raus? Hat man vergessen vor 20 Jahren die Einfachverglasung zu erneuern? Mit rund 1600 Euro/Jahr könnte ich sagen wir zahlen noch relativ viel für Wärme aber wenn eine Fassadendämmung nur 500 Euro/Jahr spart bei über 40.000 Euro kosten finde ich die laufenden Kosten gar nicht mehr unwirtschaftlich. Nachtrag: Bei einem Gaspreis von 4,x Cent/kWh waren sehr wenige Maßnahmen wirtschaftlich. Selbst bei 8 Cent/kWh wird so manche Maßnahme die Vorgeschlagen wird noch 30+ Jahre benötigen ihre Kosten einzusparen. Von daher bin ich ein Freund davon so günstig wie möglich das Haus in einen Bereich zu kommen ab dem eine Wärmepumpe bei max. 55 Grad Vorlauf ausreicht. Bei allem was besser ist muss man abwägen wie es sich "rechnet" oder ob es einem der Komfortgewinn wert ist.
PV-Strom zu erst, deswegen Kühlen kein Problem, da hierdurch anderer Strom/Kraftwerke eingespart werden ist stromtechnisch\distrubutiv falsch - auch mit Akku's. (Vielleicht haben wir in 50 Jahren ein Netz das die Aussage im Video richtig machen würde.) ❤
Unsere Erdwärmepumpe läuft im Sommer nur im WW Betrieb. Wenn ich rechne wieviel elektrische Energie für das entnommene Volumen an WW benötige, komme ich auf eine Leistungszahl von 1,3. Der Rest sind Speicherverluste. Ziemlich ernüchternd.
@giersch-heizsysteme Mit der JAZ (ca. 4 geschätzt, ist ja schon 19 Jahre alt ;)) bin ich zufrieden. aber der interne Speicher der Vitocal 343 ist für den reinen WW Betrieb bei geringer Entnahme zu groß. Die nächste WP wird keinen Speicher mehr haben (da FBH ohne ERR). Für WW werde ich eine andere Lösung suchen.
Meine Solewärmepumpe hatte ich gar nicht für WW vorgesehen, somit kann sich der Brunnen in den Sommermonaten "erholen". WW erzeuge ich einfach mit Durchlauferhitzern. Bei geringem WW ist das bilanziert am billigsten.
Dann ist mit dem Gesamtsystem aber irgendwas nicht in Ordnung. So hohe Speicherverluste sind nicht normal. Wir kommen bei unserer 2022 installierten Lust-Wasser-Wärmepumpe im teilsanierten Einfamilienhaus BJ 1982 (Fenster 2020 größtenteils neu; Kellerdecke, Spitzboden und Abseiten 2023 vernünftig gedämmt - Dachschrägen und Fassade immer noch auf Stand 1982 mit 10 cm Mineralwolle (Dach) bzw. 6 cm Styropor + 4 cm Luftspalt hinter Klinkerfassade) und mit normalen Plattenheizkörpern (überwiegend Typ 22) auf eine Gesamt-JAZ von 4,9 (Heizen 5, Warmwasser 4,4) bei 21°C Raumtemperatur und 50°C Warmwasser über Frischwasserstation (keine Legionellendesinfektion nötig).
@giersch-heizsysteme neue sehr gute Luft-Wasser-Wärmepumpen sind Erd-WP mindestens ebenbürtig, wahrscheinlich sogar überlegen; dazu weniger komplex und preiswerter. Im Einfamilienhaus macht Erd-WP oder Sole eigentlich keinen Sinn mehr. Die Luft-Wasser-WP produziert im Sommer Wasser mit einer JAZ von 6 (Frischwasseranlage).
Die Speicherverluste könnten eventuell auch Zirkulationsverluste sein. Ich würde mir in jedem Fall die Zirkulation ansehen und wenn nötig verbessern. Bei mir brauchte die Öl-Heizung im Hochsommer 2 Liter Öl pro Tag nur für Warmwasser. Die ausladende Zirkulationsleitung verteilte diese Wärme in Keller und Haus. Wahrscheinlich hatte auch der Ofen keine Zirkulationsbremse und wurde im Stillstand aus dem Warmwasser-Behälter zurück beheizt. Seit einem Jahr arbeitet die neue Brauchwasser-Wärmepumpe und braucht nur noch knapp 1kWh Strom pro Tag für zwei Personen. Die Brauchwasser-Wärmepumpe steht direkt unter dem Badezimmer und die komplette Zirkulationsleitung wurde still gelegt. Neben der Küchenspüle ist für Warmwasser ein Wasserkocher installiert. Die vermiedene Zirkulationswärme ist im Hochsommer ein kleiner Komfort-Gewinn in der Wohnung.
