Was meint ihr? Wieso sind psychische Erkrankungen immer noch ein so großes Tabu? Und: Wir überlegen, noch weitere Videos zum Thema psychische Erkrankungen zu machen! Was würde euch daran interessieren?
Da ich selber unter Angststörungen leide, würde mich das auch interessieren und ich finde mehr Aufklärung zu diesem Thema total wichtig. Eben auch weil es nicht die eine Angststörung gibt, sondern viele verschiedenen Arten von Angst. Und es äußert sich auch bei jedem anders.
Leute, die ihre Esstörungen überwunden haben, welche nicht dem Klischee entsprechen und nicht wirklich repräsentiert werden, beispielsweise Männer oder Menschen mit Anorexie, die nicht untergewichtig sind.
Ich finde es auch gut, dass er immernoch manchmal Videos mit Leuten dreht mit denen er schon vor Jahren welche gedreht hat. So sieht man der Person geht's gut :)
Das sehe ich auch so!! Aufklärung ist alles! Ganz nach dem Motto " Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden..." Aber natürlich gibt es auch andere Wege!
Was ich noch interessant finde ist das Thema psych. Erkrankungen und Leistungsdruck, da man ja z. B. bei Depressionen oft nichts tun kann, das Leben aber trotzdem irgendwie weitergehen muss. Dieser Zwiespalt zwischen was leisten müssen aber nichts leisten können ... Aber tolle Arbeit, finde Aufklärung in diesem Bereich super wichtig, vor allem zur Bekämpfung von Vorurteilen und blöden Kommentaren (kenn ich leider zu gut)! Vielen Dank :)
Nobody's Girl: Und immer mehr Arbeit, die erledigt werden muss, weil die, die eh schon so viel Geld haben, den Hals nicht voll genug kriegen können. Die scheißen auf die Gesundheit der Angestellten. Auspressen, bis nichts mehr geht und am Ende wird man entsorgt.
Danke, dass ihr solche Themen aufgreift und dass Frank immer so feinfühlig mit den Menschen umgeht. Ich freue mich auch immer darüber, wenn man den aktuellen Stand von den Personen aus Euren Reportagen erfährt.
Ich bin 28 und leider noch da...das denke ich mir immer. Nein da ist keine Familie die es schade fände wenn's mich nicht mehr gibt und nein ich habe keine Freunde und ja ich bin in Behandlung
Ich arbeite in einer Psychiatrie und muss ehrlich sagen, dass ich selbst auch Angst hätte dort auf längere Zeit unterkommen zu müssen. Nicht weil mein Betrieb schlecht ist, aber eben weil das beste was deuschlandweit an stationären theraphieangeboten gegeben ist, immernoch viel zu unausgereift und Menschenunwürdig ist.. Leider muss man sagen, dass es in unserem Gesellschaftskonstrukt bisher auch keine signifikant bessere Möglichkeit für die Betroffenen gibt. Und daran müssen wir als Gesellschaft arbeiten.
Das ist auch mein Gefühl nach All den Jahren und verschiedenen Therapien. Zb auch dann draußen wieder Fuß zu fassen. Also normal Fuß zu fassen, jetzt nicht in einer vollstationären Reha Einrichtung oder so
@@marienexneb bitte hab bloß keine Angst! Gerade wenn du dich selbst einweist, kannst du ja auch jederzeit wieder gehen. Ich arbeite in einem Wohnberreich für Menschen, welche viele Jahre wenn nicht sogar ihr ganzes Leben dort verbringen werden. In einem klinischen Berreich geht es nochmal ganz anders zu. Man muss einfach sagen das die Psychatrie in Deutschland noch lange nicht gut ist, aber sie ist eben das beste was man machen kann, wenn man alleine nicht mehr kann. Alles gute für dich!
Oh, ich finds immer so cool Updates zu haben! Wenn eure Protagonisten dazu bereit sind würde ich mir wünschen das es öfter Updates gibt. Vielleicht ein Update zum Thema trans?
@@DieFrage Supi! :D Ist ja bestimmt auch interessant weil sich da auch rechtlich einiges verändert hat; 3. Geschlecht, neue Anforderungen für HRT, das Attest für VÄ/PÄ (Vornamens und Personenstandsänderung, also Namen und Geschlecht rechtlich ändern) um einiges zu nennen. Und Deutschland hat mittlerweile auch einen 'Trans Pride' in Köln.
Ich bin so froh, dass hier so vorurteilsfrei an das Thema herangegangen wird. Das Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung wird nämlich leider noch extremst stigmatisiert.
Ich habe selber Borderline und leider auch weitere Krankheiten und sie hat meinen Respekt da offen drüber zu reden. Ich bin mit meiner stationären DBT Therapie fast fertig , war oft in Kliniken und schreibe viel. Ich finde es super das du sie nochmal besucht hast und wünsche ihr viel Glück und weiterhin viel Stärke auf dem weiteren Weg!♡
@@jacquta1923 Selbst die Meinungen der Ärzte und Experten unterscheiden sich da, aber mir hilft es nur zu sagen, dass ich Borderline habe, die anderen Dinge alle aufzuzählen belastet mich nur. Immerhin ist ne Borderlinestörung ja irgendwie eine Form von PTBS (bzw. meistens durch traumatische Erlebnisse mitbedingt) und Depressionen und Dissoziationen sind ja Symptome von Borderline - also eigentlich sind das alles Begleiterkrankungen/Komorbiditäten, heißt natürlich nicht dass man sie weniger hat als Andere, ich persönlich fühle mich mit so einer langen Liste an Diagnosen eher noch kränker, als wenn ich nur sage ich habe Borderline. Du kannst das natürlich für dich handhaben wie du möchtest, ich will dich da gar nicht kritisieren! :)
@Rebekka ja, ganz einig sind sich die meisten dort nicht.. und Borderline beginnt in der Kindheit und PTBS kann aber auch danach dazukommen. Aber ich denke, bei vielen ist das unterschiedlich. Ich weiß nur, dass die Depressionen und Panikstörungen im Oktober die Auslöser waren, dass ich mir Hilfe gesucht habe... sozusagen kleine Nebenwirkungen von etwas ganz großem ^^
@@rebekka8887 ich fühle mich auch besser, wenn ich nur eine Diagnose wirklich benenne, als ständig alles aufzulisten. Letztendlich überschneidet sich eh ne Menge und ich möchte niemanden mit einer Liste von Diagnosen überfordern, ändert ja nichts. Trotzdem finde ich es wichtig zu betonen, dass Borderline nicht zwangsläufig mit Trauma Hand in Hand geht. Klar, Kindheitstrauma ist eine 'gute Voraussetzung' um als Erwachsene*r die Diagnose Borderline zu kriegen, aber es gibt auch Betroffene, die einfach Pech bei ihren Genen hatten und für die schon weniger als ein Trauma ausgereicht haben, eine Persönlichkeitsstörung auszubilden. Auch wenn "meistens durch traumatische Erlebnisse mitbedingt" faktisch korrekt ist, lässt es doch die Betroffenen vergessen, die ohne Kindheitstrauma eine Persönlichkeitsstörung des Borderlinetypus haben (wie meine Psychaterin sagen würde xD)
Mich würde auch mal ein Video zu der "anderen Seite" interessieren. Also wie Familie, Freunde etc damit umgehen wenn es einer geliebten Person so schlecht geht und man nicht weiß wie und ob man helfen kann. Generell finde ich das ganze Thema psychische Krankheiten super interessant und auch wichtg darüber zu reden.
Fände einen Berichte über dissoziatve Störungen, Burnout, Prüfungsangst, Panikattaken und Depressionen interessant. Vor allem über ersteres würde ich gern mehr erfahren, da dies noch nicht so bekannt ist. Finde es toll, dass Ihr darüber Aufklärung macht. Viele Menschen kennen die Störungsbilder nicht. Ich kenne einige aus meinem direkten Umfeld und kann damit gut umgehen, doch kostet es richtig viel Kraft. Man muss aufpassen, dass man selbst nicht depressiv wird oder eine andere Störung entwickelt, wenn man im familiären Umfeld viel damit zu tun hat. Vielleicht wäre auch ein Video toll, für die Menschen, die wie ich zwar selbst nicht von einer Störung betroffen sind, aber die nächsten Angehörigen und wie man damit umgeht. Ich bin zum Glück sehr emphatisch und habe mir selbst viel Wissen darüber angeeignet, seit ich 13 war, aber viele sind mit der Situation sicherlich überfordert.
Ich finde eure Videos so toll, ich hab selbst mit Depression, angsstörungen und einer Sozialphilosophie zu kämpfen und bin wirklich so dankbar das wenigstens ihr so offen über psychische Krankheiten redet. Ganz viel Kraft an alle die ebenfalls mit psychischen Belastungen leben müssen und bleibt gesund.
Ich habe das Gefühl, dass psychische Erkrankungen so ein Tabu sind, weil es schwierig ist das von außen nachzuvollziehen. Ich habe das selbst in der Familie erlebt, dass selbst wenn das Verständnis da ist, es auch Mal zu Frust kommen kann weil man das Gefühl hat "es kann doch nicht so schwer sein Mal aufzustehen". Außerdem ist das mit dem Verstehen auch schwierig wenn ich bedenke, dass ich selbst oft nicht verstehe was die Krankheit eigentlich in meinem Kopf macht.
Lieber Frank, liebes Team von "Die Frage" vielen Dank das ihr auf diese schwierigen Themen aufmerksam macht. Leider sind psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft immer noch nicht vollkommen akzeptiert. Ich bin selbst betroffen. Allerdings nicht mit Borderline. Naja, einfach Danke. LG
Danke für die tolle Reportage :) Themenvorschlag: Ich fände es spannend zu sehen wie Menschen die an Schizophrenie erkrankt ihr Leben meistern, sowohl Erwachsene als auch Kinder.
Vielen Dank für diesen tollen, sehr sensiblen und verständnisvollen Nachtrag. Jenny hat meinen allergrößten Respekt, so offen und ehrlich über ihre Erfahrungen zu sprechen mit einer solchen Selbstreflexion und Reflexion des Lebens, finde ich sehr beeindruckend. Ich wünsche ihr ganz viel Kraft, Liebe und Vertrauen in sich selbst weiter ihren Weg zu gehen. Ich habe in meinen Therapien gelernt das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen zu akzeptieren, mir Hilfe auf allen Ebenen zu suchen, wenn ich Hilfe brauche und zwar so oft wie nötig (weil Weiterentwicklung nie zu Ende ist und man dafür einfach alle Ressourcen nutzen kann, die es gibt) und mich selbst und meine eigene Geschichte anzunehmen, weil auch alles negative Immer eine positive Seite hat und mich alle negativen Erfahrungen, die ich gemacht mich geprägt haben und zu einem besonderen und starken (in meinem Fall einen sehr sensiblen, emphatischen, reflektierten und emotionalen) Menschen gemacht haben. Ganz viel Liebe, Kraft und Vertrauen in euch selbst an Alle, die es gerade brauchen.
Eine starke als auch unglaublich intelligente und ausdrucksstarke Frau! Ein tolles, neues Lebensgefühl strahlt sie aus. Danke für die offenen Worte und das schöne Gespräch insgesamt.
Ich finde es ganz schlimm, was für Barrieren einem im Leben gestellt werden. Für mich war die Schulzeit einfach grauenhaft weil das System nicht auf Menschen mit psychischen Erkrankungen eingestellt ist und viele Lehrer nicht damit umgehen können. Habe deshalb ein sehr schlechtes Abi auch wenn ich gerne und gut lerne. Ich bin normalerweise super Leistungsfähigkeit, leistungsfähiger als die meisten anderen Menschen, aber es gibt jedes Jahr so einen Monat wo ich nichts machen kann, als in meinem Bett zu liegen. Ich bin also sozusagen Teilzeit Leistungsfähig. Ich fände es tatsächlich interessant, wenn ihr dazu ein Video machen würdet oder viele Videos. Wie verdammt schwer es ist Abi zu machen, wenn man psychisch krank ist oder dass man mit chronifizierten psychischen Erkrankungen wie Borderline nicht verbeamtet werden darf.
Ich kann dich so gut verstehen. Der Druck in der Schule und das Unverständnis der Lehrer war für mich unerträglich. Ich verstehs nicht, und werde es nie verstehen. Ich habe dann die Schule abgebrochen, das Abi hätte ich whrs nicht überlebt.
@@amelieg.5597 ich hab zusätzlich noch nicht Zuhause gewohnt. Die Oberstufe war die Hölle, aber das Studium ist der Himmel. Die meisten meiner Dozierenden wissen nichts davon, weil man ein anderes Verhältnis hat. Es ist auf der einen Seite mehr auf Augenhöhe, man begegnet sich wie Erwachsene Menschen, auf der anderen Seite müssen sie mich nicht ständig benoten und deshalb brauchen sie nicht so viel von mir wissen. Sie haben einfach nicht den Auftrag mich zu erziehen. Gott wie es mich angekotzt hat, dass meine Lehrer in der Oberstufe immer versucht haben mich zu erziehen, trotzdem ich ein Leben geführt habe wie ein Erwachsener Mensch und deshalb auch erwachsen sein müsste. Ich glaube, sie würden wenn sie es wüssten auch gut damit umgehen können, da ich begunstigend eine Sozialwissenschaft studiere.
