Félix-Alexandre Guilmant · Noël Alsacien · Berceuse · op. 93 Nr. 4
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- เผยแพร่เมื่อ 7 ก.พ. 2025
- Armin Lamar
an der Mayer-Orgel der Pfarrkirche St. Ludwig Saarlouis
Videoschnitt: Christian Schu, Saarlouis
Tonaufnahme: Armin Lamar
Orgelbauverein St. Ludwig Saarlouis e. V. · Dezember 2020
Félix-Alexandre Guilmant vertonte in seinem „Noël Alsacien“
(mit dem Untertitel „Berceuce“) das elsässische Weihnachtslied „Schlaf wohl, du Himmelsknabe, du“. Eine weihnachtliche Weise, die vor allem im deutsch-elsässisch Raum, aber auch in anderen Regionen Deutschlands im „musikalischen Volksgut“ bekannt ist. Guilmant komponierte dieses stimmungsvolle Noël 1908. Er verwendete hier die Melodiefassung einer „elsässischen Volksweise“. Diese ist aber nicht identisch mit der Melodiefassung von Carl Neuner von 1810.
Der Text stammt von Christian Friedrich Daniel Schubart (1786):
Schlaf wohl, du Himmelsknabe du,
Schlaf wohl, du süßes Kind!
Dich fächeln Engelein in Ruh
Mit sanftem Himmelswind,
Wir arme Hirten singen dir
Ein herzigs Wiegenliedlein für.
Schlafe!
Himmelssöhnchen schlafe!
Maria hat mit Mutterblick
Dich leise zugedeckt;
Und Joseph hält den Hauch zurück,
Daß er dich nicht erweckt.
Die Schäflein, die im Stalle sind,
Verstummen vor dir Himmelskind.
Schlafe!
Himmelssöhnchen, schlafe!
Bald wirst du groß, dann fließt dein Blut
Von Golgatha herab;
Ans Kreuz schlägt dich der Menschen Wuth,
Dann legt man dich ins Grab.
Hab’ immer deine Äuglein zu,
Denn du bedarfst der süßen Ruh.
Schlafe!
Himmelssöhnchen, schlafe!
So schlummert in der Mutter Schoß
Noch manches Kindlein ein;
Doch wird das arme Kindlein groß,
So hat es Angst und Pein.
O Jesulein! durch deine Huld,
Hilfs ihnen tragen mit Geduld.
Schlafe!
Himmelssöhnchen, schlafe!
Ganz wunderbar! Sehr schön gespielt und registriert, da freut sich der Himmelsknabe. Allein, mir fehlt das Sostenuto, es klingt mehr nach Con moto!