Bedeutet denn beim Vergleich von Wärmpumpen gleichen Quellentypes bei verschiedenen Herstellern, das ein besserer COP bei einen für meinen Haus realitischen Betriebspunkt in der Regel auch eine bessere JAZ hat? Oder tricksen die Hersteller auch gerne mal, dass sie ihre Anlagen aus Marketinggründen genau auf diesen im Prospekt ausgewiesenen COP optimieren und abweichende Betriebspunkte im Vergleich viel ineffizienter sind, sodass die JAZ einer Anlage mit guten COP schlechter sein könnte als die JAZ einer Anlage mit eigentlich schlechter angegebenen COP?
@@Energiesparkommissar Das heißt, die Ermittlung der COP's lässt trotz Normung und evtl. gesetzlicher Vorschriften noch ausreichend viel Spielraum für die Hersteller um ihre Angaben zu "optimieren"? Werden die Werte von einer unabhängigen Einrichtung geprüft/ermittelt oder ermittelt die Hersteller den COP selbst?
@@RKE_86Da wird nix „optimiert“, da wird einfach gemessen und der Quotient gebildet. Wer das messen tut ist irrelevant, da die Messung nach Verfahren Soundso abläuft und das steht dann auch dabei. Dann kennt man die Variablen.
Das A & O einer Wärmepumpe Ist übrigens nicht ihre Effizienz - sondern ihre Effektivität. Sie soll ja zunächst "die Bude warm machen". Also könnte man sagen: Das A ist die Effektivität - und das O ist sie Effizienz 😉
Das wird noch ein wichtiger Punkt werden, nämlich dann, wenn an sehr kalten Tagen die WP nicht mehr über den Kältekreis heizen, sondern den Heizstab dazu schalten. Also WENN es mal eine Netzüberlastung gibt, dann vermutlich dadurch.
@@KarlAlfredRoemer Aktuelle Wärmepumpen heizen nie über den Heizstab; in Deutschland sinkt die Temperatur nur noch in wenigen Gebieten unter -20°C. Selbst bei -10°C hat meine Lambda einen COP von 3,0 und das mit Heizkörpern im sanierten Altbau (verbraucht bei -10°C also so viel wie ein Fön!). Der Verbrauch der Wärmepumpen an der Gesamtlast ist ziemlich niedrig. Man sollte also nicht nur die Probleme hervorheben, sondern die Chancen; dazu intelligente Stromzähler, Stromspeicher und netzdienliche E-Autos. Aber Deutschland investiert lieber wieder doppelt und dreifach in veraltete Technik (Verbrennerheizung (braucht 4 mal mehr Energie als WP), Verbrennerauto (braucht 3 mal mehr Energie als E-Auto), Verbrennerkraftwerke…, usw.)
@@Dork-ug4mw Aktuelle Wärmepumpen werden so knapp ausgelegt, dass sie nur dann den Heizstab anwerfen, wenn es kälter als NAT ist. Das kommt selten vor, aber es kommt vor. Das sind dann die kritischen Zeiträume. Manche DIYler legen die WP aber noch knapper aus. Ich selbst habe zwei Split Klimas und für die sehr kalten Tage einen gemütlichen Holzofen.
@@KarlAlfredRoemer ich habe meine WP großzügig ausgelegt. Vorteil: sie läuft selbst bei großer Kälte bei niedriger Drehzahl effizient und leise. Dank Speicher ist auch das das Takten kein Problem. Wie bereits geschrieben: JAZ 6,0 im sanierten Altbau mit Heizkörpern; Heizstab brauche ich nie; bei -10°C brauche ich maximal 2 kW.
JAZ hat ggü (S)COP welche Einheit 😅, sodass JAZ "Arbeit" und COP "Leistung" darstellt. (Es klingt so als seien nicht beide Effizienzzahlen, in diesem wichtigen und guten Video.)
@@Energiesparkommissar Ja 🤔 Es hört sich in meiner Soundbox (Kopf) so an, als wäre JAZ [Ws] und COP [W] in Einheiten. Höre 11:18 bis 11:28. Danke, dass Sie die typischen Verhältnis-Einheiten in die Antwort geschrieben haben.
Wie gewohnt auch diesmal wieder sowohl in thermodynamischer als auch cineastischer Hinsicht besonders wertvoll!
Sehr gut, wieder was vom ESK 😃. Gerade erst sein Buch über WP gelesen.
Gibts das mit Widmung auch zum Ausleihen?
