Leider gibt es oft Castings,die sehr schwierig umzusetzen sind,denn man hat halt leider nicht immer eine/n Anspielpartner-in parat,selbst Dreierszenen gehen manchmal raus,dass macht es echt kompliziert.Auch braucht es eben doch ein gewisses Setup welches erwünscht ist.(Neutrale Wand/Gutes Licht/guter Ton). Auch Werbecastings,wenn man einen Gang vor und zurück haben möchte,nicht jeder hat den Platz zu Hause,oder die Möglichkeit das woanders umzusetzen.Und all das mindert ja schon die Chance auf Erfolg um 30-50%.Da müsste man schon gucken ob man das nicht mal zum Thema macht.
Dank Corona habe ich beschlossen, von nun an mein gesamtes Demomaterial in Bild und Ton selbst zu produzieren. Das ominöse AboutMe ist bis auf eine Einstellung abgedreht bzw. diese letzte Einstellung möchte ich nochmal drehen, weil mir der Ton zu sehr rauscht. Vor zwei Jahren habe ich damit begonnen, vor einem Jahr fingen die Dreharbeiten an. Und hoffentlich macht mein mittlerweile betagter PC die Postproduktion mit Davinci Resolve noch mit. Gedreht habe ich übrigens in 2K/25fps anamorph („LEUKOSCOPE“) und den Ton in 48kHz/24 Bit Stereo. Hihi, habe sogar schon einen Trailer/Teaser dazu gemacht: th-cam.com/video/vVBGsqboIWY/w-d-xo.html und einen zweiten - etwas verunglückten…: th-cam.com/video/BtMqsHrUcJs/w-d-xo.html Das mit 2021 war freilich ein frommer Wunsch; dafür ist alles selbst gemacht! Freilich ist der erste (im elterlichen Schlafzimmer gedrehte) auch auf meinem Profil auf filmmakers zu sehen. Gedreht habe ich mit iPhone Xs und DJI POCKET 2. Offensichtlich hat LEUKOS alles richtig gemacht…? Liebe kollegiale Grüße von Alexander Weiß alias LEUKOS DOT INFO
Generell wie für jede Bewerbung bei einem normalen Job auch. Entweder du catchst mich oder du catchst mich nicht. Entweder kann ich dich riechen oder nicht. So funzt es.
Die menschliche Ebene ist nicht zu unterschätzen, da hast du Recht. Aber es geht auch ein wenig darum, ob du einen erzählerischen Hook hast, der dich schnell ins Gedächtnis des Casters bringt. Schau dir dafür wirklich mal das Beispiel in der Infobox an, von dem Clemens gesprochen hat
@@MasterCut im Grunde genommen ja. Aber selbst das bringt nichts. Da komme ich wieder auf: Entweder es catcht mich, oder nicht. Also ist es individuell. Nicht jeder finder Terminator super. Sicher es gibt die breite Masse die darauf anspricht, aber man kann nicht jeden ereichen. Ich glaube das wichtigste ist es dies zu verstehen und zu akzeptieren. Ich weiss das ich fürs FIlmemachen gemacht bin. Aber ich weiss auch das meine Filme wahrscheinlich auch nur wenigen gefallen oder jedenfalls keine breite Masse ansprechen.
Die meisten Showreals die ich kenne, sind völlig uninteressant. Genauso wie die meisten Workshops die versprechen, dass man jetzt ein tolles Showreel hat. In Wirklichkeit liegt das Problem auf einer ganz anderen Ebene, zumindest aus meiner Sicht. Auch mit dem besten Showreel bekommst du im Optimalfall eine bessere Nebenrolle, That's it. Warum? Ganz einfach, in dem Augenblich wo der Film auch kommerziell erfolgreich sein soll, werden die Hauptrollen mit immer den gleichen Gesichtern besetzt - die brauchen selbstverständlich auch kein e Showreels mehr ;-) Die prominenten Kolleg*Innen ziehen ihnen das Publikum in die Kinos/Theater etc. Wenn du in diese Clique aufgenommen wirst, hast du Glück oder ein super funktionierendes Netzwerk, den du wirst dann viele Drehtage haben oder in vielen Theaterproduktionen mit spielen, da kommt es dann viel weniger auf Showreels und auch weniger auf ein tiefgreifendes Talent an. Alle die nicht in dieses Netzwerk kommen, werden sich immer damit konfrontiert sehen, den Jobs (mit Showreels) nachlaufen zu müssen. In dem Clip hier, setzt sich irgendein Produzent hin und erklärt was Sache ist und teilweise hat er auch Recht, aber die Film und Theaterbranche, also die angeblich ach so freien Künstler*Innen sind nunmal auch von den Kohlegeber*Innen abhängig und der beugen sie sich auch gerne, wie am Beispiel Corona ganz deutlich sehen konnte. Das eigentliche Problem liegt in einer absolut mangelnden Wertschätzung für für Künstler*Innen und einer noch mangelhafteren Bereitschaft unbekannte Schauspieler*Innen jeden Alters eine echte Chance zu geben. Nirgendwo anders liegt das Problem.