@@DollyStreep ich weiß nicht warum, aber mir wurde gesagt, ich soll es mir gut überlegen, ob es in meinem Arztbrief stehen soll (meine Therapeutin meinte ich seie hochfunktional und ich war wegen anderen Sachen in Behandlung)
@@charlottekretzschmar7187 Okay. Habe das noch nie gehört. Habe selbst Borderline mit GdB und das war nie erwähnt...muss ich mich nochmal schlau machen!
Oh, ich hab nicht mit einem Update dazu gerechnet, daher freut es mich umso mehr! Besonders weil ich selbst auch schon in der Psychiatrie war. Sehr komplexes Thema auf jedenfall! Vielen Dank für das Update 💕
Wäre schön wenn ihr auch ein Video über Borderline bei Männern machen könntet, da es dazu nicht so viel im Internet gibt und die Erkrankung sich anders bei ihnen äußert. Danke für die Tollen Videos!
Borderline ist keine Krankheit. Das Verhalten und die erworbenen Gefühle und Sichtweise auf Menschen, welches diese von ihren Eltern gequälten Seelen haben, ist doch vollkommen logisch und nicht geistesgestört.
Danke für die einfühlsame Reportage und einen lieben Gruß an Jenny! Sie macht das wunderbar und inspiriert sicher viele Menschen in Not! Wirklich stark!
Finde es schön selbst als Betroffener zu sehen, dass man nicht alleine ist, und dass ihr so eine gute Aufklärungsarbeit leistet! Gerne mehr zu dem Thema in Zukunft :) LG
Ich hab auch gedacht wenn ich offener bin wird es bisschen besser. Ja, pustekuchen.. hab nun mein Job verloren.. ich arbeite als Medizinische Fachangestellte und war einmal in einer Reha und in eine Psychotherapeutische Klinik. Mein Chef meinte ich könne den Stress nicht ab. Ich hab auch Borderline habe es offen angesprochen. Ich war bei der Arbeit gut handelbar, bin nicht ausgerastet oder so. Aber die Erstkraft und andere MFA‘s die schon länger sind, stempeln Psychischkranke als PSY Patienten ab. Bei jeder Kleinigkeit haben die mein Verhalten an das Psychische angelehnt. Zur Zeit hab ich keine Lust mehr auf irgendeine Arbeite.. ich kann es einfach nicht mehr sehen.. jeder Mensch ist egoistisch und traue mich langsam nicht mehr mich außer meinen Therapeuten anzuvertrauen. Selbst beim Hausarzt.. wegen die Angst vor „wie denken die über die PSY-Patienten?“ Mein Therapeut empfiehlt mir zur Stabilisierung in die Klinik zu gehen, aber ich kann und will es nicht mehr... ich werde bei der Zukünftigen Arbeit nix mehr von mir preisgeben
Es tut uns so leid, dass du diese furchtbare Erfahrung machen musstest!!! An sich ist Offenheit so wichtig :( Wir wünschen dir so sehr, dass du irgendwann auf einen tollen Chef / Chefin triffst, die da anders reagiert!
ilona smiley mir ist das gleiche in der Ausbildung als MFA passiert. Kann so gut nachvollziehen wie du dich fühlst. Man hofft so das man mit Offenheit was gutes bezweckt und im Endeffekt wird man nur abgestempelt. Trotzdem wünsche ich dir viel Kraft und Motivation für vielleicht einen besseren Arbeitgeber :)
Toller Beitrag! An sich schon komisch,dass dieses Thema tabuisiert ist. Denn wenn ich ganz offen über meine komplexe PTS spreche und die schwere Depression und Angststörung,dann hatte ich bisher noch nie einen Gesprächspartner,der nix damit anfangen konnte,da immer mindestens ein Familienmitglied im engeren oder weiteren Familienkreis betroffen war. Und oft sind alle so froh,wenn man mal drüber spricht. Ich merke aber auch,dass ich oftmals wie eine Abgeschnittenheit empfinde zu Gleichaltrigen (30 jährige) ,die einen halbwegs gesunden Lebensweg hatten, da ich eine Scham in mir trage,dass ich mit meinen 30 Jahren so ganz normale Dinge wie Führerschein oder Beruf anstreben noch nicht umsetzen konnte durch meine enorme Angst und das sich verstecken mit der PTS. Also es gibt so zwei Seiten. Einerseits spüre ich Offenheit andererseits traue ich mich nicht ins beruflich/gesellschaftliche Leben,da ich es schwer finde um Nachsicht zu bitten, wenn ich etwas Erforderliches nicht leisten kann und ziehe mich dann zurück. Das liegt dann viel an mir denke ich. Aber vllt nehme ich auch etwas wahr,was mich abschreckt. Mhhh muss ich mal drüber nach denken. Wie geht es anderen mit psychischen Erkankungen? Fällt euch der Schritt zurück in die Gesellschaft nach einem Rückzug oder Klinikaufenthalt schwer? Oder geht es? Spürt ihr auch Überforderung?
Ich würde mich sehr über ein Video über AD(H)S im Erwachsenenalter freuen. Viele wissen leider nicht, dass ein ADS nicht einfach nach der Kindheit aufhört und es gibt so viele Vorurteile, unter anderem, dass es diese Krankheit gar nicht gibt, dabei betrifft es so viele. Danke für eure wichtige Arbeit!
Ich wünsche mir, dass in unserem Schul-System nicht nur das Thema Mobbing viel öfter und selbstverständlicher behandelt wird (was ja immerhin schon mal seit ein paar wenigen Jahren geschieht) sondern auch im Lehrplan Formen von psychischen Störungen und psychosomatischen Krankheitsbildern / möglichen Symptomen behandelt, nachvollziehbar dargestellt, erklärt und besprochen werden! 🤨✊🏽 Durch die Richtung, in die sich unsere Gesellschaft entwickelt, z.B. die Digitalisierung, nimmt der persönliche (und vor allem ehrliche) Austausch mit Menschen weiter ab, weil man glaubt alles was man wissen muss könne das Internet, Medien oder Elektronik einem geben und dass es "schon gar nicht so schlimm" oder wichtig sei, wenn man keine echten Freunde hat und Menschen die sich die eigenen Probleme anhören. Ich habe erst nach lange Jahren - in denen ich mich mit niemandem mal zeitweise unterhalten konnte wenn ich mich schlecht oder verloren gefühlt habe - als ich fühlte ich bin an einem Tiefpunkt, gemerkt, wie gut es doch wäre, wenn ich mit jemandem meiner Freunde oder Verwandten über meine Gedanken reden kann. Während meiner Klinik-Zeit bin ich zum Glück auf diesen Trichter gekommen, dass echte, reale, menschliche Beziehung sehr wichtig sind....... denn jeder gerät in seinem Leben irgendwann einmal in ein Tief. Und da helfen dann nur Gespräch mit Vertrauenspersonen...... keine chats, messenger und keine anderen Sachen, die ablenken.
Psychische Erkrankungen werden gesellschaftlich kaum anerkannt, da der Umgang und die Auseinandersetzung, sowie auch die eigentliche psychische Erkrankung immer mit Emotionen verbunden sind. Und ich habe den Eindruck, dass starke und vorallem „negative“ Emotionen nicht anerkannt sind. Niemand möchte sie sehen, selbst fühlen oder sich damit auseinandersetzen. Das führt dazu, dass sehr viele Menschen weder mit ihren eigenen Gefühlen bzw. Emotionen umgehen können noch mit denen von anderen Menschen. Sie verdrängen ihre eigenen Gefühle und wollen daher auch nichts von den der anderen wissen. Das macht mich sehr traurig. Es geht dadurch sehr vielen Menschen schlecht. Es ist so wichtig mehr Wissen und Akzeptanz von psychischen Erkrankungen zu verbreiten! Daher spreche ich hiermit meinen größten Respekt und Lob an die liebe Jenny aus. Danke, dass du darüber sprichst und es freut mich sehr, dass es dir besser geht und du deine Lebensqualität stärken konntest und nun glücklich bist! Ich wünsche dir von Herzen alles Gute ❤️
Ich finde das Video super. Ich bin auch froh dass ich den Kanal gefunden habe. Ich habe auch eine Borderline Störung und kann in manchen momenten ungefähr vorstellen wie es ist. Mit meinen Stimmungsschwankungen und mit sogenannten Triggern kann ich heute bereits gut umgehen.
Ich finds toll, dass man nach ein paar Jahren nochmal was von ihr hört. Ich gehe nach 6 Jahren dieses Jahr wieder in eine Klinik, diesmal mit dem Wissen, ich habe eine Borderline Störung. Ich ermutigte alle die selbst betroffen sind, sei mutig, seh dich und dein Potenzial und hol dir Hilfe. Ich hab über Facebook sooo viele verschiedene Gesichter zu dieser Erkrankung bekommen, das hilft mir auch. Alles Gute ❤️
Ich finde bei den Borderline Folgen fehlt komplett das Thema Beziehungen. Das ist eins der schwierigsten Sachen wenn man Borderline hat. Borderline ist nicht nur schlechte Laune und selbstverletzendes Verhalten...
Es gibt sicherlich immer noch weitere Aspekte. Eine solche Krankheit ist ja wahnsinnig komplex und individuell. Wir behalten das aber auf jeden Fall im Hinterkopf, sollten wir nochmal einen Film zu dem Thema machen. Danke dir!
Ich habe gestern erst euren Kanal entdeckt und muss sagen, ihr macht wirklich sehr gute, informative und interessante Videos! Respekt dafür und für alle, die euch ihre Geschichte erzählen! Aufklärung in solchen Punkten, besonders was psychische Erkrankungen angeht, ist so, so wichtig! Ich selbst hatte als Jugendliche mit Depressionen zu kämpfen und leide jetzt seit einigen Jahren an einer starken Angststörung und ich merke immer wieder, wie wenig ernst man genommen wird, wenn man etwas absagt oder einfach sagt "Heute geht es leider nicht, mir gehts mit meiner Angst heute schlecht. Tut mir leid." Daher denke ich, es wäre sehr spannend für alle, die damit noch nicht in Berührung gekommen sind, wenn ihr eine Reihe zu verschiedenen Angststörungen oder auch Depressionen macht. Es gibt so viele verschiedene Facetten und alle sagen immer nur "stell dich nicht so an" oder sowas. Das verletzt manchmal echt stark und die Leute müssen das wissen und verstehen! Da könntet ihr bestimmt bei helfen :)
Mich würde es interessieren, wie andere Angehörige mit den Erkrankungen ihrer Verwandten umgehen. Meine Mutter hat eine komplexe PTBS und hatte sehr tiefe Phasen und lange Klinikaufenthalte. Ich fänds gut zu erfahren, wie andere mit sowas umgehen.
Frank ist echt goldig und hat einfach so viel Feingefühl für sensible Themen, Hut ab! Wie wäre es mal mit einer Folge zu skin picking o.ä. Formen von selbstverletzendem Verhalten? Ich habe das Gefühl da ist noch ganz viel Aufklärungsarbeit zu leisten.
Mich würde ganz stark interessieren: -schule/unser system als Sprungbrett für viele Psychische Krankheiten(evtl auch im Vergleich mit anderen Ländern) Und auch Corona, also Ausnahmesituationen, und was das bei Menschen auslösen kann. Grade weil ich selber damit momentan zutun habe, würd es mich interessieren warum es eigentlich kein Auffangnetz für solche Situationen gibt.
Es gibt einige Studien die aktuell zu Corona durchgeführt werden. Wenn du dazu etwas beitragen möchtest kannst du mal auf der Seite des medizinischen Instituts der jgu Mainz oder an anderen Universitäten schauen.
Ich bin damals durch die ursprüngliche Reportage auf euren Kanal aufmerksam geworden, weil ich schon lange selbst die Vermutung hatte, ich könnte Borderline haben. Vor ca. 4 Monaten hab ich dann tatsächlich (endlich) die Diagnose bekommen und bin nun in einer Langzeittherapie. Ich danke euch so sehr dafür, dass ihr solche Themen ansprecht!
ich hab jennifer 2017 durch euer damals veröffentlichtes video entdeckt und wir haben hier und da immer wieder mal auf instagram geschrieben. sie scheint als wäre sie so so so ein lieber mensch
Mega cool dass es Jenny Grade gut geht und sie ihren Weg gefunden hat und die Therapie ihr was gebracht hat ich kann das Gefühl voll verstehen dass sie sich manchmal überrumpelt fühlt das sie ja eigentlich dachte mit 19 ist Schluss und jetzt immernoch da ist
Die Aufklärung Arbeit finde ich super. Was mir persönlich fehlt, sind die wirklich positiven Beispiele. Die Borderliner, die Gesund wurden, so wie ich. Seit 5 Jahre erfülle ich keiner der Kriterien mehr. Er wird immer dargestellt: einmal Borderline immer Borderline aber das ist nicht so! Es gibt ein echten Weg daraus. Das müsste viel mehr an der Öffentlichkeit, damit man es nicht so schwer hat, wenn man Gesund wurde, geglaubt zu werden! Und vor allem damit die Menschen die noch tief drin stecken wissen, dass es ein echten Weg daraus gibt!