Wieder ein tolles Video. Komplexe Inhalte einfach vermittelt! Vielen Dank ❤
Jetzt weiß ich endlich wie Äpfel und Birnen aussehen.
LOL, wollte ich gerade schreiben 🎉
Man lernt hier doch jeden Tag dazu.👏
Sehr gute Folge. Wollte schon immer die Unterschiede wissen. Hohe praxistauglichkeit. Danke
Perfektes Thema zum Wetter 😊
Vielen Dank für diese Aufklärungen!!!
😊😊 vielen Dank für die gute Videos.
Kommt vor der Heizsaison noch ein Video mit einer Checkliste was man alles vor und über den Winter machen sollte?
Ein Paar dinge sollte man ja eher vor dem Winter machen, wie z.B. Fenster Dichtungen überprüfen.
Und zum Testen, wie tief die Vorlauftemperatur herunter gestellt werden kann, kamen Videos von vielen Kanälen nachdem die richtig kalten Wochen schon vorbei waren.
Grüße vom Kanal Energie&Hobby
Top Video 🙂👍
Dann betrachte ich schon immer die Bilanzgrenze 4.... werde das in Zukunft in meine Videos einbauen.... danke =)
Praxiswerte: Altbau Baujahr 1964, saniert, Heizkörper, keine Fußbodenheizung, 200 m2, Lambda Luftwasserwärmepumpe EU13 L, 500 L Pufferspeicher und 500 L Warmwasserspeicher, Frischwasseranlage, JAZ Heizen: 6,0; JAZ Warmwasser 5,22; JAZ gesamt 5,79 (Werte nach 2 Jahren Betrieb). Jahrestiefsttemperatur jeweils -10,9 °C; in Verbindung mit 16,5 kWp PV (50 % Nord-Ost und 50% Südwestdach) und 10,7 kWh Stromspeicher netto ein Plusenergiehaus! Jahresverbrauch Wärmepumpe: 2.500 kWh; Komfortstrom: 4.000 kWh = 6.500 kWh; PV-Strom 14.500 kWh; Stromzukauf: 2.000 kWh; Stromverkauf: 9.500 kWh. Das ergibt netto ein Plus von 7.500 kWh was ziemlich genau auf 0 Betriebskosten pro Jahr hinausläuft!
Lüge
@@deineMudda150 nee- ist volle Wahrheit. Gute Nachricht ist die Produkte sind alle schon verfügbar und werden ständig preiswerter - also bitte kein Neid!
Bei den riesiegen Summen, die man da reingesteckt hat, sollte man auch erwarten dürfen nur noch sehr geringe oder gar keine Betriebskosten mehr zu haben. Sonst wäre das ja ein unfassbar schlechtes Geschäft. So ist es schon ein drastischer Kapitalverlust.
Andere bezahlen von den Kapitalerträgen der Kosten ihre Betriebskosten und haben dann auch keine Betriebskosten und ihr Geld behalten ;)
@@T0NY73-qy1lk Die haben aber weder einen Komfortgewinn, noch eine Wertsteigerung, die die Investition locker ausgleicht und erst recht keine CO2- Minderung und Energieunabhängigkeit, welches die beiden Hauptziele waren. Also erstens es rechnet sich (Rendite höher als die Hausinvestition selbst), zweitens erheblicher Beitrag fürs Klima und für den eigenen Spaß. Ja, mit Aktien usw. erziele ich im Schnitt höhere finanzielle Renditen, aber dann sollte man sowieso keine Immobilien erwerben. Hauptziele sind Klimaschutz und Energieunabhängigkeit und das geht, ob man das will oder nicht, alle etwas an. Und wie immer, sollten die, die es sich leisten können, voran gehen.
2000 hab ich mich für WP entschieden, damals kaum Vergleiche möglich. Im Kurort Bad Sassendorf das gekauft, was es gerade gab.
Habe jeden Raum mit Wandthermostat ausgebaut - nie genutzt. Alle Räume gleich warm ist gut für uns.
Ich verfeure rechnerisch 3 Liter Heizöl pro Jahr / qm.
Erdwärme im Sauerland Felsen - immer gute 7 Grad in 50m Tiefe.
Wenn ich mal an plötzlich kalten/warmen Tagen etwas justieren muss, um gewünschte 24 Grad zu halten , dann am Steuerpult direkt und gering die Heizkurve verbiegen.
Auch beim Autokauf sind Zahlen unwichtig - für mich.
Ich und das Gaspedal entscheiden über den Verbrauch.
Gemäss der Datenauswertung hat meine Lambda LW-WP in Kombi mit Fussboden-Heizung (35° VL im Schnitt ) mit selbst programmierten Energie-Mgmnt. via Iobroker eine JAZ von 5.2 rausgeholt.