Also ich finde den Kommentar von dir richtig spannend. Zwei, drei Ergänzungen: Clemens ist tatsächlich kein Produzent, sondern Caster und wird von den Produzenten engagiert die Rollen zu casten. Auch er rät Redaktionen und Produzenten davon hab, bis in die letzte Nebenrolle auf die großen Namen zu schielen und empfiehlt stattdessen Nachwuchs (welchen Alters auch immer) nachziehen zu lassen. Natürlich hast du absolut recht: Wenn es ein Kassenhit werden soll, wird auf die großen Namen zurückgegriffen, die -aus Sicht der Geldgeber- Zuschauer ziehen. Kein Zweifel. Ist es aber NUR Netzwerk und kein bisschen Talent? Da würde ich meine Zweifel aussprechen. Natürlich ist Netzwerk ein großer Faktor....aber das heißt nicht, dass man völlig ohne Netzwerk nie Chancen hat. Ich verweise da wirklich gerne mal auf das verlinkte Video in der Infobox von Christian Hockenbrink. Das zeigt sehr anschaulich, wie eine gute Videoidee den Castern vorgelegt dazu führen KANN, dass man plötzlich überall mitgecastet wird. Aber machen wir uns nichts vor: Ob Theater oder Film....alle wollen die Hauptrolle spielen....und die gibt es leider nur einmal. Da hast du dann wiederum recht.
hab mir einige about me hier auf youtube angesehen. Die sehen alle eher nach "Outtakes" aus und teilweise viel zu pathetisch bis fast zum Brechreiz 🤣🤣🤣🤣
Hier muss ich unseren Interviewpartner in Schutz nehmen. Er gibt hier nur seine professionelle Meinung. Ihn zu beleidigen empfinde ich als wenig produktiv!
vielen dank, für das interview. bin sehr an dem masterpiece vom selbstgedrehten demoband interessiert ^^
Findest du - wie versprochen- in der Infobox verlinkt! ;-)
Leider gibt es oft Castings,die sehr schwierig umzusetzen sind,denn man hat halt leider nicht immer eine/n Anspielpartner-in parat,selbst Dreierszenen gehen manchmal raus,dass macht es echt kompliziert.Auch braucht es eben doch ein gewisses Setup welches erwünscht ist.(Neutrale Wand/Gutes Licht/guter Ton). Auch Werbecastings,wenn man einen Gang vor und zurück haben möchte,nicht jeder hat den Platz zu Hause,oder die Möglichkeit das woanders umzusetzen.Und all das mindert ja schon die Chance auf Erfolg um 30-50%.Da müsste man schon gucken ob man das nicht mal zum Thema macht.
Hm...verstehe deinen Punkt. Also, dass es nicht immer ganz einfach ist!
Leider wird bei E-Castings viel erwartet. Nicht nur guter Ton.
Daher kann ich das nicht komplett bestätigen.
Ok, danke für dein Feedback!
Dank Corona habe ich beschlossen, von nun an mein gesamtes Demomaterial in Bild und Ton selbst zu produzieren. Das ominöse AboutMe ist bis auf eine Einstellung abgedreht bzw. diese letzte Einstellung möchte ich nochmal drehen, weil mir der Ton zu sehr rauscht. Vor zwei Jahren habe ich damit begonnen, vor einem Jahr fingen die Dreharbeiten an. Und hoffentlich macht mein mittlerweile betagter PC die Postproduktion mit Davinci Resolve noch mit.
Gedreht habe ich übrigens in 2K/25fps anamorph („LEUKOSCOPE“) und den Ton in 48kHz/24 Bit Stereo. Hihi, habe sogar schon einen Trailer/Teaser dazu gemacht:
th-cam.com/video/vVBGsqboIWY/w-d-xo.html
und einen zweiten - etwas verunglückten…:
th-cam.com/video/BtMqsHrUcJs/w-d-xo.html
Das mit 2021 war freilich ein frommer Wunsch; dafür ist alles selbst gemacht!
Freilich ist der erste (im elterlichen Schlafzimmer gedrehte) auch auf meinem Profil auf filmmakers zu sehen.
Gedreht habe ich mit iPhone Xs und DJI POCKET 2.
Offensichtlich hat LEUKOS alles richtig gemacht…?
Liebe kollegiale Grüße von
Alexander Weiß
alias
LEUKOS DOT INFO
😅
Generell wie für jede Bewerbung bei einem normalen Job auch. Entweder du catchst mich oder du catchst mich nicht. Entweder kann ich dich riechen oder nicht. So funzt es.