Ein echt guter Beitrag danke für die Offenheit und die Ehrlichkeit zu diesem doch so sehr tabuisierten Thema. Ich selbst leide seit meiner Kindheit an Depressionen und dem ADHS. Für mich sind solche Beiträge essenziell für das Verständnis der Gesellschaft gegenüber solcher Krankheitsbilder. Denn leider gelten wir immer noch als die Sozialschwachen und werden meist ausgegrenzt was viele schmerzhafte und echt schwer wiegende konsequenzen mit sich trägt.
Super schön zu diesem Thema ein Update zu bekommen! Mal wieder total respektvoll und feinfühlig von Frank gelöst. Jenny fand ich damals schon total stark und sie wirkt total beruhigend auf mich und das hat sich jetzt immer noch nicht geändert. Ich finde es total toll, dass sie sich dazu entschieden hat, ihre Geschichte zu teilen und somit auch andere zu stärken und bestimmt auch viele andere, genauso wie ihre eine Followerin zu motivieren, sich selbst Hilfe zu suchen. Wie viele andere Personen hier in den Kommentaren finde ich es super, dass ihr über psychische Probleme aufklärt und auch ich würde mich total freuen, wenn ihr auch noch auf andere Krankheiten eingeht, da mich das Thema sehr interessiert und meinen Horizont auf jeden Fall erweitert ☺️ Jetzt was ganz anderes: Wie immer eine Top Musikauswahl. Ich liebe es 😍
Ich fände eine Reportage über Essstörungen sehr interessant, leider sind auch da viel zu viele Jungen und Mädchen, aber auch Männer und Frauen betroffen. Ich leide selbst darunter und finde Aufklärung darüber sehr wichtig.
Bei mir wurde vor Jahren ebenfalls die BPS diagnostiziert, seit ich 10 Jahre alt bin leider ich darunter. So ziemlich jedes "Symptom" habe ich durch. Heute bin ich 24 und nach insgesamt 6 Jahren Therapie geht es mir viel besser. Diese Gefühle und Emotionen werden nie komplett schwinden, noch immer habe ich Probleme mit dem Essen, Selbstverletztung und Emotionsregulierung. Aber es wird besser. Vielen Dank, dass ihr dieses Interview geführt habt und nicht direkt alles in eine Schublade gepackt wurde. Meine Eltern mussten mir vor einigen Jahren versprechen, diese Störung nicht zu googlen, weil man so viel Mist und Stereotypen im Netz findet. Nicht jeder Borderliner ist gleich. Dafür haben sie sich komplett auf die Aussagen und Unterlagen meiner Therapeuten fokussiert und das kann ich nur jedem ans Herz legen. Sucht euch Hilfe, ihr seid nicht alleine. ❤
Ich finde es echt richtig gut,wie offen ihr solche Fragen anspricht und damit umgeht. Psychische Erkrankungen sind heutzutage leider echt immer noch ein tabuthema in der Gesellschaft,dabei kennen es doch soooo unfassbar viele Menschen selbst! Es muss endlich darüber aufgeklärt werden,dass Menschen mit psychischen Problemen immer noch Menschen sind. Ganz normale Menschen. Man rechtfertigt sich ja auch nicht für einen herzfehler! Ich war selbst anderthalb Jahre in der Psychiatrie und musste feststellen,dass sich fast alle Freunde,die ich früher hatte,von mir abgewandt haben. Das verstehe ich halt einfach nicht,ich bin doch noch dieselbe wie vor 2 Jahren. Und nur weil ich mich getraut habe,offen damit umzugehen und es nicht wie so viele andere zu verschweigen, bin ich doch nicht anders als andere,ja geradezu "gestört". Dass man direkt so einen Stempel mit "Verrückte" aufgedrückt bekommt,das muss endlich aufhören! Und daher finde ich es echt auch super mutig,dass sie sich getraut hat,damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Danke!
Mich würde etwas zum Thema Zwangsstörung interessieren, da es eine psychische Diagnose ist über die man (zumindest meiner Auffassung nach) noch zu wenig mitbekommt
Es ist unvorstellbar für Menschen die Ausmaße von einer krankhaften Psyche zu verstehen, wenn sie selbst nicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Man wendet sich leider oft an Menschen, die einem nicht Helfen können und im schlimmsten Fall dazu beitragen, das man sich mehr verschließt.
Ich würde mich über ein Video über posttraumatische Belastungsstörungen und die verschiedenen Formen und Ursachen freuen. Ich bin selbst betroffen und denke, dass sensible Aufklärung, wie ihr es macht, vielen helfen könnte. Ich wäre auch bereit mit euch darüber zu sprechen. Macht weiter so, eure Videos sind klasse! :)
Ich finde es toll, dass sie so offen darüber spricht und dass es ihr besser geht! Mental health ist ebenso wichtig wie physical health und deshalb ist es klasse, dass es so Personen und Formate wie hier gibt - danke! 💕
Könntet ihr mal wieder etwas zu Bulimie hochladen ? Es wird so häufig nur Magersucht, oder BED (Binge-Eating-Disorder) in verschiedenen Dokus thematisiert.
Super, dass es ihr jetzt so gut geht und ihr das nachverfolgt habt. Ich denke, das macht einigen, die selbst in einer ähnlichen Situation sind, Mut, sich auch professionelle Hilfe zu suchen.
Ok, mal etwas "oberflächliches": Du siehst so wunderschön aus!! Wie gut deine braunrötlichen Haare mit dem grünen Oberteil und deinen grünen Augen harmonieren :D
Ich fänd es super spanned, wenn mal das "Quiet Borderlline Personality Disorder" als Teil der Borderleinstörung behandelt würde. Diese Facette der Persönlichkeitsstörung wird leider viel zu selten vorgestellt, obwohl doch viele sich damit identifizieren können.
Obwohl ich mich seit Jahren mit Mental Health beschäftige und von mehreren Therapeuten eine 'emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderlinetypus' diagnostiziert bekommen habe, habe ich noch nie von diesem Begriff gehört. Nach dem ersten googlen kann ich mich wiedererkennen und das definitiv in meiner nächsten Therapiesitzung ansprechen. Vielen Dank für deinen Kommentar!
Ich bin selber Borderlinerin... Finde es sehr gut, dass ihr das Thema nochmal aufgegriffen habt. Hab erst überlegt, ob ich mir das Video überhaupt ansehe, aber tatsächlich hat’s mir irgendwie geholfen. 😌
Mich würde das Thema kanner Autismus Interessen da oft dies oft einher geht teils mit Depressionen (Anpassung Störung/angststörung und auch Borderline)
Ich finde es super das auch diese Themen bei euch angesprochen werden. Ich selber leide an einer PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) wodurch sich ebenso eine Borderline Störung entwickelt hat. Mittlerweile bin ich aber soweit stabil und bin eine glückliche Mutter ❤️ danke das ihr solche Themen ansprecht ❤️❤️
Kommt drauf an, weshalb man dort ist. Klar hat man vielleicht Angst davor, aber einem wird geholfen(es wird zumindest versucht) und das ist das Gute daran, finde ich.
Ich fände es ganz toll, wenn Du auch mal mit Partnern von Menschen mit einer psychischen Krankheit sprechen würdest und wie sie ihre Beziehung im Alltag meistern, das würde mich sehr interessieren! Danke für die tolle Arbeit!
Da empfehle ich, sozusagen als (wahrscheinlich ungewöhnlichen) Einstieg von den Ursachen her "Wie das Gehirn die Seele macht" von Gerhard Roth th-cam.com/video/wqMIC2QSN10/w-d-xo.html und das zugrundeliegende Buch mit Nicole Strüber. Wer so richtig tief einsteigen will, kann sich auch "Der Ego-Tunnel" von Thomas Metzinger reinziehen oder besser vorher Vorträge von und Gespräche mit ihm auf TH-cam schauen. Hier z. B. mit Richard David Precht th-cam.com/video/BXJU_srHqA0/w-d-xo.html Ich finde es halt besser, am Anfang die Grundlagen und Perspektiven zu kennen. Man kann sich ihnen zwar auch durch die Krankheitsbilder und (Selbst-) Berichte darüber nähern, wie es früher Oliver Sacks und V. S. Ramachandran in ihren Büchern getan haben, aber meinem Empfinden nach mehr als Teaser oder Einführung - zum Neugierig-Machen. Aber da muss sich jeder seinen Zugang suchen. Ich würde mich ohne solches Wissen und Vorstellungsvermögen ungern in eine Therapie begeben - ich lasse auch keinen Handwerker wo herummachen, wo ich seine Leistung nicht beurteilen kann oder zu dem nicht ein persönliches Vertrauen als Basis besteht. Grundsätzlich glaube ich, dass unsere Gesellschaft neue, aber wissenschaftlich fundierte Menschenbilder braucht. Nur so können Vorurteile ausgeräumt, Verständnis geweckt, die Versorgung verbessert und, vor allem, Vorsorge getroffen werden, anstatt nur immer hinterherzurennen (extrem frustrierendes Schicksal und größter Kostenfaktor der Sozialarbeit).
Was ist denn die Störung unserer Persönlichkeit? - Die Erziehung. Wir sollen und dürfen nicht 'sein' wie wir einfach von selbst sind. Wir haben gehorsam und angepasst zu sein, sollen immer machen was man uns sagt, wenn wir das nicht tun werden wir ausgegrenzt, verstoßen. Die Einflüsse der Zivilisation stört den Zugang zu uns selbst. Das das geisteskrank sein soll, behaupten die Industriezweige Psychiatrie und Psychotherapie, die damit Milliarden umsetzen. Frag dich mal, warum es in der Psychiatrie zu keiner einzigen "Krankheit" medizinische Befunde gibt.
@@sila.s. Das stimmt einfach nicht. Es gibt zu einigen Störungsbildern medizinische Befunde im Gehirn. Zum Beispiel ist bei manchen Erkrankungen die Übertragung bestimmter Neurotransmitter gestört. Psychische "Erkrankungen" haben außerdem fast immer mehrere Ursachen.
Ich fänds super wenn ihr noch mehr Videos zum Thema psychische Gesundheit macht. Vl könntet ihr ja auch mal was zu jungen Leuten machen, deren Eltern psychisch krank sind machen - fänd ich voll spannend und wichtig. Danke für eure super Arbeit!
Bin ich stolz dieses Video anschauen zu können ohne das ich danach kaputt bin. Hab einen Suizidversuch und starkes selbstverletzendes Verhalten hinter mir und ich bin zur Zeit wieder glücklich:)
Ich habe dieses Video schon mal gesehen gehabt, weil ich selber darunter leide. Aktuell bin ich froh das es mir gut geht, aber oft den Kampf mit sich selbst zu haben ist echt nicht schön und den ständigen Selbsthass zu haben aber dennoch ein Thema was nicht Tot geschwiegen werden darf
Ich hasse dich, verlasse mich nicht! Viele die eine Beziehung mit einem Borderline eingehen, leiden selber danach unter starken Depressionen. Aufklärung in der Partnerschaft wäre wichtig. Leider hatte ich sie nicht aber ich habe es lange versucht zu verstehen und meine Schuld nicht an mir gesucht.
Ich habe eine gute Freundin mit Borderline und so Leid es mir tut, brauche ich oft Abstand von ihr. Ich bin selber ein sehr sensibler Mensch und wenn man ständig mit Aussagen konfrontiert wird, dann ist das schon verletzend. Ich weiß ich darf das nicht persönlich nehmen, aber manchmal muss ich mich einfach distanzieren.
Da ich selbst betroffen bin kann ich nur sagen, dass das wichtigste Kommunikation ist (zumindest wenn die Person sich ihrer Erkrankung bewusst ist). Mir werden häufig verhaltensweisen vorgehalten und es tut mir auch leid,dass es so war, aber leider geht mit Borderline auch eine intersoziale Kommunikationsstörung einher. Ich merke manchmal nicht, dass ich etwas mache, das andere verletzt und es ist verletzten für mich wenn es mir dann später vorgeworfen wird. Am einfachsten ist es wenn mir direkt in der Situation gesagt wird, wie und warum ich jemandem zu nahe trete oder verletzte. Außerdem ist ignorieren das schlimmste, was man machen kann. Manchmal bin ich so enttäuscht, dass ich mich in einer Ecke verkrümel und gerade dann ist es wichtig liebevoll miteinander zu sprechen und umzugehen und sich dann in den Arm zu nehmen. Man muss seine eigenen Grenzen kommunizieren und die des anderen akzeptieren. Zur Kommunikation gehören immer zwei Menschen und Menschen mit Borderline verstehen halt manche Dinge anders, das liegt aber nicht daran,dass sie das so wollen. Man muss darüber sprechen, was wer anders versteht als es gemeint war und weshalb.