Dabei sind die Verluste des Heizsystems selbst natürlich nicht dabei aber die Stossrichtung stimmt.
Dank einer 37.5 kWp PV kann ich im Winter 60% für Strom und Heizung selbst produzieren, muss also nur 1600kWh/a zukaufen, schiebe aber 18.000kWh/a ins Netz.
Derzeit flicke ich die Dachzwischendecke mit Damofbremse und Flumrock, mal sehen, wie viel das bringt.
....alles super erklärt was das Heizen betriff, ganz toll. Beim Kühlen mit WP fehlt mir jedoch ein ganz entscheidender Hinweis. Die Luft-Wasser WP kann nicht entfeuchten was ein ganz erheblicher Faktor für den Wohlfühleffekt ist das kann eben nur eine Splitklima.
@@herman7911 Danke!
Hier geht es halt nicht um die Technik, sondern um Begriffserklärungen. Ansonsten kommt man vom 100sten ins 1000ste.
Der Energiesparkommissar zusammen mit den "Fantastischen Vier" könnten als "Die 5 fantastischen Energiesparer" zusammen ein Lied mit den ganzen Abkürzungen singen - frei nach "MfG - Mit freundlichen Grüßen" von den Fantastischen Vier. ✌️😂🤘
Um mit WP mit Verbrennerheizungen zu vergleichen müsste man deren Stromverbrauch(Steuerung und integrierte Pumpe) ermitteln, was fast nie geschieht, bei der WP aber im Bilanzkreis 3 enthalten ist.
bei uns hatte sich der Stromverbrauch nach der Umstellung von Öl auf WP um 800 kWh reduziert. WP hat eigenen Zähler.
Es wird oft behauptet, durch die erneuerbaren Energien wird auf lange Sicht der Strompreis signifikant sinken. Haben dann wasserbasierte Heizsysteme noch eine Zukunft oder werden es mehr die wartungsarmen Stromdirektheizungen werden, e.g Infrarotpaneele etc...?
Also ich hab jetzt seit einem Jahr eine LLWP im Altbau RMH (saniert) mit Heizkörpern eine JAZ von 3,5.
Wie kann die JAZ bei einer Luft-Luft-WP ermitteln?
Hallo lieber Energiesparkommissar, wo ist das Video zum Gasthermentausch durch eine Wärmepumpe. Ich habe in nächster Zeit das Problem solch einen Tausch durchführen zu müssen. Habe leider die Emailadresse nicht notiert. Wohin kann ich mich wenden.
Danke im Voraus und viele Grüße
@@enricodrill3885 Hi, wir mussten nach gut einem Tag die Bewerbungsphase schon beenden, da unser Postfach überquoll.
Das Interesse war weitaus größer als erwartet.
Hallo, danke für Rückinfo.
Könnten sie mir bitte eine Info geben um welches Wärmepumpensystem es sich handelt oder gibt es bald ein Video darüber?
Danke und viele Grüße
👍👋😎👋👍
Jaz und Heizstab Angst wäre ein Interessantes Thema. Ganz in Bezug zum auf Einbauort dieselbigen im vor-in Pufferspeicher oder Heizkreis. Wieso verringert Sich der Tagesverbrauch bei Einbau im Heizkreis? Was Passiert in 24 h im Haus Temperaturtechnisch! Wieso verringert Sich die Leistungsaufnahme der WP um 25% mit Folgen für den Tagesverbrauch? Heizstab Richtig eingebaut senkt Kosten ist mein Persönliches Fazit da mir die Parameter für diese Begründung Bekannt sind als 1 Beispiel ; wann sm Tag haben wir die kältesten Temperaturen ?
Wie immer ein gutes video. Problem das ich sehe iss das es viel zu viele variablen gibt um den waermebedarf eines hauses oder die waerme abgabe einer split klima zu berechnen. Egal was man da berechne is bestenfalls ne schaetzung. Allein bei mir, oel heizung sie auch warm wasser macht, pellet ofen im wohnzimmer und 2 mini split and einem aussengeraet. Die pro qm2 waerme bedarfsrechnung waere unmoeglich
Ach ja, eine Sole WP ist bei mir fest geplant. Leider haben diese Wärmepumpen immer noch R410A als Kältemittel, was m. E. ab 01.01.2025 verboten sein soll. Hast Du da Informationen?
Das Kältemittel bleibt doch die gesamte Betriebszeit der Wärmepumpe im System!