Die menschliche Ebene ist nicht zu unterschätzen, da hast du Recht. Aber es geht auch ein wenig darum, ob du einen erzählerischen Hook hast, der dich schnell ins Gedächtnis des Casters bringt. Schau dir dafür wirklich mal das Beispiel in der Infobox an, von dem Clemens gesprochen hat
@@MasterCut im Grunde genommen ja. Aber selbst das bringt nichts. Da komme ich wieder auf: Entweder es catcht mich, oder nicht. Also ist es individuell. Nicht jeder finder Terminator super.
Sicher es gibt die breite Masse die darauf anspricht, aber man kann nicht jeden ereichen. Ich glaube das wichtigste ist es dies zu verstehen und zu akzeptieren. Ich weiss das ich fürs FIlmemachen gemacht bin. Aber ich weiss auch das meine Filme wahrscheinlich auch nur wenigen gefallen oder jedenfalls keine breite Masse ansprechen.
Die meisten Showreals die ich kenne, sind völlig uninteressant. Genauso wie die meisten Workshops die versprechen, dass man jetzt ein tolles Showreel hat. In Wirklichkeit liegt das Problem auf einer ganz anderen Ebene, zumindest aus meiner Sicht. Auch mit dem besten Showreel bekommst du im Optimalfall eine bessere Nebenrolle, That's it.
Warum?
Ganz einfach, in dem Augenblich wo der Film auch kommerziell erfolgreich sein soll, werden die Hauptrollen mit immer den gleichen Gesichtern besetzt - die brauchen selbstverständlich auch kein e Showreels mehr ;-) Die prominenten Kolleg*Innen ziehen ihnen das Publikum in die Kinos/Theater etc. Wenn du in diese Clique aufgenommen wirst, hast du Glück oder ein super funktionierendes Netzwerk, den du wirst dann viele Drehtage haben oder in vielen Theaterproduktionen mit spielen, da kommt es dann viel weniger auf Showreels und auch weniger auf ein tiefgreifendes Talent an. Alle die nicht in dieses Netzwerk kommen, werden sich immer damit konfrontiert sehen, den Jobs (mit Showreels) nachlaufen zu müssen.
In dem Clip hier, setzt sich irgendein Produzent hin und erklärt was Sache ist und teilweise hat er auch Recht, aber die Film und Theaterbranche, also die angeblich ach so freien Künstler*Innen sind nunmal auch von den Kohlegeber*Innen abhängig und der beugen sie sich auch gerne, wie am Beispiel Corona ganz deutlich sehen konnte.
Das eigentliche Problem liegt in einer absolut mangelnden Wertschätzung für für Künstler*Innen und einer noch mangelhafteren Bereitschaft unbekannte Schauspieler*Innen jeden Alters eine echte Chance zu geben. Nirgendwo anders liegt das Problem.
Also ich finde den Kommentar von dir richtig spannend. Zwei, drei Ergänzungen: Clemens ist tatsächlich kein Produzent, sondern Caster und wird von den Produzenten engagiert die Rollen zu casten. Auch er rät Redaktionen und Produzenten davon hab, bis in die letzte Nebenrolle auf die großen Namen zu schielen und empfiehlt stattdessen Nachwuchs (welchen Alters auch immer) nachziehen zu lassen. Natürlich hast du absolut recht: Wenn es ein Kassenhit werden soll, wird auf die großen Namen zurückgegriffen, die -aus Sicht der Geldgeber- Zuschauer ziehen. Kein Zweifel. Ist es aber NUR Netzwerk und kein bisschen Talent? Da würde ich meine Zweifel aussprechen. Natürlich ist Netzwerk ein großer Faktor....aber das heißt nicht, dass man völlig ohne Netzwerk nie Chancen hat. Ich verweise da wirklich gerne mal auf das verlinkte Video in der Infobox von Christian Hockenbrink. Das zeigt sehr anschaulich, wie eine gute Videoidee den Castern vorgelegt dazu führen KANN, dass man plötzlich überall mitgecastet wird. Aber machen wir uns nichts vor: Ob Theater oder Film....alle wollen die Hauptrolle spielen....und die gibt es leider nur einmal. Da hast du dann wiederum recht.
hab mir einige about me hier auf youtube angesehen. Die sehen alle eher nach "Outtakes" aus und teilweise viel zu pathetisch bis fast zum Brechreiz 🤣🤣🤣🤣
Lol! Leider weiß ich gerade genau was du meinst!
Clemes Erbach hat auch nicht alle Tassen im Schrank, wie kann man von allem so gelangweilt sein.
Hier muss ich unseren Interviewpartner in Schutz nehmen. Er gibt hier nur seine professionelle Meinung. Ihn zu beleidigen empfinde ich als wenig produktiv!
@@MasterCut Er verlangt dass seine Künstler die er sichtet hochmotiviert sind, obwohl Castingszenen oft höchst dämlich und entwürdigend sind.
Showreel, die auch schlicht ist, ist immer noch scheiße teuer
Es ist leider ein Investment, ja!