Ich kann dafür auch ein explizites Beispiel nennen, in meinem Umfeld haben Dinge, die ich gesagt und/oder gemacht habe andere Menschen gestört. Sie haben das aber nicht direkt, sondern erst nach zwei Jahren und alle auf einmal angesprochenen, was für mich sehr anstrengend war und auch nicht sonderlich sinnvoll, da mir nicht die Möglichkeit gegeben wurde es besser zu machen. Auf der anderen Seite haben sie ihre Fehler und ihr beitun zu der Situation total negiert und waren sehr gereizt, wenn ich Dinge direkt angesprochen habe die mich gestört haben und weshalb sie mich gestört haben.
@@charlottekretzschmar7187 Das stimmt. Das sehe ich auch so wie du. Bei meiner Freundin ist leider das Problem, dass sie sich sofort angegriffen fühlt, wenn ich ihr sage, dass manche Aussagen von ihr verletzend waren. Ich weiß nicht, ob sie in dem Moment sauer ist, aber sie schließt es sofort darauf zurück, als wolle ich ihr damit was schlechtes tun, aber ganz im Gegenteil. Ich weiß dann leider nicht, wie ich reagieren soll.
Also ich glaube das kommt auch etwas auf dir eigene Persönlichkeit an. Ich habe selbst Borderline und spreche sehr offen mit meinem Partner darüber. Er hat mich auch schon zur Therapie begleitet und wir reden viel darüber wie man mit gewissen Situation umgehen soll. Also lässt euch nicht abschrecken! Wenn jemand etwas reflektiert ist und Borderline hat, dann ist das kein No-Go mit dieser Person eine Beziehung oder Freundschaft einzugehen.
@@DieFrage In meinen Augen die Basis. Das verstehen viele Ärzte scheinbar nicht, dass das die Lösung ist. Darauf sollte der Fokus liegen. Ich habe den größten Teil meines Lebens mit starken Depressionen zu kämpfen gehabt, auch mit Selbstverletzungen... Nachdem ich daran gearbeitet habe, wurde alles in meinem Leben besser.
Krass, dass die Reihe schon so lange her ist, mir ging es damals auch nicht sonderlich gut und ich war echt froh, Input dazu zu bekommen. Fänd es so gesehen auch wahnsinnig spannend wenn ihr Mal ein Video mit Leuten macht, die eben Tiefs im Leben überstanden haben und wie es bei ihnen jetzt so ist. Ich bsw dachte zwischenzeitlich nämlich sehr oft, dass ich nichts mehr schaff und bin sehr erstaunt dass es irgendwie dann doch hin gehauen hat. Also praktisch ein Video darüber, dass man selber trotz psychischer Erkrankung Ziele hat und dafür kämpft und nicht in Selbstmitleid verfällt.
Super Video, ich fände ein Video über quarter life crises sehr spannend. Auch wenn ich das Wort nicht mag so gibt es in dem Lebensalter oft Probleme die kaum Beachtung finden. Alles Liebe und danke für die tolle Arbeit
Habt ihr Ideen wie ich einen psychisch kranken Menschen, nicht Borderline, dazu bringe in die Klinik zu gehen oder zumindest mal zur Psychologin? Ich weiß nicht wie lange es noch gut geht
Viel mit ihm sprechen - du bzw. ihr könnt auch hier anrufen: 0800 111 0 111 Das ist die Telefonseelsorge! Da ist rund um die Uhr jemand zu erreichen und alles ist kostenlos und anonym - vielleicht wäre das ein erster Schritt!
Du könntest den sozialpsychiatrischen Dienst informieren/kontaktieren, wenn es so einen bei euch in der Nähe gibt. Die könnten dann Kontakt zu dem Betroffenen herstellen oder es zumindest versuchen.
@@alienfromanotherplanet3759 sie wohnt am anderen Ende Deutschlands. Und wenn sich da plötzlich wer meldet muss sie auch nur noch eins und eins zusammenzählen und wüsste was war und so
Tolles Video. Ich kann sehr gut verstehen, das euch Leute anschreiben, ich hatte selber vor 3 Jahren ein Burnout und hatte riesen Angst, wenn ich zum Arzt geh, zuhören zubekommen "Sie haben doch nichts, stellen Sie sich nicht so an", mir viel es selber schwer, zu verstehen das es mir nicht nur nicht gut geht, sondern ich Krank bin. Nachdem ich den Mut gefunden hab mir Hilfe zusuchen, bekam ich diese auch und konnte eine Therapie machen in der ich viel über mich selbst gelernt habe. Das hat mir sehr geholfen und ich bin sehr dankbar für die Therapie. Dadurch hab ich aber auch die Erfahrung gemacht das nicht jeder versteht, was psychische Erkrankungen sind und mit einem machen, was oft leider zu Missverständnis und Unverständnis führt. Die Erkrankungen gehen halt auch nicht von heute auf morgen weg oder man kann Sie wie einen Beinbruch sehen.
Ich hab auch BPS. Meine Therapeutin möchte das ich eine stationäre DBT mache. An alle die schon mal in so einer Klinik war, welche Klinik könnt ihr empfehlen?
Das kommt ganz darauf an wo du wohnst. Bei mir waren es meist relativ nahe Heimatkliniken. Mir hat am besten die Euregio-Klinik in Nordhorn geholfen. Die haben insgesamt ein eher strammes Programm, aber alle Pflegekärfte und Therapeuten sind superlieb. Alle sind sehr kompetent und die Einzel-Therapeuten arbeiten sehr individuell. Die Gruppentherapien sind manchmal hart, doch sehr sinnvoll und man bekommt immer andere Perspektiven zu Problemen, auf die man selbst niemals gekommen wäre. Wenn du allerdings über 100 km entfernt wohnst, würde ich dir empfehlen dich nach Kliniken in Wohnortnähe umzusehen. (Also weit genug entfernt, dass nicht jeden Tag jemand vorbeikommt, aber nah genug, dass du am Wochenende für Belastungserprobung/en nach Hause kannst.) Zurzeit ist ja auch leider Ausnahmesituation wegen Corona... Denke ab Juni/Juli wirst du eher was erreichen, außer du bist konkret suizidal (was ich nicht hoffe). Viel Erfolg und Gesundheit! 💐😊
@MissCaraCosplay Ja die Klinik hab ich schon ins Auge gefasst. Da sie auch in der Nähe von meinem Wohnort ist. Aber gut zu hören, das dort jemand eine gute Erfahrung gemacht hat. Danke für deine Antwort 🙂❤
Lieber Frank Vielen Dank für interessante Themen und immer gut vorbereitete Interviewfragen sowie respektvolles Miteinander! Ich selber habe erst mit 51 Jahren die Diagnose Borderline und abhängige Persönlichkeitsstörung erhalten. Eine spät entwickelte Erkrankung bedingt durch eine Lebenskrise. Das kommt eher selten vor. Mein Leben hat sich komplett verändert. Was die Gesellschaft von heute von uns fordert, nämlich flexibel, leistungsstark, kompetent und am besten noch jung und gut aussehend zu sein, geht oftmals konträr mit psychischen Erkrankungen. Es ist eine Herausforderung für den Erkrankten selbst, Angehörige und Gesellschaft adäquat mit Symptomen und Auswirkungen einer psychischen Erkrankung umzugehen. Darum ist es gut darüber zu sprechen! Lg Dori
Was meint ihr? Wieso sind psychische Erkrankungen immer noch ein so großes Tabu? Und: Wir überlegen, noch weitere Videos zum Thema psychische Erkrankungen zu machen! Was würde euch daran interessieren?
Da ich selber unter Angststörungen leide, würde mich das auch interessieren und ich finde mehr Aufklärung zu diesem Thema total wichtig. Eben auch weil es nicht die eine Angststörung gibt, sondern viele verschiedenen Arten von Angst. Und es äußert sich auch bei jedem anders.
Mich würde interessieren, wie man eine*n Psychotherapeuten*in findet bzw nach welchen Kriterien man suchen sollte
Angststörungen & Panikattacken!
Achja und es wär super wenn man ihr Instagram verlinken könnte
Leute, die ihre Esstörungen überwunden haben, welche nicht dem Klischee entsprechen und nicht wirklich repräsentiert werden, beispielsweise Männer oder Menschen mit Anorexie, die nicht untergewichtig sind.
Frank ist ein richtiger Ehrenmann dafür, dass er in jedem Fall respektvoll und v.a. unvoreingenommen in jedes Gespräch geht.
Liebe Grüße Gabriel :-)
Süß von dir Gabriel
@@lucca1112 Vielen Dank ☺️
Du bist auch ein Ehrenmann! ❤️
Liebe ❤️
Ich finde es auch gut, dass er immernoch manchmal Videos mit Leuten dreht mit denen er schon vor Jahren welche gedreht hat. So sieht man der Person geht's gut :)
Die erneuten Treffen mit ehemaligen Interviewpartner*innen ist so spannend 🥰
Das sehe ich auch so!! Aufklärung ist alles! Ganz nach dem Motto " Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden..."
Aber natürlich gibt es auch andere Wege!
Das freut uns. 😍
Was ich noch interessant finde ist das Thema psych. Erkrankungen und Leistungsdruck, da man ja z. B. bei Depressionen oft nichts tun kann, das Leben aber trotzdem irgendwie weitergehen muss. Dieser Zwiespalt zwischen was leisten müssen aber nichts leisten können ... Aber tolle Arbeit, finde Aufklärung in diesem Bereich super wichtig, vor allem zur Bekämpfung von Vorurteilen und blöden Kommentaren (kenn ich leider zu gut)! Vielen Dank :)
Danke für den Themenvorschlag :)
Oh ja und in dem Zuge vielleicht auch wie Leistungsdruck einen krank machen kann
Nobody's Girl: Fände ich super! Bin selbst auch davon betroffen... 😢
@@Cefffy ja, dieser Druck... Erwartungen nicht gerecht werden, egal ob sie von anderen kommen oder von einem selbst
Nobody's Girl: Und immer mehr Arbeit, die erledigt werden muss, weil die, die eh schon so viel Geld haben, den Hals nicht voll genug kriegen können. Die scheißen auf die Gesundheit der Angestellten. Auspressen, bis nichts mehr geht und am Ende wird man entsorgt.
Macht mal etwas zu Schizophrenie, da gibt es sehr, sehr viel Aufklärungsbedarf.
Die mit den zwei Persönlichkeiten, hm?
Scherz.
Ja bitte und auch noch über dissoziative persönlichkeitsstörung, könnte sogar zur schizophrenie passen
Wie wärs mal mit einer netten Bitte anstatt eines Befehls?
@@nutzerkonto1995 alles gut, ich habe das "bitte" repräsentativ für Netbase2000 nachgereicht ;)
Haben Sie doch schon
Danke, dass ihr solche Themen aufgreift und dass Frank immer so feinfühlig mit den Menschen umgeht. Ich freue mich auch immer darüber, wenn man den aktuellen Stand von den Personen aus Euren Reportagen erfährt.
Wir freuen uns wirklich sehr über deine lieben Worte
„Ich bin fast 25 und immer noch da“ wow krasse Aussage
ja...
Ich bin nur noch da, weil ich Angst hatte, das Sterben zu schmerzhaft ist.
@@liz_im_wunderland_31 ich drück dich💕
Ich bin 28 und leider noch da...das denke ich mir immer. Nein da ist keine Familie die es schade fände wenn's mich nicht mehr gibt und nein ich habe keine Freunde und ja ich bin in Behandlung
Ich hab selber Borderline, es ist eben eine Persönlichkeitsstörung, die geht nicht weg, du lernst nur besser damit umzugehen
Ich arbeite in einer Psychiatrie und muss ehrlich sagen, dass ich selbst auch Angst hätte dort auf längere Zeit unterkommen zu müssen. Nicht weil mein Betrieb schlecht ist, aber eben weil das beste was deuschlandweit an stationären theraphieangeboten gegeben ist, immernoch viel zu unausgereift und Menschenunwürdig ist..
Leider muss man sagen, dass es in unserem Gesellschaftskonstrukt bisher auch keine signifikant bessere Möglichkeit für die Betroffenen gibt.
Und daran müssen wir als Gesellschaft arbeiten.
Danke für deinen ehrlichen Blick darauf und deine Worte!