Soviel ich weiß, ist das R410A für den Temperaturbereich einer Sole auch wirtschaftlicher, da nie Temperaturen unter Frosttemperaturen verarbeitet werden müssen.
Habe genau aus diesen Gründen mir dieses Jahr noch keine Sole Wärmepumpe einbauen lassen. Der Heizungsbauer verwieß immer nur auf den Bestandsschutz, aber ich geh doch auf eine Wärmpepumpe um Zukunftssicher zu sein, egal ob nur politisch oder auch aus Klimagründen. Teilweise würde bei großen Industrieanlagen nun auch bei einer Sole-WP ein Kasten vor der Tür stehen, ähnlich einer LWWP, damit die Technik außerhalb des Gebäudes steht und kein Propan ins Haus kommt. Ich fürchte das gleiche wird auch demnächst für Private Häuser kommen. Von einer Änderung der Brandschutzverordnung ist jedenfalls nirgends was zu lesen, was aber natürlich das einfachste wäre.
@@canadianpoweredcamp2781 Stimmt, aber was ist, wenn der Verdampfer aufgibt. Woher bekomme ich das dieses Kältemittel noch?
@@RKE_86 Das mit der Brandschutzverordnung ist ein guter Hinweis. Wer hindert mich mit Propan zu kochen?
Wozu eine SoleWp? Teuer, schlechtes Kältemittel, Risiko, dass Sole weg ist, schlechtere JAZ als gute LWWP, gerade, wenn das Haus saniert ist, da der Warmwasseranteil ggü. dem Heizbedarf relativ steigt und die LWWP im Übergang und Sommer der SoleWP immer überlegen ist. Aber selbst im Winter sind Lambda, Ovum, Heliotherm, LG etc. der Sole-WP zumindest ebenbürtig
Was hält der Energieberater vom isolieren der außen Fassade mit Pavatex?
@@andip.8131 Mein Haus ist an den massiven Außenwänden mit Unger Holzweichfaser (wird von Pavatex produziert) gedämmt. Außerdem haben wir die Platten auch als Putzträger in die Gefache des Holzfachwerks eingebaut.
Das ist jetzt 17 Jahre her und sieht noch aus wie neu. Selbst im Grenzbereich zwischen Fachwerk und Gefach gibt es kaum Risse, was bei Fachwerk eher ungewöhnlich ist.
@@Energiesparkommissar vielen Dank für die Info, dann steht für die außen Wand Dämmung nur noch das Angebot aus 👍
Ich hab unger diffutherm auf der Wand, das ist pavatex.
@@Energiesparkommissar Auftrag ist schon raus ☀️
Gude Carsten, wirrer mol e scheee Video, wobei ich den B0 tatsächlich nicht nachvollziehen kann, das Erdreich hat im Winter je nach Tiefe konstante 5 Grad K, warum man da 0 heran zieht ist mir schleierhaft. Ich will ja kombinieren später Luft und Erdreich anzapfen, bei einem milden Wintertag ist die Luft die bessere Quelle, Nachts oder bei zwei, drei Tagen Frost der Boden die bessere Quelle. Und warum bei Wasser 10K genommen wird ist auch merkwürdig, bei einem Brunnen mit Schluckbrunnen habe ich im mittel 7 bis 8 K. Strange. Naja was soll's. Grüße aus Pungscht de Carsten
Der Vorlauf unserer Sonde (100m) sinkt im Winter schon auf 0°. Es wird ja der 5-10° Erde Energie entzogen. Das hängt natürlich vom Gestein und der Sondenlänge (W/m) ab.
@@willywood3369 Bei einer Erdsonde kann das sein, da ich im Wasserschutzgebiet bin geht das bei mir nicht. Ich setze eh eher auf Ringrabenkollektor oder Direktverdampfer wahrscheinlich wird es letzteres, da brauche ich keinen Wärmetauscher bzw. nur einen der vom KM auf's Heizwasser übergeht. Idealerweise legt man das Feld (Platz voraus gesetzt) in einem Bereich an, wo im Winter auch die Sonne scheint (sofern sie scheint) und den Bereich wieder etwas aufwärmt. Meine Fläche ist ja im Verhältnis größer als an dem Punkt wo z.B. nur die Erdsonde sitzt, klar strömt da wärme nach aber ich glaube physikalisch ist die Fläche im Vorteil wenn dann auch noch die Sonne etwas auf den Bereich scheint noch besser. Mal schauen, es ist noch etwas hin irgendwann kann ich davon berichten.