Riedel da kannst du jetzt nichts für, aber das war jetzt nicht sehr motivierend, wenn man seit über 2 Monaten auf einen Klinikplatz wartet :)
Das ist auch mein Gefühl nach All den Jahren und verschiedenen Therapien. Zb auch dann draußen wieder Fuß zu fassen. Also normal Fuß zu fassen, jetzt nicht in einer vollstationären Reha Einrichtung oder so
@@marienexneb bitte hab bloß keine Angst! Gerade wenn du dich selbst einweist, kannst du ja auch jederzeit wieder gehen. Ich arbeite in einem Wohnberreich für Menschen, welche viele Jahre wenn nicht sogar ihr ganzes Leben dort verbringen werden. In einem klinischen Berreich geht es nochmal ganz anders zu.
Man muss einfach sagen das die Psychatrie in Deutschland noch lange nicht gut ist, aber sie ist eben das beste was man machen kann, wenn man alleine nicht mehr kann.
Alles gute für dich!
@@DieFrage danke für eure tollen Videos und die Wertschätzung!
Oh, ich finds immer so cool Updates zu haben! Wenn eure Protagonisten dazu bereit sind würde ich mir wünschen das es öfter Updates gibt. Vielleicht ein Update zum Thema trans?
Da kommt bestimmt mal wieder etwas :)
@@DieFrage Supi! :D Ist ja bestimmt auch interessant weil sich da auch rechtlich einiges verändert hat; 3. Geschlecht, neue Anforderungen für HRT, das Attest für VÄ/PÄ (Vornamens und Personenstandsänderung, also Namen und Geschlecht rechtlich ändern) um einiges zu nennen. Und Deutschland hat mittlerweile auch einen 'Trans Pride' in Köln.
@@fleon4115 oh, in Stuttgart gab es letztes Jahr auch due erste Transpride :)
Ich bin so froh, dass hier so vorurteilsfrei an das Thema herangegangen wird. Das Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung wird nämlich leider noch extremst stigmatisiert.
Ich habe selber Borderline und leider auch weitere Krankheiten und sie hat meinen Respekt da offen drüber zu reden. Ich bin mit meiner stationären DBT Therapie fast fertig , war oft in Kliniken und schreibe viel.
Ich finde es super das du sie nochmal besucht hast und wünsche ihr viel Glück und weiterhin viel Stärke auf dem weiteren Weg!♡
Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft 🖒
Dir auch ganz viel Stärke
@@freddieswelt4220 danke ♡
@@DieFrage Dankeschön!♡ stehe bei Fragen gerne zur Verfügung:)
@@teddytfs.6334 Kein Ding 🖒ich weiß wie schwer das ist 😊 und manchmal tun ein paar nette Worte vllt gut 😊
Mich würde das Thema posttraumatische Belastungsstörung interessieren
@@jacquta1923 Selbst die Meinungen der Ärzte und Experten unterscheiden sich da, aber mir hilft es nur zu sagen, dass ich Borderline habe, die anderen Dinge alle aufzuzählen belastet mich nur. Immerhin ist ne Borderlinestörung ja irgendwie eine Form von PTBS (bzw. meistens durch traumatische Erlebnisse mitbedingt) und Depressionen und Dissoziationen sind ja Symptome von Borderline - also eigentlich sind das alles Begleiterkrankungen/Komorbiditäten, heißt natürlich nicht dass man sie weniger hat als Andere, ich persönlich fühle mich mit so einer langen Liste an Diagnosen eher noch kränker, als wenn ich nur sage ich habe Borderline. Du kannst das natürlich für dich handhaben wie du möchtest, ich will dich da gar nicht kritisieren! :)
@Rebekka ja, ganz einig sind sich die meisten dort nicht.. und Borderline beginnt in der Kindheit und PTBS kann aber auch danach dazukommen. Aber ich denke, bei vielen ist das unterschiedlich. Ich weiß nur, dass die Depressionen und Panikstörungen im Oktober die Auslöser waren, dass ich mir Hilfe gesucht habe... sozusagen kleine Nebenwirkungen von etwas ganz großem ^^
Luna Lovegood
Und die komplexe ptbs! Die ist oft verbreiteter als gedacht.
@@rebekka8887 ich fühle mich auch besser, wenn ich nur eine Diagnose wirklich benenne, als ständig alles aufzulisten. Letztendlich überschneidet sich eh ne Menge und ich möchte niemanden mit einer Liste von Diagnosen überfordern, ändert ja nichts.
Trotzdem finde ich es wichtig zu betonen, dass Borderline nicht zwangsläufig mit Trauma Hand in Hand geht. Klar, Kindheitstrauma ist eine 'gute Voraussetzung' um als Erwachsene*r die Diagnose Borderline zu kriegen, aber es gibt auch Betroffene, die einfach Pech bei ihren Genen hatten und für die schon weniger als ein Trauma ausgereicht haben, eine Persönlichkeitsstörung auszubilden. Auch wenn "meistens durch traumatische Erlebnisse mitbedingt" faktisch korrekt ist, lässt es doch die Betroffenen vergessen, die ohne Kindheitstrauma eine Persönlichkeitsstörung des Borderlinetypus haben (wie meine Psychaterin sagen würde xD)
Mich auch!
Mich würde auch mal ein Video zu der "anderen Seite" interessieren. Also wie Familie, Freunde etc damit umgehen wenn es einer geliebten Person so schlecht geht und man nicht weiß wie und ob man helfen kann.
Generell finde ich das ganze Thema psychische Krankheiten super interessant und auch wichtg darüber zu reden.
Ich bin froh das mein Bruder noch lebt. Radikale Akzeptanz.
Wichtiges Thema. Ein Beitrag zu dem Thema wäre super!
Bitte eine Folge zu Derealisation/Depersonalisation.
Das fände ich auch intressant!
Das würde mich auch freuen
Fände einen Berichte über dissoziatve Störungen, Burnout, Prüfungsangst, Panikattaken und Depressionen interessant. Vor allem über ersteres würde ich gern mehr erfahren, da dies noch nicht so bekannt ist. Finde es toll, dass Ihr darüber Aufklärung macht. Viele Menschen kennen die Störungsbilder nicht. Ich kenne einige aus meinem direkten Umfeld und kann damit gut umgehen, doch kostet es richtig viel Kraft. Man muss aufpassen, dass man selbst nicht depressiv wird oder eine andere Störung entwickelt, wenn man im familiären Umfeld viel damit zu tun hat. Vielleicht wäre auch ein Video toll, für die Menschen, die wie ich zwar selbst nicht von einer Störung betroffen sind, aber die nächsten Angehörigen und wie man damit umgeht. Ich bin zum Glück sehr emphatisch und habe mir selbst viel Wissen darüber angeeignet, seit ich 13 war, aber viele sind mit der Situation sicherlich überfordert.
Ich finde eure Videos so toll, ich hab selbst mit Depression, angsstörungen und einer Sozialphilosophie zu kämpfen und bin wirklich so dankbar das wenigstens ihr so offen über psychische Krankheiten redet.
Ganz viel Kraft an alle die ebenfalls mit psychischen Belastungen leben müssen und bleibt gesund.
Nur das Beste für dich - vor allem ganz viel Kraft
@@DieFrage Dankeschön
Ich habe das Gefühl, dass psychische Erkrankungen so ein Tabu sind, weil es schwierig ist das von außen nachzuvollziehen. Ich habe das selbst in der Familie erlebt, dass selbst wenn das Verständnis da ist, es auch Mal zu Frust kommen kann weil man das Gefühl hat "es kann doch nicht so schwer sein Mal aufzustehen". Außerdem ist das mit dem Verstehen auch schwierig wenn ich bedenke, dass ich selbst oft nicht verstehe was die Krankheit eigentlich in meinem Kopf macht.
Wirklich schwierig... und dennoch so wichtig, dass man dafür sorgt, dass es kein Tabu mehr ist...oder?
Lieber Frank, liebes Team von "Die Frage" vielen Dank das ihr auf diese schwierigen Themen aufmerksam macht. Leider sind psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft immer noch nicht vollkommen akzeptiert. Ich bin selbst betroffen. Allerdings nicht mit Borderline. Naja, einfach Danke. LG
Danke für deine lieben Worte - und wir geben alles, dass psychische Erkrankungen endlich kein Tabuthema mehr sind
Schön, dass es ihr jetzt besser geht als damals. Sie ist eine starke Frau
Also die Klinikaufenthalte sind das beste was mir je passiert ist genau wie meine Therapie.
Das freut uns total
Dieser Aussage kann ich nur unterstreichen!
Das kann ich nur zustimmen es ist immer gut mit jemandem zu reden.
@@Jessymoore4 vorallem, wenn man verstanden wird!
@@ikuraiko9653 ja das stimmt wenn man verstanden wird ist es auch leichter vertrauen aufzubauen.
Danke für die tolle Reportage :)
Themenvorschlag: Ich fände es spannend zu sehen wie Menschen die an Schizophrenie erkrankt ihr Leben meistern, sowohl Erwachsene als auch Kinder.
Danke für den Vorschlag :)
Vielen Dank für diesen tollen, sehr sensiblen und verständnisvollen Nachtrag.
Jenny hat meinen allergrößten Respekt, so offen und ehrlich über ihre Erfahrungen zu sprechen mit einer solchen Selbstreflexion und Reflexion des Lebens, finde ich sehr beeindruckend. Ich wünsche ihr ganz viel Kraft, Liebe und Vertrauen in sich selbst weiter ihren Weg zu gehen.
Ich habe in meinen Therapien gelernt das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen zu akzeptieren, mir Hilfe auf allen Ebenen zu suchen, wenn ich Hilfe brauche und zwar so oft wie nötig (weil Weiterentwicklung nie zu Ende ist und man dafür einfach alle Ressourcen nutzen kann, die es gibt) und mich selbst und meine eigene Geschichte anzunehmen, weil auch alles negative Immer eine positive Seite hat und mich alle negativen Erfahrungen, die ich gemacht mich geprägt haben und zu einem besonderen und starken (in meinem Fall einen sehr sensiblen, emphatischen, reflektierten und emotionalen) Menschen gemacht haben.
Ganz viel Liebe, Kraft und Vertrauen in euch selbst an Alle, die es gerade brauchen.
Danke für deine lieben Worte und den tollen Einblick in deine Geschichte❤️
Authentischer Moderator! Cooler Typ 👍 gerne mehr Vidios zum Thema Borderline ☺
Toll FRANK!! Weiter so 😊 kann nicht jeder so gut mit diesem Thema umgehen. Frank 4President.
Nix Präsident - der soll brav Frage-Reporter bleiben :)
Frank geht so ruhig auf seine Interviewpartner ein. Voll schön.
:)
Krass hab zufällig gestern die Reihe noch mal angeschaut und hab mich gefragt wie es ihr so geht - Glückstag haha 😊🥰
Eine starke als auch unglaublich intelligente und ausdrucksstarke Frau! Ein tolles, neues Lebensgefühl strahlt sie aus. Danke für die offenen Worte und das schöne Gespräch insgesamt.
Ich finde es ganz schlimm, was für Barrieren einem im Leben gestellt werden. Für mich war die Schulzeit einfach grauenhaft weil das System nicht auf Menschen mit psychischen Erkrankungen eingestellt ist und viele Lehrer nicht damit umgehen können. Habe deshalb ein sehr schlechtes Abi auch wenn ich gerne und gut lerne. Ich bin normalerweise super Leistungsfähigkeit, leistungsfähiger als die meisten anderen Menschen, aber es gibt jedes Jahr so einen Monat wo ich nichts machen kann, als in meinem Bett zu liegen. Ich bin also sozusagen Teilzeit Leistungsfähig. Ich fände es tatsächlich interessant, wenn ihr dazu ein Video machen würdet oder viele Videos. Wie verdammt schwer es ist Abi zu machen, wenn man psychisch krank ist oder dass man mit chronifizierten psychischen Erkrankungen wie Borderline nicht verbeamtet werden darf.
Ich kann dich so gut verstehen. Der Druck in der Schule und das Unverständnis der Lehrer war für mich unerträglich. Ich verstehs nicht, und werde es nie verstehen.
Ich habe dann die Schule abgebrochen, das Abi hätte ich whrs nicht überlebt.
@@amelieg.5597 ich hab zusätzlich noch nicht Zuhause gewohnt. Die Oberstufe war die Hölle, aber das Studium ist der Himmel. Die meisten meiner Dozierenden wissen nichts davon, weil man ein anderes Verhältnis hat. Es ist auf der einen Seite mehr auf Augenhöhe, man begegnet sich wie Erwachsene Menschen, auf der anderen Seite müssen sie mich nicht ständig benoten und deshalb brauchen sie nicht so viel von mir wissen. Sie haben einfach nicht den Auftrag mich zu erziehen. Gott wie es mich angekotzt hat, dass meine Lehrer in der Oberstufe immer versucht haben mich zu erziehen, trotzdem ich ein Leben geführt habe wie ein Erwachsener Mensch und deshalb auch erwachsen sein müsste. Ich glaube, sie würden wenn sie es wüssten auch gut damit umgehen können, da ich begunstigend eine Sozialwissenschaft studiere.
Warum darf man denn damit nicht verbeamtet werden?
@@DollyStreep ich weiß nicht warum, aber mir wurde gesagt, ich soll es mir gut überlegen, ob es in meinem Arztbrief stehen soll (meine Therapeutin meinte ich seie hochfunktional und ich war wegen anderen Sachen in Behandlung)
@@charlottekretzschmar7187 Okay. Habe das noch nie gehört. Habe selbst Borderline mit GdB und das war nie erwähnt...muss ich mich nochmal schlau machen!
Oh, ich hab nicht mit einem Update dazu gerechnet, daher freut es mich umso mehr! Besonders weil ich selbst auch schon in der Psychiatrie war. Sehr komplexes Thema auf jedenfall! Vielen Dank für das Update 💕
Wäre schön wenn ihr auch ein Video über Borderline bei Männern machen könntet, da es dazu nicht so viel im Internet gibt und die Erkrankung sich anders bei ihnen äußert. Danke für die Tollen Videos!
Fänd ich auch super interessant
Jaa bitte
Borderline ist keine Krankheit.
Das Verhalten und die erworbenen Gefühle und Sichtweise auf Menschen, welches diese von ihren Eltern gequälten Seelen haben, ist doch vollkommen logisch und nicht geistesgestört.
Da bin ich ganz bei dir. Hast du Erfahrungen gemacht @anna3456?
@Sila S. ok sorry Psychologen weltweit sind natürlich nicht so gut informiert wie du
Danke für die einfühlsame Reportage und einen lieben Gruß an Jenny! Sie macht das wunderbar und inspiriert sicher viele Menschen in Not! Wirklich stark!
Ich finde das so spannend, von den Menschen, die mal bei "die Frage" waren, nach einiger Zeit noch einmal zu hören! Gerne mehr von dieser Art Video :)
super, dass es dir gefällt :)
Finde es schön selbst als Betroffener zu sehen, dass man nicht alleine ist, und dass ihr so eine gute Aufklärungsarbeit leistet! Gerne mehr zu dem Thema in Zukunft :) LG
Ich hab auch gedacht wenn ich offener bin wird es bisschen besser. Ja, pustekuchen.. hab nun mein Job verloren.. ich arbeite als Medizinische Fachangestellte und war einmal in einer Reha und in eine Psychotherapeutische Klinik. Mein Chef meinte ich könne den Stress nicht ab. Ich hab auch Borderline habe es offen angesprochen. Ich war bei der Arbeit gut handelbar, bin nicht ausgerastet oder so. Aber die Erstkraft und andere MFA‘s die schon länger sind, stempeln Psychischkranke als PSY Patienten ab. Bei jeder Kleinigkeit haben die mein Verhalten an das Psychische angelehnt. Zur Zeit hab ich keine Lust mehr auf irgendeine Arbeite.. ich kann es einfach nicht mehr sehen.. jeder Mensch ist egoistisch und traue mich langsam nicht mehr mich außer meinen Therapeuten anzuvertrauen. Selbst beim Hausarzt.. wegen die Angst vor „wie denken die über die PSY-Patienten?“
Mein Therapeut empfiehlt mir zur Stabilisierung in die Klinik zu gehen, aber ich kann und will es nicht mehr...
ich werde bei der Zukünftigen Arbeit nix mehr von mir preisgeben
Es tut uns so leid, dass du diese furchtbare Erfahrung machen musstest!!! An sich ist Offenheit so wichtig :( Wir wünschen dir so sehr, dass du irgendwann auf einen tollen Chef / Chefin triffst, die da anders reagiert!
Danke, ich hoffe es kommen bessere Zeiten.
@V1KA S4Y leider viel auch was zb Medien Bereich sind ärtzte auch sehr negativ bewertet so viel leider auch zum Thema Meinung freiheit und Bericht
ilona smiley mir ist das gleiche in der Ausbildung als MFA passiert. Kann so gut nachvollziehen wie du dich fühlst. Man hofft so das man mit Offenheit was gutes bezweckt und im Endeffekt wird man nur abgestempelt. Trotzdem wünsche ich dir viel Kraft und Motivation für vielleicht einen besseren Arbeitgeber :)
Kira Schneider, Ohje schade das auch dir sowas passiert ist. Ja werden wir es mal hoffen. Danke 🙏
Respekt vor dieser starken Frau!!!
oh ja!
Toller Beitrag! An sich schon komisch,dass dieses Thema tabuisiert ist. Denn wenn ich ganz offen über meine komplexe PTS spreche und die schwere Depression und Angststörung,dann hatte ich bisher noch nie einen Gesprächspartner,der nix damit anfangen konnte,da immer mindestens ein Familienmitglied im engeren oder weiteren Familienkreis betroffen war. Und oft sind alle so froh,wenn man mal drüber spricht. Ich merke aber auch,dass ich oftmals wie eine Abgeschnittenheit empfinde zu Gleichaltrigen (30 jährige) ,die einen halbwegs gesunden Lebensweg hatten, da ich eine Scham in mir trage,dass ich mit meinen 30 Jahren so ganz normale Dinge wie Führerschein oder Beruf anstreben noch nicht umsetzen konnte durch meine enorme Angst und das sich verstecken mit der PTS. Also es gibt so zwei Seiten. Einerseits spüre ich Offenheit andererseits traue ich mich nicht ins beruflich/gesellschaftliche Leben,da ich es schwer finde um Nachsicht zu bitten, wenn ich etwas Erforderliches nicht leisten kann und ziehe mich dann zurück. Das liegt dann viel an mir denke ich. Aber vllt nehme ich auch etwas wahr,was mich abschreckt. Mhhh muss ich mal drüber nach denken. Wie geht es anderen mit psychischen Erkankungen? Fällt euch der Schritt zurück in die Gesellschaft nach einem Rückzug oder Klinikaufenthalt schwer? Oder geht es? Spürt ihr auch Überforderung?
Ich würde mich sehr über ein Video über AD(H)S im Erwachsenenalter freuen. Viele wissen leider nicht, dass ein ADS nicht einfach nach der Kindheit aufhört und es gibt so viele Vorurteile, unter anderem, dass es diese Krankheit gar nicht gibt, dabei betrifft es so viele. Danke für eure wichtige Arbeit!
Der beste Reporter ist einfach Frank Hut ab wie du deinen Beruf so professionell ausübst und so einfühlsam auf alle Menschen eingehst.
Ich wünsche mir, dass in unserem Schul-System nicht nur das Thema Mobbing viel öfter und selbstverständlicher behandelt wird (was ja immerhin schon mal seit ein paar wenigen Jahren geschieht) sondern auch im Lehrplan Formen von psychischen Störungen und psychosomatischen Krankheitsbildern / möglichen Symptomen behandelt, nachvollziehbar dargestellt, erklärt und besprochen werden! 🤨✊🏽
Durch die Richtung, in die sich unsere Gesellschaft entwickelt, z.B. die Digitalisierung, nimmt der persönliche (und vor allem ehrliche) Austausch mit Menschen weiter ab, weil man glaubt alles was man wissen muss könne das Internet, Medien oder Elektronik einem geben und dass es "schon gar nicht so schlimm" oder wichtig sei, wenn man keine echten Freunde hat und Menschen die sich die eigenen Probleme anhören. Ich habe erst nach lange Jahren - in denen ich mich mit niemandem mal zeitweise unterhalten konnte wenn ich mich schlecht oder verloren gefühlt habe - als ich fühlte ich bin an einem Tiefpunkt, gemerkt, wie gut es doch wäre, wenn ich mit jemandem meiner Freunde oder Verwandten über meine Gedanken reden kann. Während meiner Klinik-Zeit bin ich zum Glück auf diesen Trichter gekommen, dass echte, reale, menschliche Beziehung sehr wichtig sind....... denn jeder gerät in seinem Leben irgendwann einmal in ein Tief. Und da helfen dann nur Gespräch mit Vertrauenspersonen...... keine chats, messenger und keine anderen Sachen, die ablenken.
Psychische Erkrankungen werden gesellschaftlich kaum anerkannt, da der Umgang und die Auseinandersetzung, sowie auch die eigentliche psychische Erkrankung immer mit Emotionen verbunden sind. Und ich habe den Eindruck, dass starke und vorallem „negative“ Emotionen nicht anerkannt sind. Niemand möchte sie sehen, selbst fühlen oder sich damit auseinandersetzen. Das führt dazu, dass sehr viele Menschen weder mit ihren eigenen Gefühlen bzw. Emotionen umgehen können noch mit denen von anderen Menschen. Sie verdrängen ihre eigenen Gefühle und wollen daher auch nichts von den der anderen wissen. Das macht mich sehr traurig. Es geht dadurch sehr vielen Menschen schlecht. Es ist so wichtig mehr Wissen und Akzeptanz von psychischen Erkrankungen zu verbreiten! Daher spreche ich hiermit meinen größten Respekt und Lob an die liebe Jenny aus. Danke, dass du darüber sprichst und es freut mich sehr, dass es dir besser geht und du deine Lebensqualität stärken konntest und nun glücklich bist! Ich wünsche dir von Herzen alles Gute ❤️
Ich finde das Video super. Ich bin auch froh dass ich den Kanal gefunden habe. Ich habe auch eine Borderline Störung und kann in manchen momenten ungefähr vorstellen wie es ist. Mit meinen Stimmungsschwankungen und mit sogenannten Triggern kann ich heute bereits gut umgehen.
Schön, dass es dir mittlerweile so gut geht
Ich finds toll, dass man nach ein paar Jahren nochmal was von ihr hört. Ich gehe nach 6 Jahren dieses Jahr wieder in eine Klinik, diesmal mit dem Wissen, ich habe eine Borderline Störung. Ich ermutigte alle die selbst betroffen sind, sei mutig, seh dich und dein Potenzial und hol dir Hilfe. Ich hab über Facebook sooo viele verschiedene Gesichter zu dieser Erkrankung bekommen, das hilft mir auch.
Alles Gute ❤️
Alles Liebe für dich ❤️❤️❤️
Ich finde bei den Borderline Folgen fehlt komplett das Thema Beziehungen. Das ist eins der schwierigsten Sachen wenn man Borderline hat. Borderline ist nicht nur schlechte Laune und selbstverletzendes Verhalten...
Es gibt sicherlich immer noch weitere Aspekte. Eine solche Krankheit ist ja wahnsinnig komplex und individuell. Wir behalten das aber auf jeden Fall im Hinterkopf, sollten wir nochmal einen Film zu dem Thema machen. Danke dir!
Ich habe gestern erst euren Kanal entdeckt und muss sagen, ihr macht wirklich sehr gute, informative und interessante Videos! Respekt dafür und für alle, die euch ihre Geschichte erzählen! Aufklärung in solchen Punkten, besonders was psychische Erkrankungen angeht, ist so, so wichtig! Ich selbst hatte als Jugendliche mit Depressionen zu kämpfen und leide jetzt seit einigen Jahren an einer starken Angststörung und ich merke immer wieder, wie wenig ernst man genommen wird, wenn man etwas absagt oder einfach sagt "Heute geht es leider nicht, mir gehts mit meiner Angst heute schlecht. Tut mir leid." Daher denke ich, es wäre sehr spannend für alle, die damit noch nicht in Berührung gekommen sind, wenn ihr eine Reihe zu verschiedenen Angststörungen oder auch Depressionen macht. Es gibt so viele verschiedene Facetten und alle sagen immer nur "stell dich nicht so an" oder sowas. Das verletzt manchmal echt stark und die Leute müssen das wissen und verstehen! Da könntet ihr bestimmt bei helfen :)
Danke für deine Offenheit und den Input :)
Mich würde es interessieren, wie andere Angehörige mit den Erkrankungen ihrer Verwandten umgehen. Meine Mutter hat eine komplexe PTBS und hatte sehr tiefe Phasen und lange Klinikaufenthalte. Ich fänds gut zu erfahren, wie andere mit sowas umgehen.
Magst du uns denn mal von deinen Erfahrungen erzählen? Du kannst uns gerne schreiben: diefrage@deinpuls.de Alles Liebe
Frank ist echt goldig und hat einfach so viel Feingefühl für sensible Themen, Hut ab!
Wie wäre es mal mit einer Folge zu skin picking o.ä. Formen von selbstverletzendem Verhalten? Ich habe das Gefühl da ist noch ganz viel Aufklärungsarbeit zu leisten.
Danke für deine Worte und den Themenvorschlag!
Mich würde ganz stark interessieren:
-schule/unser system als Sprungbrett für viele Psychische Krankheiten(evtl auch im Vergleich mit anderen Ländern)
Und auch Corona, also Ausnahmesituationen, und was das bei Menschen auslösen kann. Grade weil ich selber damit momentan zutun habe, würd es mich interessieren warum es eigentlich kein Auffangnetz für solche Situationen gibt.
Danke für den Vorschlag :)
Es gibt einige Studien die aktuell zu Corona durchgeführt werden. Wenn du dazu etwas beitragen möchtest kannst du mal auf der Seite des medizinischen Instituts der jgu Mainz oder an anderen Universitäten schauen.