Großer Vorteil von B0/W35: Auch für Eisspeicherheizungen heranziehbar und im feuchten Erdreich gleichzeitig der Worst Case. Dass das Erdreich wirklich mal gefriert und dann unterkühlt passiert eigentlich nur bei falscher Auslegung oder irrsinnigem Heizverhalten. Allerdings wäre wie @willywood3369 sagt die Vorlauftemperatur der Sole dann vermutlich - X°C.
Moin, wie immer gut, aber auch du stützt den Anschein das eine WP im Altbau schlechtere JAZ als im Neubau hat, und das ist so doch zu kurz gedacht.
Wie du selber dargestellt hast ist die VL Temp der entscheidende Einflussfaktor und nicht die Heizlast (weniger Dämmung ==> höhere Heizlast) aber wenn ich mit Flächenheizung die Bude trotzdem warm bekomme kann ich doch eine genau so gute JAZ erreichen wie im Neubau
@@dnoermann Stimmt, nur ist der Anteil an Fußbodenheizungen in Albauten doch eher nicht die Regel. Meine Aussagen betreffen stets den Regelfall.
Über andere Videos kläre ich ja über die Zusammenhänge der Volauftemperatur bereits auf. Das war in dieser Folge aber nicht das Thema.
Der Euro ist der König der Wärme, je weniger er gezahlt, desto größer die Freude."deswegen sind die anderen Werte Banane
Endlich mal geballte Infos zu den ganzen Spinnern, bei denen eine LWWP im ungedämmten Altbau angeblich wirtschaftlich ist. Ein Kollege von Dir und 3 Heizungsbauer haben es bei mir sogar abgelehnt ein Angebot zu schreiben, wenn ich nicht energetisch saniere. Bei einem REH aus 1971 soll ich von mehr als 250 kWh/qm/a auf unter 50 kWh/q m/a kommen, sodass sich eine Sole WP rechnet. Super Video, Danke und LG
Respekt an deine Heizungsbauer, dass sie es grundauf abgelehnt haben, ein Angebot zu schreiben. Bzgl deines Hauses würde ich allerdings genau hinschauen… 250 kW/m2 ist sehr hoch. Zuerst müsstest du die Verluste deiner Heizung abschätzen, dann bist du vlt schon
Einfach auf die kWh/qm/a zu schauen ist auch zu kurz gedacht. Welche Vorlauftemperatur ist bei der Normaußentemperatur (NAT) erforderlich? Ich hatte nur einen Energieberater zum Erstgespräch hier. Eine Wärmepumpe hat er aus dem Stand aufgrund unseres Gasverbrauchs ausgeschlossen und wollte uns Anfang 2021 eine neue Gasheizung empfehlen. Dass ich aus eigenen Tests mit der Heizkurve wußte das ein Vorlauf von 52 Grad bei -10Grad (unsere NAT) ausreicht hat ihn gar nicht interessiert.
Inzwischen hat die Wärmepumpe ihr erstes volles Jahr geschafft, die JAZ liegt bei 3,9 in einem Haus aus dem Jahr 1965 mit rund 160 qm. Die energetische Sanierung belief sich auf die Dämmung von 6 Heizkörpernischen. Vorher lag der Gasverbrauch bei rund 34.000 kWh/Jahr, die Wärmepumpe musste nur rund 24.000 kWh Wärme erzeugen. Vielleicht war der Winter etwas milder, der Knackpunkt dürfte aber die sehr ineffiziente alte Gasheizung gewesen sein.
Bei der Dämmung stellt sich mir immer die Frage wie teuer die Maßnahme ist und wann sie sich "rechnet". Bis eine aufwendige Fassadendämmung bei uns Ihre Kosten wieder einspielt müsste ich wohl 40+ Jahren warten. Eine verhältnismäßig günstige Einblasdämmung hätte ich gemacht wenn es möglich gewesen wäre.
In einem Haus mit 250kWh(a×m²) ist jede Heizung unwirtschaftlich!
Eine raumweise Heizlastberechnung gemacht? Ohne diese würde ich eine Bewertung auch von vermeintlichen Fachleuten nicht als Kriterium nehmen!
@@canadianpoweredcamp2781 Auch dann kommt es auf die Ursache für den hohen Bedarf an? Gehen 30% der Energie ungenutzt zum Schornstein raus? Hat man vergessen vor 20 Jahren die Einfachverglasung zu erneuern?
Mit rund 1600 Euro/Jahr könnte ich sagen wir zahlen noch relativ viel für Wärme aber wenn eine Fassadendämmung nur 500 Euro/Jahr spart bei über 40.000 Euro kosten finde ich die laufenden Kosten gar nicht mehr unwirtschaftlich.