@@charlottekretzschmar7187 Hallo, hast du da einen Link, ich finde nur Ergebnisse zu Studien.
Ich bin damals durch die ursprüngliche Reportage auf euren Kanal aufmerksam geworden, weil ich schon lange selbst die Vermutung hatte, ich könnte Borderline haben. Vor ca. 4 Monaten hab ich dann tatsächlich (endlich) die Diagnose bekommen und bin nun in einer Langzeittherapie. Ich danke euch so sehr dafür, dass ihr solche Themen ansprecht!
Wir wünschen dir alles Gute!
ich hab jennifer 2017 durch euer damals veröffentlichtes video entdeckt und wir haben hier und da immer wieder mal auf instagram geschrieben. sie scheint als wäre sie so so so ein lieber mensch
Das ist sie auch :)
Mega cool dass es Jenny Grade gut geht und sie ihren Weg gefunden hat und die Therapie ihr was gebracht hat ich kann das Gefühl voll verstehen dass sie sich manchmal überrumpelt fühlt das sie ja eigentlich dachte mit 19 ist Schluss und jetzt immernoch da ist
Hast du denn ähnlich Gefühle? Und hast du Unterstützung an deiner Seite? Das ist ganz wichtig! Alles Liebe
Die Aufklärung Arbeit finde ich super. Was mir persönlich fehlt, sind die wirklich positiven Beispiele. Die Borderliner, die Gesund wurden, so wie ich. Seit 5 Jahre erfülle ich keiner der Kriterien mehr. Er wird immer dargestellt: einmal Borderline immer Borderline aber das ist nicht so! Es gibt ein echten Weg daraus. Das müsste viel mehr an der Öffentlichkeit, damit man es nicht so schwer hat, wenn man Gesund wurde, geglaubt zu werden! Und vor allem damit die Menschen die noch tief drin stecken wissen, dass es ein echten Weg daraus gibt!
Ein echt guter Beitrag danke für die Offenheit und die Ehrlichkeit zu diesem doch so sehr tabuisierten Thema. Ich selbst leide seit meiner Kindheit an Depressionen und dem ADHS. Für mich sind solche Beiträge essenziell für das Verständnis der Gesellschaft gegenüber solcher Krankheitsbilder. Denn leider gelten wir immer noch als die Sozialschwachen und werden meist ausgegrenzt was viele schmerzhafte und echt schwer wiegende konsequenzen mit sich trägt.
Das Thema ging echt tief unter die Haut
Super schön zu diesem Thema ein Update zu bekommen! Mal wieder total respektvoll und feinfühlig von Frank gelöst.
Jenny fand ich damals schon total stark und sie wirkt total beruhigend auf mich und das hat sich jetzt immer noch nicht geändert. Ich finde es total toll, dass sie sich dazu entschieden hat, ihre Geschichte zu teilen und somit auch andere zu stärken und bestimmt auch viele andere, genauso wie ihre eine Followerin zu motivieren, sich selbst Hilfe zu suchen.
Wie viele andere Personen hier in den Kommentaren finde ich es super, dass ihr über psychische Probleme aufklärt und auch ich würde mich total freuen, wenn ihr auch noch auf andere Krankheiten eingeht, da mich das Thema sehr interessiert und meinen Horizont auf jeden Fall erweitert ☺️
Jetzt was ganz anderes: Wie immer eine Top Musikauswahl. Ich liebe es 😍
Ich fände eine Reportage über Essstörungen sehr interessant, leider sind auch da viel zu viele Jungen und Mädchen, aber auch Männer und Frauen betroffen. Ich leide selbst darunter und finde Aufklärung darüber sehr wichtig.
Gerne auch beide Varianten... Also zu wenig und zu viel.
Bei mir wurde vor Jahren ebenfalls die BPS diagnostiziert, seit ich 10 Jahre alt bin leider ich darunter. So ziemlich jedes "Symptom" habe ich durch. Heute bin ich 24 und nach insgesamt 6 Jahren Therapie geht es mir viel besser. Diese Gefühle und Emotionen werden nie komplett schwinden, noch immer habe ich Probleme mit dem Essen, Selbstverletztung und Emotionsregulierung. Aber es wird besser. Vielen Dank, dass ihr dieses Interview geführt habt und nicht direkt alles in eine Schublade gepackt wurde. Meine Eltern mussten mir vor einigen Jahren versprechen, diese Störung nicht zu googlen, weil man so viel Mist und Stereotypen im Netz findet. Nicht jeder Borderliner ist gleich. Dafür haben sie sich komplett auf die Aussagen und Unterlagen meiner Therapeuten fokussiert und das kann ich nur jedem ans Herz legen. Sucht euch Hilfe, ihr seid nicht alleine. ❤
Liebe den Reportef
Frank ist echt ein Vorbild, wie man unvoreingenommen an jedes Thema rangeht :)
Bipolarität wurde mich interessieren :)
Ich finde es echt richtig gut,wie offen ihr solche Fragen anspricht und damit umgeht. Psychische Erkrankungen sind heutzutage leider echt immer noch ein tabuthema in der Gesellschaft,dabei kennen es doch soooo unfassbar viele Menschen selbst! Es muss endlich darüber aufgeklärt werden,dass Menschen mit psychischen Problemen immer noch Menschen sind. Ganz normale Menschen. Man rechtfertigt sich ja auch nicht für einen herzfehler!
Ich war selbst anderthalb Jahre in der Psychiatrie und musste feststellen,dass sich fast alle Freunde,die ich früher hatte,von mir abgewandt haben. Das verstehe ich halt einfach nicht,ich bin doch noch dieselbe wie vor 2 Jahren. Und nur weil ich mich getraut habe,offen damit umzugehen und es nicht wie so viele andere zu verschweigen, bin ich doch nicht anders als andere,ja geradezu "gestört". Dass man direkt so einen Stempel mit "Verrückte" aufgedrückt bekommt,das muss endlich aufhören! Und daher finde ich es echt auch super mutig,dass sie sich getraut hat,damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Danke!
Tut uns sehr leid, dass du das so erleben musstest! Wie geht es dir mittlerweile?
Ich liebe ihren Lippenstift!!
Ich verfolge Jenny jetzt schon länger und freue mich sie nochmal hier auf dem Kanal zu sehen! ✨
Oh Gott ich war noch nie so früh❤️❤️❤️
Ich mag eure Videos, danke❤️❤️❤️
Toller und wichtiger Beitrag, danke für eure Arbeit!
Mich würde etwas zum Thema Zwangsstörung interessieren, da es eine psychische Diagnose ist über die man (zumindest meiner Auffassung nach) noch zu wenig mitbekommt
Ich finde es immer wieder toll, dass ihr Leute von früher wiedertrefft. Super.
Es ist unvorstellbar für Menschen die Ausmaße von einer krankhaften Psyche zu verstehen, wenn sie selbst nicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Man wendet sich leider oft an Menschen, die einem nicht Helfen können und im schlimmsten Fall dazu beitragen, das man sich mehr verschließt.
Ich würde mich über ein Video über posttraumatische Belastungsstörungen und die verschiedenen Formen und Ursachen freuen. Ich bin selbst betroffen und denke, dass sensible Aufklärung, wie ihr es macht, vielen helfen könnte.
Ich wäre auch bereit mit euch darüber zu sprechen.
Macht weiter so, eure Videos sind klasse! :)
Frank der beste Reporter
Ich finde es toll, dass sie so offen darüber spricht und dass es ihr besser geht! Mental health ist ebenso wichtig wie physical health und deshalb ist es klasse, dass es so Personen und Formate wie hier gibt - danke! 💕
Könntet ihr mal wieder etwas zu Bulimie hochladen ? Es wird so häufig nur Magersucht, oder BED (Binge-Eating-Disorder) in verschiedenen Dokus thematisiert.
Auf dem Kanal von MutimBauch sind einige gute Videos, die ehrlich und schonungslos zeigen, wie die Bulimie für sie war.
Lotta ok danke
Wir werden uns mal Gedanken dazu machen!
Die Frage Ok Danke wäre wirklich interessant :)
Super, dass es ihr jetzt so gut geht und ihr das nachverfolgt habt. Ich denke, das macht einigen, die selbst in einer ähnlichen Situation sind, Mut, sich auch professionelle Hilfe zu suchen.
Ok, mal etwas "oberflächliches": Du siehst so wunderschön aus!! Wie gut deine braunrötlichen Haare mit dem grünen Oberteil und deinen grünen Augen harmonieren :D
Nette Worte sind immer toll :)
Gerne mehr zu diesem Thema! Schön dass es ihr besser geht. :D Liebste Grüße, bleibt alle gesund. :)
Ich fänd es super spanned, wenn mal das "Quiet Borderlline Personality Disorder" als Teil der Borderleinstörung behandelt würde. Diese Facette der Persönlichkeitsstörung wird leider viel zu selten vorgestellt, obwohl doch viele sich damit identifizieren können.
Obwohl ich mich seit Jahren mit Mental Health beschäftige und von mehreren Therapeuten eine 'emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderlinetypus' diagnostiziert bekommen habe, habe ich noch nie von diesem Begriff gehört. Nach dem ersten googlen kann ich mich wiedererkennen und das definitiv in meiner nächsten Therapiesitzung ansprechen.
Vielen Dank für deinen Kommentar!
Ich bin selber Borderlinerin...
Finde es sehr gut, dass ihr das Thema nochmal aufgegriffen habt.
Hab erst überlegt, ob ich mir das Video überhaupt ansehe, aber tatsächlich hat’s mir irgendwie geholfen. 😌
das freut uns sehr
Mich würde das Thema kanner Autismus Interessen da oft dies oft einher geht teils mit Depressionen (Anpassung Störung/angststörung und auch Borderline)
Ich finde es super das auch diese Themen bei euch angesprochen werden. Ich selber leide an einer PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) wodurch sich ebenso eine Borderline Störung entwickelt hat. Mittlerweile bin ich aber soweit stabil und bin eine glückliche Mutter ❤️ danke das ihr solche Themen ansprecht ❤️❤️
Schön, dass es dir mittlerweile besser geht
Uhhh ihr spielt "A New Error" am Anfang der Doku, ihr habt Geschmack.
Das Video gibt mir Hoffnung das erste mal seit ca. 25 Jahren mit 28 endlich ein gutes Leben zu führen. Danke
Kommt drauf an, weshalb man dort ist. Klar hat man vielleicht Angst davor, aber einem wird geholfen(es wird zumindest versucht) und das ist das Gute daran, finde ich.
Absolut!
Ich fände es ganz toll, wenn Du auch mal mit Partnern von Menschen mit einer psychischen Krankheit sprechen würdest und wie sie ihre Beziehung im Alltag meistern, das würde mich sehr interessieren!
Danke für die tolle Arbeit!
Danke für deinen Themenvorschlag. ☺️
Mich würden generell persönlichkeitsstörungen interessieren: narzisstisch, shizoid, ...
Da empfehle ich, sozusagen als (wahrscheinlich ungewöhnlichen) Einstieg von den Ursachen her "Wie das Gehirn die Seele macht" von Gerhard Roth
th-cam.com/video/wqMIC2QSN10/w-d-xo.html und das zugrundeliegende Buch mit Nicole Strüber. Wer so richtig tief einsteigen will, kann sich auch "Der Ego-Tunnel" von Thomas Metzinger reinziehen oder besser vorher Vorträge von und Gespräche mit ihm auf TH-cam schauen. Hier z. B. mit Richard David Precht th-cam.com/video/BXJU_srHqA0/w-d-xo.html
Ich finde es halt besser, am Anfang die Grundlagen und Perspektiven zu kennen. Man kann sich ihnen zwar auch durch die Krankheitsbilder und (Selbst-) Berichte darüber nähern, wie es früher Oliver Sacks und V. S. Ramachandran in ihren Büchern getan haben, aber meinem Empfinden nach mehr als Teaser oder Einführung - zum Neugierig-Machen. Aber da muss sich jeder seinen Zugang suchen.
Ich würde mich ohne solches Wissen und Vorstellungsvermögen ungern in eine Therapie begeben - ich lasse auch keinen Handwerker wo herummachen, wo ich seine Leistung nicht beurteilen kann oder zu dem nicht ein persönliches Vertrauen als Basis besteht.
Grundsätzlich glaube ich, dass unsere Gesellschaft neue, aber wissenschaftlich fundierte Menschenbilder braucht. Nur so können Vorurteile ausgeräumt, Verständnis geweckt, die Versorgung verbessert und, vor allem, Vorsorge getroffen werden, anstatt nur immer hinterherzurennen (extrem frustrierendes Schicksal und größter Kostenfaktor der Sozialarbeit).
Was ist denn die Störung unserer Persönlichkeit? - Die Erziehung. Wir sollen und dürfen nicht 'sein' wie wir einfach von selbst sind. Wir haben gehorsam und angepasst zu sein, sollen immer machen was man uns sagt, wenn wir das nicht tun werden wir ausgegrenzt, verstoßen.