Nachtrag: Bei einem Gaspreis von 4,x Cent/kWh waren sehr wenige Maßnahmen wirtschaftlich. Selbst bei 8 Cent/kWh wird so manche Maßnahme die Vorgeschlagen wird noch 30+ Jahre benötigen ihre Kosten einzusparen.
Von daher bin ich ein Freund davon so günstig wie möglich das Haus in einen Bereich zu kommen ab dem eine Wärmepumpe bei max. 55 Grad Vorlauf ausreicht. Bei allem was besser ist muss man abwägen wie es sich "rechnet" oder ob es einem der Komfortgewinn wert ist.
PV-Strom zu erst, deswegen Kühlen kein Problem, da hierdurch anderer Strom/Kraftwerke eingespart werden ist stromtechnisch\distrubutiv falsch - auch mit Akku's. (Vielleicht haben wir in 50 Jahren ein Netz das die Aussage im Video richtig machen würde.) ❤
Unsere Erdwärmepumpe läuft im Sommer nur im WW Betrieb. Wenn ich rechne wieviel elektrische Energie für das entnommene Volumen an WW benötige, komme ich auf eine Leistungszahl von 1,3. Der Rest sind Speicherverluste. Ziemlich ernüchternd.
@giersch-heizsysteme Mit der JAZ (ca. 4 geschätzt, ist ja schon 19 Jahre alt ;)) bin ich zufrieden. aber der interne Speicher der Vitocal 343 ist für den reinen WW Betrieb bei geringer Entnahme zu groß. Die nächste WP wird keinen Speicher mehr haben (da FBH ohne ERR). Für WW werde ich eine andere Lösung suchen.
Meine Solewärmepumpe hatte ich gar nicht für WW vorgesehen, somit kann sich der Brunnen in den Sommermonaten "erholen".
WW erzeuge ich einfach mit Durchlauferhitzern. Bei geringem WW ist das bilanziert am billigsten.
Dann ist mit dem Gesamtsystem aber irgendwas nicht in Ordnung. So hohe Speicherverluste sind nicht normal. Wir kommen bei unserer 2022 installierten Lust-Wasser-Wärmepumpe im teilsanierten Einfamilienhaus BJ 1982 (Fenster 2020 größtenteils neu; Kellerdecke, Spitzboden und Abseiten 2023 vernünftig gedämmt - Dachschrägen und Fassade immer noch auf Stand 1982 mit 10 cm Mineralwolle (Dach) bzw. 6 cm Styropor + 4 cm Luftspalt hinter Klinkerfassade) und mit normalen Plattenheizkörpern (überwiegend Typ 22) auf eine Gesamt-JAZ von 4,9 (Heizen 5, Warmwasser 4,4) bei 21°C Raumtemperatur und 50°C Warmwasser über Frischwasserstation (keine Legionellendesinfektion nötig).
@giersch-heizsysteme neue sehr gute Luft-Wasser-Wärmepumpen sind Erd-WP mindestens ebenbürtig, wahrscheinlich sogar überlegen; dazu weniger komplex und preiswerter. Im Einfamilienhaus macht Erd-WP oder Sole eigentlich keinen Sinn mehr. Die Luft-Wasser-WP produziert im Sommer Wasser mit einer JAZ von 6 (Frischwasseranlage).
Die Speicherverluste könnten eventuell auch Zirkulationsverluste sein. Ich würde mir in jedem Fall die Zirkulation ansehen und wenn nötig verbessern.
Bei mir brauchte die Öl-Heizung im Hochsommer 2 Liter Öl pro Tag nur für Warmwasser. Die ausladende Zirkulationsleitung verteilte diese Wärme in Keller und Haus. Wahrscheinlich hatte auch der Ofen keine Zirkulationsbremse und wurde im Stillstand aus dem Warmwasser-Behälter zurück beheizt.
Seit einem Jahr arbeitet die neue Brauchwasser-Wärmepumpe und braucht nur noch knapp 1kWh Strom pro Tag für zwei Personen. Die Brauchwasser-Wärmepumpe steht direkt unter dem Badezimmer und die komplette Zirkulationsleitung wurde still gelegt. Neben der Küchenspüle ist für Warmwasser ein Wasserkocher installiert.
Die vermiedene Zirkulationswärme ist im Hochsommer ein kleiner Komfort-Gewinn in der Wohnung.
Bedeutet denn beim Vergleich von Wärmpumpen gleichen Quellentypes bei verschiedenen Herstellern, das ein besserer COP bei einen für meinen Haus realitischen Betriebspunkt in der Regel auch eine bessere JAZ hat? Oder tricksen die Hersteller auch gerne mal, dass sie ihre Anlagen aus Marketinggründen genau auf diesen im Prospekt ausgewiesenen COP optimieren und abweichende Betriebspunkte im Vergleich viel ineffizienter sind, sodass die JAZ einer Anlage mit guten COP schlechter sein könnte als die JAZ einer Anlage mit eigentlich schlechter angegebenen COP?
@@RKE_86 vorausgesetzt die COPs sind verlässlich, dann ist eine Anlage mit besserem COP oder SCOP wahrscheinlich auch im Betrieb effizienter.
@@Energiesparkommissar Das heißt, die Ermittlung der COP's lässt trotz Normung und evtl. gesetzlicher Vorschriften noch ausreichend viel Spielraum für die Hersteller um ihre Angaben zu "optimieren"? Werden die Werte von einer unabhängigen Einrichtung geprüft/ermittelt oder ermittelt die Hersteller den COP selbst?
@@RKE_86Da wird nix „optimiert“, da wird einfach gemessen und der Quotient gebildet.
Wer das messen tut ist irrelevant, da die Messung nach Verfahren Soundso abläuft und das steht dann auch dabei. Dann kennt man die Variablen.
Offensichtlich ist auch bei Bilanzgrenze 4 der Speicherverlust nicht berücksichtigt.
@@willywood3369 geht genau so aus der Grafik hervor. Dennoch haben sie einen Einfluss, der für die JAZ eben nur nicht berücksichtigt wird.
Das A & O einer Wärmepumpe Ist übrigens nicht ihre Effizienz - sondern ihre Effektivität. Sie soll ja zunächst "die Bude warm machen".
Also könnte man sagen: Das A ist die Effektivität - und das O ist sie Effizienz 😉
Das wird noch ein wichtiger Punkt werden, nämlich dann, wenn an sehr kalten Tagen die WP nicht mehr über den Kältekreis heizen, sondern den Heizstab dazu schalten. Also WENN es mal eine Netzüberlastung gibt, dann vermutlich dadurch.
Man sollte die richtige mit der richtigen Leistung nehmen; ist also kein Problem und schon gar kein wärmepumpespezifisches.
@@KarlAlfredRoemer Aktuelle Wärmepumpen heizen nie über den Heizstab; in Deutschland sinkt die Temperatur nur noch in wenigen Gebieten unter -20°C. Selbst bei -10°C hat meine Lambda einen COP von 3,0 und das mit Heizkörpern im sanierten Altbau (verbraucht bei -10°C also so viel wie ein Fön!). Der Verbrauch der Wärmepumpen an der Gesamtlast ist ziemlich niedrig. Man sollte also nicht nur die Probleme hervorheben, sondern die Chancen; dazu intelligente Stromzähler, Stromspeicher und netzdienliche E-Autos. Aber Deutschland investiert lieber wieder doppelt und dreifach in veraltete Technik (Verbrennerheizung (braucht 4 mal mehr Energie als WP), Verbrennerauto (braucht 3 mal mehr Energie als E-Auto), Verbrennerkraftwerke…, usw.)
@@Dork-ug4mw Aktuelle Wärmepumpen werden so knapp ausgelegt, dass sie nur dann den Heizstab anwerfen, wenn es kälter als NAT ist. Das kommt selten vor, aber es kommt vor. Das sind dann die kritischen Zeiträume. Manche DIYler legen die WP aber noch knapper aus.
Ich selbst habe zwei Split Klimas und für die sehr kalten Tage einen gemütlichen Holzofen.
@@KarlAlfredRoemer ich habe meine WP großzügig ausgelegt. Vorteil: sie läuft selbst bei großer Kälte bei niedriger Drehzahl effizient und leise. Dank Speicher ist auch das das Takten kein Problem. Wie bereits geschrieben: JAZ 6,0 im sanierten Altbau mit Heizkörpern; Heizstab brauche ich nie; bei -10°C brauche ich maximal 2 kW.
JAZ hat ggü (S)COP welche Einheit 😅, sodass JAZ "Arbeit" und COP "Leistung" darstellt.
(Es klingt so als seien nicht beide Effizienzzahlen, in diesem wichtigen und guten Video.)
@@tomkaguy747 weder das eine noch das andere hat eine Einheit da beide jeweils nur ein Verhältnis darstellen.
COO kW/kW
JAZ kWh/kWh
@@Energiesparkommissar Ja 🤔 Es hört sich in meiner Soundbox (Kopf) so an, als wäre JAZ [Ws] und COP [W] in Einheiten. Höre 11:18 bis 11:28. Danke, dass Sie die typischen Verhältnis-Einheiten in die Antwort geschrieben haben.