Die Einflüsse der Zivilisation stört den Zugang zu uns selbst.
Das das geisteskrank sein soll, behaupten die Industriezweige Psychiatrie und Psychotherapie, die damit Milliarden umsetzen.
Frag dich mal, warum es in der Psychiatrie zu keiner einzigen "Krankheit" medizinische Befunde gibt.
@@sila.s. Das stimmt einfach nicht. Es gibt zu einigen Störungsbildern medizinische Befunde im Gehirn. Zum Beispiel ist bei manchen Erkrankungen die Übertragung bestimmter Neurotransmitter gestört. Psychische "Erkrankungen" haben außerdem fast immer mehrere Ursachen.
@@sila.s. kann deinen Standpunkt nicht teilen, ich empfinde anders, alles gute 🖖😇
Ich finde es super, dass ihr die Menschen aus vorherigen Folgen noch mal besucht und ziegt, was aus ihnen geworden ist!
Könnt ihr mal was über ADS machen? Über ADHS gibt es so viel, nur leider über ADS nicht.
Ich fänds super wenn ihr noch mehr Videos zum Thema psychische Gesundheit macht. Vl könntet ihr ja auch mal was zu jungen Leuten machen, deren Eltern psychisch krank sind machen - fänd ich voll spannend und wichtig.
Danke für eure super Arbeit!
11:33 das sieht man auch! Haare schön, dieses Strahlen in den Augen...
Bin ich stolz dieses Video anschauen zu können ohne das ich danach kaputt bin. Hab einen Suizidversuch und starkes selbstverletzendes Verhalten hinter mir und ich bin zur Zeit wieder glücklich:)
Sehr schön, dass es dir wieder gut geht! Hast du weiterhin Unterstützung an deiner Seite? Alles Liebe
Die Frage Ja zum Glück. Bin weiterhin in psychologischer Behandlung...
Ich habe dieses Video schon mal gesehen gehabt, weil ich selber darunter leide. Aktuell bin ich froh das es mir gut geht, aber oft den Kampf mit sich selbst zu haben ist echt nicht schön und den ständigen Selbsthass zu haben aber dennoch ein Thema was nicht Tot geschwiegen werden darf
auf jeden Fall 💚
Ich habe mich sooo gefreut ein Update zu bekommen! Ihr Buch werde ich auf jeden Fall lesen! Großartiges Interview 👍🏻
Ich hasse dich, verlasse mich nicht! Viele die eine Beziehung mit einem Borderline eingehen, leiden selber danach unter starken Depressionen. Aufklärung in der Partnerschaft wäre wichtig. Leider hatte ich sie nicht aber ich habe es lange versucht zu verstehen und meine Schuld nicht an mir gesucht.
Ich habe eine gute Freundin mit Borderline und so Leid es mir tut, brauche ich oft Abstand von ihr. Ich bin selber ein sehr sensibler Mensch und wenn man ständig mit Aussagen konfrontiert wird, dann ist das schon verletzend. Ich weiß ich darf das nicht persönlich nehmen, aber manchmal muss ich mich einfach distanzieren.
Da ich selbst betroffen bin kann ich nur sagen, dass das wichtigste Kommunikation ist (zumindest wenn die Person sich ihrer Erkrankung bewusst ist). Mir werden häufig verhaltensweisen vorgehalten und es tut mir auch leid,dass es so war, aber leider geht mit Borderline auch eine intersoziale Kommunikationsstörung einher. Ich merke manchmal nicht, dass ich etwas mache, das andere verletzt und es ist verletzten für mich wenn es mir dann später vorgeworfen wird. Am einfachsten ist es wenn mir direkt in der Situation gesagt wird, wie und warum ich jemandem zu nahe trete oder verletzte. Außerdem ist ignorieren das schlimmste, was man machen kann. Manchmal bin ich so enttäuscht, dass ich mich in einer Ecke verkrümel und gerade dann ist es wichtig liebevoll miteinander zu sprechen und umzugehen und sich dann in den Arm zu nehmen. Man muss seine eigenen Grenzen kommunizieren und die des anderen akzeptieren. Zur Kommunikation gehören immer zwei Menschen und Menschen mit Borderline verstehen halt manche Dinge anders, das liegt aber nicht daran,dass sie das so wollen. Man muss darüber sprechen, was wer anders versteht als es gemeint war und weshalb.
Ich kann dafür auch ein explizites Beispiel nennen, in meinem Umfeld haben Dinge, die ich gesagt und/oder gemacht habe andere Menschen gestört. Sie haben das aber nicht direkt, sondern erst nach zwei Jahren und alle auf einmal angesprochenen, was für mich sehr anstrengend war und auch nicht sonderlich sinnvoll, da mir nicht die Möglichkeit gegeben wurde es besser zu machen. Auf der anderen Seite haben sie ihre Fehler und ihr beitun zu der Situation total negiert und waren sehr gereizt, wenn ich Dinge direkt angesprochen habe die mich gestört haben und weshalb sie mich gestört haben.
@@charlottekretzschmar7187 Das stimmt. Das sehe ich auch so wie du. Bei meiner Freundin ist leider das Problem, dass sie sich sofort angegriffen fühlt, wenn ich ihr sage, dass manche Aussagen von ihr verletzend waren. Ich weiß nicht, ob sie in dem Moment sauer ist, aber sie schließt es sofort darauf zurück, als wolle ich ihr damit was schlechtes tun, aber ganz im Gegenteil. Ich weiß dann leider nicht, wie ich reagieren soll.
Also ich glaube das kommt auch etwas auf dir eigene Persönlichkeit an. Ich habe selbst Borderline und spreche sehr offen mit meinem Partner darüber. Er hat mich auch schon zur Therapie begleitet und wir reden viel darüber wie man mit gewissen Situation umgehen soll.
Also lässt euch nicht abschrecken! Wenn jemand etwas reflektiert ist und Borderline hat, dann ist das kein No-Go mit dieser Person eine Beziehung oder Freundschaft einzugehen.
Sehr mutig,meine Hochachtung!
Alles nur erdenklich Gute,viel Kraft
wünsche ich Dir!👍👍
Ich glaube selbst-Liebe ist die Lösung. :)
Selbst-Liebe ist aber ein harter und langer Weg für viele Menschen, gerade wenn eine psychische Erkrankung vorliegt
@@blau6273 Absolut korrekt, aber jemand der sich selbst liebt und bewusst lebt, wird mit sich selbst gut umgehen.
Verkehrt ist es bestimmt nicht - aber auch gar nicht so einfach, oder? :)
@@DieFrage In meinen Augen die Basis. Das verstehen viele Ärzte scheinbar nicht, dass das die Lösung ist. Darauf sollte der Fokus liegen. Ich habe den größten Teil meines Lebens mit starken Depressionen zu kämpfen gehabt, auch mit Selbstverletzungen... Nachdem ich daran gearbeitet habe, wurde alles in meinem Leben besser.
Krass, dass die Reihe schon so lange her ist, mir ging es damals auch nicht sonderlich gut und ich war echt froh, Input dazu zu bekommen. Fänd es so gesehen auch wahnsinnig spannend wenn ihr Mal ein Video mit Leuten macht, die eben Tiefs im Leben überstanden haben und wie es bei ihnen jetzt so ist. Ich bsw dachte zwischenzeitlich nämlich sehr oft, dass ich nichts mehr schaff und bin sehr erstaunt dass es irgendwie dann doch hin gehauen hat.
Also praktisch ein Video darüber, dass man selber trotz psychischer Erkrankung Ziele hat und dafür kämpft und nicht in Selbstmitleid verfällt.
Danke für den schönen Vorschlag
Ich habe auch eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (mit selbstunsicheren Anteilen und emotional instabilen) und ADHS
Ganz viel Kraft
Super Video, ich fände ein Video über quarter life crises sehr spannend. Auch wenn ich das Wort nicht mag so gibt es in dem Lebensalter oft Probleme die kaum Beachtung finden. Alles Liebe und danke für die tolle Arbeit
Danke für den Vorschlag :)
Habt ihr Ideen wie ich einen psychisch kranken Menschen, nicht Borderline, dazu bringe in die Klinik zu gehen oder zumindest mal zur Psychologin?
Ich weiß nicht wie lange es noch gut geht
Viel mit ihm sprechen - du bzw. ihr könnt auch hier anrufen: 0800 111 0 111 Das ist die Telefonseelsorge! Da ist rund um die Uhr jemand zu erreichen und alles ist kostenlos und anonym - vielleicht wäre das ein erster Schritt!
Du könntest den sozialpsychiatrischen Dienst informieren/kontaktieren, wenn es so einen bei euch in der Nähe gibt. Die könnten dann Kontakt zu dem Betroffenen herstellen oder es zumindest versuchen.
@@alienfromanotherplanet3759 sie wohnt am anderen Ende Deutschlands. Und wenn sich da plötzlich wer meldet muss sie auch nur noch eins und eins zusammenzählen und wüsste was war und so
Tolles Video. Ich kann sehr gut verstehen, das euch Leute anschreiben, ich hatte selber vor 3 Jahren ein Burnout und hatte riesen Angst, wenn ich zum Arzt geh, zuhören zubekommen "Sie haben doch nichts, stellen Sie sich nicht so an", mir viel es selber schwer, zu verstehen das es mir nicht nur nicht gut geht, sondern ich Krank bin.
Nachdem ich den Mut gefunden hab mir Hilfe zusuchen, bekam ich diese auch und konnte eine Therapie machen in der ich viel über mich selbst gelernt habe. Das hat mir sehr geholfen und ich bin sehr dankbar für die Therapie.
Dadurch hab ich aber auch die Erfahrung gemacht das nicht jeder versteht, was psychische Erkrankungen sind und mit einem machen, was oft leider zu Missverständnis und Unverständnis führt. Die Erkrankungen gehen halt auch nicht von heute auf morgen weg oder man kann Sie wie einen Beinbruch sehen.
Schön, dass dir unser Video gefallen hat. Danke, dass du uns von deinen Erfahrungen erzählst. 🥰
Ich hab auch BPS. Meine Therapeutin möchte das ich eine stationäre DBT mache. An alle die schon mal in so einer Klinik war, welche Klinik könnt ihr empfehlen?
Vielleicht tut es dir gut
Das kommt ganz darauf an wo du wohnst. Bei mir waren es meist relativ nahe Heimatkliniken.
Mir hat am besten die Euregio-Klinik in Nordhorn geholfen. Die haben insgesamt ein eher strammes Programm, aber alle Pflegekärfte und Therapeuten sind superlieb. Alle sind sehr kompetent und die Einzel-Therapeuten arbeiten sehr individuell. Die Gruppentherapien sind manchmal hart, doch sehr sinnvoll und man bekommt immer andere Perspektiven zu Problemen, auf die man selbst niemals gekommen wäre.
Wenn du allerdings über 100 km entfernt wohnst, würde ich dir empfehlen dich nach Kliniken in Wohnortnähe umzusehen.
(Also weit genug entfernt, dass nicht jeden Tag jemand vorbeikommt, aber nah genug, dass du am Wochenende für Belastungserprobung/en nach Hause kannst.)
Zurzeit ist ja auch leider Ausnahmesituation wegen Corona... Denke ab Juni/Juli wirst du eher was erreichen, außer du bist konkret suizidal (was ich nicht hoffe).
Viel Erfolg und Gesundheit! 💐😊
@@flowing_waters94 vielen dank für die schnelle Antwort und für die lieben Worte. Das hat mir sehr weiter geholfen🙂❤
@MissCaraCosplay Ja die Klinik hab ich schon ins Auge gefasst. Da sie auch in der Nähe von meinem Wohnort ist. Aber gut zu hören, das dort jemand eine gute Erfahrung gemacht hat. Danke für deine Antwort 🙂❤
Ich war in Mannheim im ZI. 12 Wochen Programm stationär DBT.
War sehr zufrieden. Gibt dort zwei Stationen, eine für 16-25 Jährige und die andere Ü25.
Lieber Frank
Vielen Dank für interessante Themen und immer gut vorbereitete Interviewfragen sowie respektvolles Miteinander!
Ich selber habe erst mit 51 Jahren die Diagnose Borderline und abhängige Persönlichkeitsstörung erhalten. Eine spät entwickelte Erkrankung bedingt durch eine Lebenskrise. Das kommt eher selten vor.
Mein Leben hat sich komplett verändert.
Was die Gesellschaft von heute von uns fordert, nämlich flexibel, leistungsstark, kompetent und am besten noch jung und gut aussehend zu sein, geht oftmals konträr mit psychischen Erkrankungen. Es ist eine Herausforderung für den Erkrankten selbst, Angehörige und Gesellschaft adäquat mit Symptomen und Auswirkungen einer psychischen Erkrankung umzugehen. Darum ist es gut darüber zu sprechen!
Lg Dori
Danke, dass du uns hier von deinen Erfahrungen erzählst. Alles Gute, viel Liebe und vor allem viel Kraft für alles, was noch in deinem Leben kommt.